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Klinik für Rheumatologie und klinische Immunologie

Über 300 verschiedene Krankheitsbilder verbergen sich hinter dem Sammelbegriff „Rheuma“. Schmerzen, Schwellungen und schwere Funktionseinschränkungen können nicht nur an Gelenken, der Wirbelsäule, den Blutgefäßen, dem Blut und an der Haut auftreten. Auch Augen, Nieren, Schilddrüse, Leber, Lunge und das Herz, also potenziell alle inneren Organe, können von einer Rheumaerkrankung betroffen sein - in einem solchen Fall wird auch häufig der Begriff „Autoimmunerkrankung“ verwendet.

Rechtzeitig das Richtige tun
In unserer Klinik für Rheumatologie und klinische Immunologie wollen wir mit Blick auf den Krankheitsverlauf frühe und präzise Diagnosen stellen. Sie bilden die Grundlage, um individuell auf unsere Patienten zugeschnittene Therapiekonzepte für entzündliche und nicht-entzündliche Erkrankungen zu ermöglichen.

Diagnose „Rheuma“ – oft eine Herausforderung
Erst eine genaue Diagnose ermöglicht eine gezielte und wirkungsvolle Therapie. Die neueren wissenschaftlichen Erkenntnisse nahe, dass bei den meisten entzündlich-rheumatischen Erkrankungen eine krankhafte Veränderung im körpereigenen Abwehrsystem, dem sogenannten Immunsystem, vorliegt. Diese Veränderung führt in der Mehrzahl der Fälle zur eine Art „Selbstzerstörung“ bestimmter Gelenk-, Gewebe- oder Organstrukturen – daher auch der Begriff der „Autoimmunerkrankung“. In dieser Situation ermöglicht das Fachgebiet der „klinische Immunologie“ mit moderner Diagnostik mit Labortests und Aufarbeitung von Gewebeproben tiefe Einblicke in die Beschaffenheit und möglicher krankhafter Veränderungen unseres Immunsystems.

Rheuma ist gezielt behandelbar
Rechtzeitig das Richtige für unsere Patienten zu tun, ist unser Anliegen. Sie kommen mit der Hoffnung und der Erwartung, dass wir neben der richtigen Diagnose für ihre Schmerzerkrankung auch eine geeignete Behandlung finden. Erkrankungen zum Stillstand zu bringen oder das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen, ist das Ziel. Dafür steht Ihnen ein multiprofessionelles Team aus Rheumatologen, Pflegekräften, Physiotherapeuten, medizinischen Bademeistern und Masseuren, Ergotherapeuten, Psychologen und Sozialarbeitern im Rahmen einer rehabilitativen Komplextherapie zur Seite. Rund 10 bis 20 Prozent der rheumatologisch behandelten Patienten nehmen wir stationär auf, über 70 Prozent von ihnen leiden unter entzündlich-rheumatischen Krankheitsformen.

Lösungen in Form von gezielten Behandlungskonzepten für Sie zu entwickeln, die im Alltag umsetzbar sind, dienen dazu, Ihre Lebensqualität hilfreich zu verbessern. Neben medikamentösen Therapien wie Gelenk- und Gewebeeinspritzungen im Rahmen einer Schmerztherapie setzen wir verschiedene Methoden der physikalischen Therapie ein, um eine rasche und ganzheitliche Besserung der körperlichen Beeinträchtigungen zu bewirken. Die modernen medikamentösen Therapiemethoden aus dem Bereich der klinischen Immunologie wie zum Beispiel der Einsatz von verschiedenen „Biologika“ bis hin zu komplexen „Immun-Chemotherapien für schwere Krankheitsverläufe haben den Therapieerfolg bei „Rheuma“ nachhaltig verbessert.

Mit Blick auf Ihren beruflichen Alltag, Ihr soziales Umfeld und insbesondere hinsichtlich Ihrer Selbsthilfefähigkeit im Alter wollen wir Sie gezielt stärken und gemeinsam mit Ihnen Perspektiven entwickeln. Denn als Patient sind Sie für uns auch Co-Therapeut. Als Partner, die Sie wirkungsvoll unterstützen, empfehlen wir Ihnen darüber hinaus die deutsche Rheumaliga und Selbsthilfegruppen.

Klinik für Rheumatologie und klinische Immunologie
(Universitätszentrum Innere Medizin)
Mühlenkreiskliniken
Johannes Wesling Klinikum Minden
Hans-Nolte-Straße 1
32429 Minden

Professor Dr. Gunter Aßmann
Direktor

Telefon: 0571 790-3831
Fax: 0571 790-293830
E-Mail: rheumatologie-minden(at)muehlenkreiskliniken.de