Klinikum Lübbecker Land

Raum- und Funktionsplan

Das Raum- und Funktionsprogramm (RFP) basiert auf der Norm DIN 13080.

Für die Zusammenlegung der Standorte ist ein Bedarf von 400 Betten und eine Fläche von 22.305m2 NUF ermittelt worden.

Hier sehen Sie ein animiertes Video des geplanten Klinikums Lübbecker Land

Bettenverteilung

Die Bettenanzahl teilt sich entsprechend der Schwerpunkte in einen somatischen (200 Betten) und psychiatrischen Teil (200 Betten) sowie autarke Tageskliniken (36 Plätze) auf.

Die somatischen Planbetten verteilen sich auf  lntensivpflege (24 Betten), der geriatrischen Pflege (56 Betten) sowie der Wöchnerinnen- (24 Betten) und Allgemeinpflege (96 Betten).

Die Psychiatrie ist gegliedert in drei Akutstationen (je 17 Betten), fünf Allgemeinstationen (je 21 Betten) sowie zwei psychosomatische Stationen (je 22 Betten). 

Das Pflegekonzept sieht je Baukörper eine Ringstruktur aus zwei benachbarten Stationen mit einer vorgelagerten Austauschzone vor.

Ergänzt wird das stationäre Angebot durch Tageskliniken mit 20 Plätzen für die Psychiatrie und 16 Plätze in der Geriatrie, eine Psychiatrische Institutsambulanz, Funktionsdiagnostik sowie Arzt- und Bereitschaftsdienste.

Gebäude

Der Entwurf des Architekturbüros LUDES sieht getrennte Baukörper für die Somatik und die Psychiatrie vor, die aber über eine Hauptmagistrale verbunden sind. Das dreigeschossige Gebäude ist teilunterkellert und wird über eine PV-Anlage mit Strom versorgt. Zudem sollen weitere Teile des Dachs begrünt werden.

Auf dem Gelände sind Teichanlagen als Regenrückhaltebecken geplant.

Erdgeschoss

  • zentrale Eingangsebene, verbindet die beiden Bauteile der Somatik und Psychiatrie miteinander
  • Zentrale Notaufnahme, Funktionsbereiche mit Gastroenterologie, Endoskopie und Radiologie 
  • neben der öffentlichen Magistrale als Hauptverbindung, zusätzliche Verbindung zwischen der ZNA und der Akutstation für psych. Notfälle 
  • Serviceeinrichtungen, Pforte, kritische med. Funktionsstellen sowie die Tageskliniken und zwei Akutstationen 

1. Obergeschoss

  • Allgemein- und Intensivpflege, ZOP sowie die Entbindung
  • zusätzliche Anbindung Psychiatrie und Somatik vorhanden (schnelle Verlegung von der Psych. auf die Intensiv im Bedarfsfall)
  • im Lehr- und Managementgebäude (Verwaltung und Krankenhausmanagement)
  • vier Operationssäle im ZOP
  • Wöchnerinnenstation 24 Betten
  • Allgemeinpflege Station 24 Betten 
  • Intensivpflege: ICU und IMC 12 Betten, Weaning Station 12 Betten 

2. Obergeschoss

  •  reines Pflegegeschoss
  •  zwei Allgemeinpflegestationen 36 Betten 
  •  zwei geriatrische Stationen 28 Betten

Energiekonzept

  • Energieträger: Strom – ökonomisch und ökologisch

  • PV-Anlage mit Eigenverbrauchsanteil von 100 %

  • Wärme- und Kälteenergie über Luft-Wasser- und Wasser-Wasser-Wärmepumpen

  • Wärmeleistung 1,9 MW und Kälteleistung 2,1 MW  bei Stromaufnahme von 0,92 MW

  • Anforderungen aus dem aktuellen GEG werden erfüllt und übertroffen

  • Einbindung von Wärmerückgewinnungssysteme

  • Thermisches Energiesystem als Raumflächensystem

  • Energieoptimierung durch Gebäudeautomation

  • Öffentliche Versorgung über 10-kV-Stromanschluss

  • Energiezentrale oberhalb Erdgleiche

  • Öffentliche Versorgung über 10-kV-Stromanschluss

  • Energiezentrale oberhalb Erdgleiche

  • Mittelspannungsschaltanlage

  • vier Transformatoren

  • Überschwemmungssicherheit

  • Versorgungssicherheit durch das n+1-Prinzip

  • Notstromversorgung mit NEA 2.200 kVA

  • Notstrom gesichert für 72-Stunden

  • Unterbrechungsfreie Stromversorgung für kritische Systeme

  • PV-Anlagen mit gesamt 620 kWp auf den Dachflächen der Gebäude

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