Corona-Testzentren der Mühlenkreiskliniken

Immuntest

 

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Testzentrum in Minden

Johannes Wesling Klinikum Minden
Hans-Nolte-Straße 1, 32429 Minden

Antikörpertest

T-Zellen- und Antikörpertest

Testzentrum in Herford

Oststraße 23,
32051 Herford

Antikörpertest

T-Zellen- und Antikörpertest

Corona-Hotline für alle Informationen und telefonische Befundauskunft

05 71 / 7 90 56 78

Die Hotline ist

  • montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr
  • samstags und sonntags von 9 bis 15 Uhr

besetzt. Die Hotline steht für alle Fragen rund um die Corona-Testzentren zu Verfügung. Eine Termin-Buchung über die Hotline ist leider nicht möglich.

Zusätzlich zur Hotline wurde eine E-Mail-Adresse infocorona(at)muehlenkreiskliniken.de eingerichtet. Aus Datenschutzgründen ist jedoch eine Befundauskunft via E-Mail leider nicht möglich.

Fragen und Antworten – FAQ

Stand: 19. November 2021 

Schließt ein positiver Antikörpertest oder ein positiver T-Zellen-Test eine künftige Infektion sicher aus?
Nein, eine Infektion lässt sich nie sicher ausschließen. Sicher ist aber, dass eine Infektion bei einem hohen Antikörperspiegel und einem hohen T-Zellenspiegel weit weniger wahrscheinlich ist. Je höher der Titer, desto besser der Schutz.

Gibt es einen festen Grenzwert, ab dem man von einer weitestgehend sicheren Immunität spricht?
Es gibt Erfahrungswerte seit Beginn der Corona-Pandemie. Einen wissenschaftlich validierten und allgemein anerkannten Grenzwert gibt es noch nicht.

Was kosten die Tests?
Der Antikörpertest kostet 18 Euro, der T-Zellen-Test 40 Euro und der Kombitest 50 Euro.

Warum ist der T-Zellen-Test so teuer?
Der Nachweis von T-Zellen im Blutplasma im Labor ist deutlich aufwändiger als der Nachweis von Antikörpern im Blut.

Ab welchem Alter wird der Test angeboten?
Das Mindestalter ist 18 Jahre.  

Trägt die Krankenkasse die Kosten?
Nein, beide Leistungen werden aktuell nicht von den Krankenkassen übernommen. Die Kosten müssen privat bezahlt werden. Ähnlich ist es auch bei anderen Titer-Bestimmungen.

Wie kann ich die bezahlen?
Die Bezahlung ist ausschließlich vor Ort mit EC- und Kreditkarte möglich. Es gibt auch die Möglichkeit, Gutscheine zu kaufen, die dann in den Testzentren eingelöst werden können. So können beispielsweise Firmen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen kostenfreien Test ermöglichen. Bitte sprechen Sie unser Personal in den Testzentren an. 

Wie lange dauert es bis das Ergebnis vorliegt?
Die Testergebnisse eins Antikörpertets liegen im Regelfall  nach 48 Stunden vor. Der Befund eines T-Zellen-Tests liegt in der Regel nach 72 Stunden vor.  

Wie erhalte ich das Ergebnis?
Die Befunde werden über eine digitale Schnittstelle übermittelt. Mithilfe eines QR-Codes und eines Passworts ist der Verlauf der Probe sowie das Ergebnis einsehbar. Der Endbefund kann als PDF heruntergeladen und ausgedruckt werden.

Falls Sie Probleme bei dem Download des Ergebnisses haben, hilft unsere Hotline unter 05 71 / 7 90 56 78 gerne weiter. Eine häufige Fehlerquelle ist das Verwechseln von "0 - Null" und "O" bei der Kennworteingabe. Bitte probieren Sie ggf. beides aus.

Warum werden mit den T-Zellen und den Antikörpern zwei Tests angeboten?
Das Immunsystem verfügt im Wesentlichen über zwei Mechanismen: die humorale und die zelluläre Immunantwort. Die humorale Immunantwort erfolgt über Antikörper IgG mit neutralisierender Wirkung gegen SARS Cov2. Die zelluläre Immunantwort erfolgt über sogenannte T-Zellen, oder auch Gedächtniszellen, im Blutplasma. Die Immunzellen reagieren auf den Kontakt mit dem SARS-CoV2-Virus mit der Freisetzung des Zytokins Interferon-gamma. In dem Interferon speichert der Körper vereinfacht gesagt, die Information, wie das Virus zu bekämpfen ist,

Beide Abwehrsysteme sind weitgehend unabhängig voneinander und können zu einer Immunisierung führen.

