Bandscheibenprothesen

Als neue Therapiemöglichkeit bei verschleißbedingten höhergradigen Bandscheibenschäden oder nach Bandscheibenoperation hat sich der Einsatz der Bandscheibenprothesen in den letzten Jahren zunehmend bewährt. Besondere Vorteile dieses Verfahrens ist ein Erhalt der Wirbelsäulenbeweglichkeit und ein geringerer Verschleiß benachbarter Bandscheiben und Wirbelkörper.

Prothesenmodelle
In unserer Klinik werden ausschließlich Modelle verwendet, die bereits seit vielen Jahren ihre Haltbarkeit und Eignung bewiesen haben. Die Charité-Prothese zum Beispiel ist seit 15 Jahren im Einsatz und stetig weiterentwickelt worden.

Beispiel:
31-jährer Patient, Schmerzen nach 2 Bandscheiben OP´s 1998/2002
Diagnose: Postdiscotomiesyndrom Discogener (Bandscheibenbedingter) Schmerz Facetteninfiltration negativ pseudoradikuläre Beinschmerzen

Operation
Die Operation wird von vorn mit linksseitigen Bauchschnitt durchgeführt.

Nach der Operation
Am Tage nach der Wirbelsäulenoperation soll der Patient wieder aufstehen. Er ist für 6 Wochen mit einem elastischen Mieder versorgt. Spezielle Einschränkungen der Bewegung gibt es nicht. Die Arbeitsfähigkeit ist in Abhängigkeit vom Beruf nach 3 bis 6 Wochen gegeben.

Fazit
Die Bandscheibenprothese ist eine sinnvolle Ergänzung in der Wirbelsäulenchirurgie. Wichtig ist eine große operative Erfahrung und eine strenge Indikationsstellung.