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Facettgelenksersatz bei Lumbalstenose

Die Enge des lumbalen Spinalkanals kann einerseits zu Schmerzen und neurologischen Ausfällen wie Taubheitsgefühlen und Lähmungen (muskuläre Schwächen) im Bereich der Beine führen, insbesondere beim Gehen (sog. Claudicatio spinalis). Typischerweise wird dabei im Verlauf von Monaten die beschwerdefreie Gehstrecke der Betroffenen immer kürzer. Die operative Behandlung besteht in diesen Fällen in einer mikrochirurgisch durchgeführten Erweiterung (Dekompression) des Spinalkanals. Weil bei dieser die Strukturen, die die seitliche Verschiebung der Wirbel zueinander einschränken (Bänder, kleine Wirbelgelenke), geschwächt werden, besteht die Möglichkeit, daß es zu einem Wirbelgleiten (sog. Instabilität) kommt.

In der Klinik für Neurochirurgie des Johannes Wesling Klinikums Minden wird der Ersatz von kleinen Wirbelgelenken (Facettgelenken) in der Behandlung der Enge des Wirbelkanals im Lendenbereich (lumbale Spinalkanalstenose) erfolgreich durchgeführt. Die Neurochirurgische Klinik in Minden ist derzeit die einzige Klinik in Deutschland, die dieses innovative Operationsverfahren anbietet. 

Eine genauere Beschreibung des Themas können Sie hier herunterladen.