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Ethik Beratung

Die moderne Spitzenmedizin ist ein Segen, wenn es darum geht, Menschen in scheinbar ausweglosen Lagen noch zu helfen und zu therapieren. Allerdings bringen neue Entwicklungen der Wissenschaft auch neue Herausforderungen im klinischen Alltag und in der medizinischen Versorgung von Patientinnen und Patienten mit sich. Für Mediziner und Pflegekräfte ist es oft eine Gratwanderung, wenn es darum geht, den Patientenwillen, die Haltung von Angehörigen und die medizinischen Perspektiven in der Behandlung, in Übereinstimmung zu bringen. Um hier die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Johannes Wesling Klinikums zu begleiten und ihnen Hilfestellung zu geben, gibt es am Johannes Wesling Klinikum ein Klinisches Ethik-Komitee (KEK).

Das Klinische Ethik-Komitee am Johannes Wesling Klinikum Minden arbeitet seit dem Herbst 2010.

Ansprechbar in Konfliktsituationen
Egal, ob Patient, Angehöriger, Pflegekraft oder Mediziner, jeder kann sich in konkreten Konfliktsituationen an unser Ethik-Komitee wenden. Die Berater prüfen, ob es sich um einen Fall für eine ethische Fallberatung handelt. Wenn ja, wird das Ethik-Komitee umgehend aktiv.

Wer kann eine Ethikberatung anfordern?
Im Vorfeld einer Ethikberatung haben in der Regel schon Gespräche über das vorliegende Problem auf pflegerischer, ärztlicher und evtl. sozialarbeiterischer Ebene stattgefunden. Die Anmeldung des Konsils sollte wie sonst auch über die Stationsärzte vorgenommen werden.

Möglichkeiten der Anmeldung
a) Anruf unter der Nummer 35 90. Die Anrufe werden umgeleitet auf das Cordless eines erreichbaren Mitgliedes des KEK.
b) Anmeldung über Konsil „Klinische Ethik“ im Care-Center

Was geschieht dann?
Zwei Personen aus dem KEK werden möglichst innerhalb von 24 h mit den benannten Mitarbeitern der Station eine ca. 30 min dauernde Ethikberatung durchführen, an deren Ende eine konkrete Empfehlung bezüglich der klinisch-ethischen Fragestellung steht. Eine Einbeziehung von Angehörigen in das Gespräch ist möglich. Die Umsetzung und Verantwortung bleibt gemäß den Standards für Ethikberatung weiterhin der behandelnden Klinik bzw. dem jeweiligen Chefarzt überlassen.

Mitglieder des KEK
Arslan, Suna (Station A 2g)
Bachmann-Mennenga, Prof. Dr. Bernd (Anästhesie, Intensivmedizin)
Barndt, Dr. Iris (ZNA)
Böhne, Doris (Sozialdienst)
Drucks, Melanie (Krankenhausseelsorge)
Erdlenbruch, Prof. Dr. Bernhard (Kinderheilkunde)
Glahn, Dr. Jörg (Neurologie)
Höpker, Thomas (Station I14)
Knappe, PD Dr. Ulrich (Neurochirurgie)
Lakomek, Prof. Dr. Heinz-Jürgen (Rheumatologie)
Mohme, Marianne (Akademie für Gesundheitsberufe)
Philipps, Dr. Jörg (Neurologie)
Radermacher, Prof. Dr. Jörg (Nephrologie)
Sadjadian, Dr. Parvis (Onkologie) 
Stahnke, Karola (Station C16)
Von dem Berge, Ellen (Ergotherapie)

Weitere Informationen finden Sie im aktuellen Flyer.