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Die Hämostaseologische Ambulanz des Johannes Wesling Klinikums Minden

In der Gerinnungsambulanz werden ca. 500 Patienten pro Jahr mit Störungen der Blutgerinnung (insbesondere Thrombosen/Embolien sowie Blutungsneigungen) betreut.

Durch eine ausführliche Anamnese und eine spezielle Gerinnungsdiagnostik ermöglichen wir eine gezielte Therapie und/oder Prophylaxe. Patientinnen und Patienten mit spezifischen Gerinnungsstörungen, zum Beispiel mit Einzelfaktorenmangel, betreuen wir in direkter Anbindung an unsere Ambulanz. Diese Labor-Diagnostik wird am Johannes Wesling Klinikum Minden durch das zertifizierte Labor des Klinikums von Herrn Professor Dr. F. Schmitz, dem Labor Zentrum Weser, mit modernster Technik für spezielle Hämostaseologie durchgeführt.

Dieses Labor verfügt über alle modernen diagnostischen Untersuchungsmethoden zur differentialdiagnostischen Abklärung von Hämostasestörungen und zur Therapiekontrolle. Nach Identifizierung der Ursachen für die Blutungs- oder Thromboseneigung wird ein individueller Behandlungsplan für den Patienten erstellt.

Patientinnen mit hämostaseologischen Schwangerschaftskomplikationen werden fachübergreifend z.B. gemeinsam mit der Gynäkologie im JWK oder den niedergelassenen Fachärzten für Frauenheilkunde betreut. Gemeinsam mit den Kollegen der Kinderklinik betreuen wir auch Kinder mit angeborenen und erworbenen Gerinnungsstörungen.

Es steht ein 24-stündiger Konsildienst im JWK für hämostaseologische Fragestellungen und Notfallanfragen zur Verfügung.

Die Betreuung der Patienten beinhaltet neben der Diagnostik vor allem folgende häufige klinische Fragestellungen:

  • Betreuung von Patienten mit schwerer Hämophilie A, B und von Willebrand Syndrom
  • Präoperative Abklärung einer Blutungs- oder Thromboseneigung
  • Perioperatives Management von Patienten mit thrombozytärer oder plasmatischer Blutgerinnungsstörung
  • Untersuchung, Betreuung und Überwachung von Patienten mit Blutungs- und/oder Thromboseleiden einschließlich deren Vorbeugung
  • Überwachung von Patienten unter blutgerinnungshemmender Therapie (Antikoagulanzien-/Antiaggreganzientherapie) einschließlich Antikoagulations-Bridging,
  • Betreuung von Schwangeren mit Thrombose- oder Blutungsrisiko
  • Beratung bezüglich hormonaler Kontrazeption und Hormonersatztherapie bei thrombosegefährdeten Patientinnen

 

Kontakt:

Telefon: 0571 / 790-1650 oder -1655