Mindener Kreißsaalbetrieb muss vorübergehend eingestellt werden

Versorgung akuter Notfälle und Hochrisikoschwangerer, insbesondere von Frühgeburten ist gewährleistet – Kreißsäle in Lübbecke und Bad Oeynhausen weiterhin erreichbar

Aufgrund vermehrter krankheitsbedingter Personalausfälle muss der Regelbetrieb des Kreißsaals im Johannes Wesling Klinikum Minden (JWK) ab Mittwoch, 11. Mai, 13 Uhr vorübergehend eingestellt werden. „Um Entbindende und Neugeborene vollumfänglich betreuen zu können, fehlen uns derzeit leider die Hebammen, sodass wir uns zu diesem Schritt gezwungen sehen“, sagt Pflegedirektor Bernd Mühlenbruch mit Bedauern. „Eine Versorgung von akuten Notfällen und Hochrisikoschwangeren, insbesondere von Frühgeburten ist aber gewährleistet“ ergänzt er. „Die Patientensicherheit steht für uns an allererster Stelle. Daher ist es notwendig und nachvollziehbar, dass wir bei absehbaren kritischen Personalengpässen vorausschauend handeln und den Betrieb des Kreißsaals für eine kurze Zeit reduzieren“, erläutert der Direktor der Mindener Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Univ.-Prof. Dr. Philipp Soergel.

Die Kreißsäle der Mühlenkreiskliniken in Bad Oeynhausen und Lübbecke sind weiterhin erreichbar. Schwangere können sich hier wie gewohnt zur Entbindung anmelden oder an ein anderes Krankenhaus in der Region wenden. Ambulanztermine zur Geburtsplanung sowie die Risikoschwangeren-Sprechstunde im JWK laufen unvermindert weiter. Bereits geplante Kaiserschnitt-Entbindungen finden im JWK statt. Die betroffenen Schwangeren werden von der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe direkt informiert. Die Leitstelle des Kreises Minden-Lübbecke ist informiert, dass Notfälle auch an den Standorten in Lübbecke oder Bad Oeynhausen oder in benachbarten Krankenhäusern versorgt werden. Der Mindener Kreißsaal wird nach aktueller Planung voraussichtlich am Montag, 23. Mai, 6 Uhr wieder geöffnet.

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