Im besten Fall bilden Menschen nach einer Infektion oder Impfung beide Immunantworten aus. Es gibt aber Fälle, in denen eine der beiden Immunantwort nicht oder nur sehr schwach ausgeprägt ist. Gründe dafür können Krankheiten, Medikamente oder auch eine genetische Veranlagung sein.

Welcher Test genau wird durchgeführt?
Antikörpertest:
Der SARS-CoV-2-IgG-QuantiVac-Test, den wir zurzeit verwenden ist ein ELISA-Test, der quantitativ Antikörper gegen die S1-Domäne des Spike-Proteins von SARS-CoV-2 nachweist.

Die IgG-AK sind also gegen die S1-Domäne des Spike-Proteins inklusive der relevanten Rezeptor-Bindungs-Domäne (RBD) gerichtet. AK gegen die Rezeptorbindungsdomäne (RBD) des Spike-Proteins sind neutralisierend.

Antikörper, die nach einer Wildvirus-Infektion (COVID-19) gebildet werden, werden vom Anti-SARS-CoV-2-QuantiVac-ELISA ebenfalls erfasst.

Der Test wurde am „First WHO International Standard“ kalibriert. Die Messwerte im ELISA korrelieren linear mit den Ergebnissen im Neutralisationstest und werden als BAU/ml (BAU = Binding Antibody Units) analog zu IE/ml (IE = Internationale Einheiten, gilt für den Neutralisationstest) angegeben.

T-Zellen: IGRA (Interferon-Gamma-Releas-Assay), zum Test auf SARS-CoV-2-spezifische T-Zellen.

Warum wird der Test nicht vom Robert-Koch-Institut empfohlen?
Der Test an sich wird zu wissenschaftlichen Zwecken und zur Erforschung von SARS CoV2 weltweit eingesetzt. Die Antikörpermessung und die T-Zellenbestimmung gelten als die beiden einzigen eindeutigen Kriterien zur Überprüfung des Immunstatus einer Person. Das ist wissenschaftlich unbestritten.

Das RKI empfiehlt den Test allerdings nicht in der Massenanwendung, sondern setzt bei der Frage nach einer möglichen weiteren Impfung pauschal auf eine Fristenlösung (sechs Monate nach Zweitimpfung) sowie auf eine Gefährdungsbeurteilung (aktuell Ü70 und medizinisches Personal).

Dieses Vorgehen ist auch bei anderen Impfungen üblich. Titer-Messungen sind daher in der Regel kostenpflichtige ärztliche Leistungen.

Erhalte ich mit dem Testergebnis eine Empfehlung für oder gegen eine weitere Impfung?
Nein, Sie erhalten die beauftragten Werte sowie eine medizinische Einordnung. Mit Ihrem Wert und der Einordnung können Sie Ihre Entscheidung für oder gegen eine weitere Impfung auf einer besseren Grundlage treffen. Die Entscheidung tragen immer Sie alleine. Und im Falle einer Impfung auch Ihr*e Impfarzt/Impfärztin. Bitte beachten Sie aber, dass die Messung immer eine Momentaufnahme ist. Es ist wissenschaftlich allgemein anerkannt, dass die Immunantwort mit einem größeren zeitlichen Abstand zur Infektion oder nach einer Impfung abnimmt.

Wer hilft mir, wenn ich Fragen zu den Ergebnissen habe?
Sollten Sie medizinische Fragen zur Impfung oder zur Interpretation des Testergebnisses haben, hilft Ihnen Ihr*e Hausarzt/Hausärztin oder Ihr*e Impfarzt/Impfärztin.

Müssen wir uns jetzt jedes Jahr zweimal gegen Corona impfen lassen?
Diese Frage kann Ihnen zum jetzigen Zeitpunkt niemand mit Sicherheit beantworten. Es gilt als sicher, dass das Immunsystem ständig lernt. Je häufiger es in Kontakt mit einem Virus kommt, desto besser kommt es mit dem Virus zurecht. Man spricht auch von einer Grundimmunität. So kann es sein, dass die Abstände zwischen den Impfungen demnächst deutlich größer sein können. Es kann aber auch sein, dass SARS CoV2 weiter mutiert und die Impfung angepasst werden muss. Aus diesem Grund ist beispielsweise in jedem Jahr eine Grippeschutzimpfung notwendig.

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