Gesundheits- und Kinderkrankenpflege

Die Auszubildenden sollen dazu befähigt werden, Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erwerben, die notwendig sind, um eine professionelle und ganzheitliche Versorgung unserer Patienten zu gewährleisten.

Im allgemeinen Teil (1. und 2. Jahr) eignen sich die Auszubildenden Kenntnisse in den Wissensgrundlagen der Pflege- und Gesundheitswissenschaften, den Naturwissenschaften und der Medizin, der Geistes- und Sozialwissenschaften und pflegerelevante Kenntnisse aus Recht, Politik, und Wirtschaft an. Sie lernen, wie sie Menschen unterschiedlicher Altersstufen in der ambulanten und stationären Versorgung in präventiven, kurativen, rehabilitativen und palliativen Einsatzbereichen pflegen und betreuen müssen. Im Unterricht wird vermittelt, wie sie die Kenntnisse in der Erhebung des Pflegebedarfes und bei ihrer Beobachtung einsetzen können. Sie erlangen eine fachliche und soziale Kompetenz in der Sicherung der Grundbedürfnisse des Menschen unterschiedlicher Altersstufen.

Diese Grundbedürfnisse, in der Pflege werden sie als Aktivitäten des täglichen Lebens bezeichnet, werden in den einzelnen Themenbereichen in ihrem Zusammenhang zueinander dargestellt. Eine Verknüpfung der Theorie und Praxis findet auch in praktischen Unterrichtsübungen statt, in denen Pflegemaßnahmen vorgestellt und eingeübt werden.

In der Differenzierungsphase (3. Jahr) kommen die speziellen Aspekte der Betreuung akut und chronisch erkrankter Kinder hinzu.

Die praktische Ausbildung wird an den Einsatzorten durch die Lehrer/innen der Gesundheits- und Kinderkrakenpflegeschule begleitet. Die Verknüpfung von theoretischen und praktischen Ausbildungsinhalten erfolgt durch Praxisanleitungen der Praxisanleiter/innen der jeweiligen Kliniken. Die praktische Ausbildung umfasst mindestens 2500 Stunden und erfolgt in den Mühlenkreiskliniken, der ambulanten Versorgung und weiteren kooperierenden Einsatzbereichen im jeweiligen örtlichen Umfeld der Mühlenkreiskliniken.