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Diabetologie

"Diabetes mellitus", umgangssprachlich auch "Zuckerkrankheit" genannt, ist die Bezeichnung für eine Gruppe von Erkrankungen, die auf verschiedene Störungen des Stoffwechsels zurückzuführen sind und (als Gemeinsamkeit) eine Überzuckerung des Blutes (Hyperglykämie) zur Folge haben.

Je nach Ursache gibt es unterschiedliche Diabetestypen, denen entweder ein Insulinmangel, eine Insulinunempfindlichkeit (Insulinresistenz) oder beides zugrunde liegt.

Normalerweise werden die in unserer Nahrung enthaltenen Kohlenhydrate bei der Verdauung in Traubenzucker (Monosaccharide, Glukose) umgewandelt, ins Blut aufgenommen (wodurch der Blutzuckerspiegel steigt) und im gesamten Körper verteilt. Das Hormon Insulin sorgt dafür, dass der Zucker zeitgleich in unsere Körperzellen aufgenommen werden kann, wodurch der Blutzuckerspiegel wieder sinkt. Bei einem nicht an Diabetes erkrankten Menschen wird so der Blutzuckerspiegel relativ konstant auf einem Niveau von 80 bis 120 mg/dl (Milligramm pro Deziliter) gehalten.

Bei Menschen mit Diabetes ist dieser Mechanismus gestört, so dass keine Glukose in die Zellen aufgenommen werden kann, sondern im Blut verbleibt, was zu einem Blutzuckeranstieg führt.

Hohe Blutzuckerwerte bei langjährigem oder einem lange unentdeckten Diabetes mellitus können zu Folgeerkrankungen an vielen Organen wie Augen, Nieren, Nervensystem, Herz, Gehirn und Gefäßen führen.