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28.06.2021

Landeskongress NRW für Chirurgie und Gastroenterologie von Mindener Kliniken ausgerichtet

Mehr als 1.000 Expert*innen nehmen virtuell teil

(von links): Die beiden Kongresspräsidenten Professor Dr. Carsten Gartung und Professor Dr. Berthold Gerdes eröffneten die Veranstaltung.


Teile der Veranstaltung wurden per Live-Stream übertragen. Der Kongress fand erstmals virtuell statt.

Mehr als 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, 30 wissenschaftliche Sitzungen, 15 Industriesymposien, drei Workshops, 34 virtuelle Ausstellungsstände und 50 Aussteller, so lautet die Bilanz des virtuellen Landeskongresses für Chirurgie und Gastroenterologie, der in diesem Jahr im Johannes Wesling Klinikum Minden ausgerichtet wurde. Organisiert wurde die virtuelle Veranstaltung gemeinsam von der chirurgischen und der gastroenterologischen Klinik des Mindener Universitätsklinikum.

„Der Kongress war ein voller Erfolg“, sagen die beiden Kongresspräsidenten Professor Dr. Carsten Gartung, Direktor der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektionskrankheiten, und Professor Dr. Berthold Gerdes, Direktor der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Endokrine-, Kinder- und Thoraxchirurgie. Beide zeigen sich mit der Teilnehmerzahl und Resonanz zufrieden, heben gleichzeitig aber auch hervor, wie umfangreich die Vorbereitung des in zwei Tagen gebündelten wissenschaftlichen Programms war.

„Indikationsbereich Bauch: gemeinsam Konzepte gestalten“ lautete das Kongressmotto. Dabei drehte sich alles um die neuesten Erkenntnisse bezüglich operativer und konservativer Methoden in der Behandlung gut- und bösartiger Erkrankungen des Verdauungstraktes und der Hormondrüsen. Weiteres zentrales Thema war die Weiterbildung der Ärztinnen und Ärzte von morgen. Viele Vorträge wurden daher nach neuestem Stand der Medizin gehalten und stehen den Teilnehmer*innen nun drei Monate digital zur Nachbereitung und zum Lernen zur Verfügung. Dass die Inhalte des Fachkongresses den medizinischen Nachwuchs einbezogen, fand besondere Anerkennung durch den Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Karl-Josef Laumann. „Themen und Schwerpunkte des Fachkongresses waren sehr gut gewählt“, sagte Laumann, der ein persönliches Grußwort an die Kongressteilnehmer*innen richtete.

Die Vereinigung niederrheinisch-westfälischer Chirurg*innen ist eine der ältesten Chirurgenvereinigungen weltweit und die älteste regionale Chirurgenvereinigung in Deutschland. Sie wurde im Jahr 1898 in Düsseldorf gegründet und tagte nun zum 187. Mal.

Die Gesellschaft für Gastroenterologie in Nordrhein-Westfalen e.V. ist eine vergleichsweise junge Vereinigung von Gastroenterolog*innen und Hepatolog*innen im bevölkerungsreichsten Bundesland Deutschlands. Der Verein wurde im Oktober 1991 gegründet und veranstaltet seit 1992 in ganz Nordrhein-Westfalen regelmäßig Tagungen für Gastroenterolog*innen und Hepatolog*innen. Seit 2017 tagt die Gesellschaft gemeinsam mit der Vereinigung niederrheinisch-westfälischer Chirurg*innen, damit Erkrankungen im „Indikationsbereich Bauch“ von beiden Fachgruppen interdisziplinär zum Wohle der Patient*innen diskutiert werden können.

Die kommende Jahrestagung wird im Juni 2022 in Dortmund ausgerichtet. Tagungspräsidenten werden dann Professorin Dr. Christiane Bruns von der Universitätsklinik Köln und Professor Dr. Philip Hilgard vom Evangelischen Krankenhaus Mülheim a. d. Ruhr sein.