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Was ist Sodbrennen?

Sodbrennen empfinden die meisten Patenten als aufsteigenden Schmerz in der Magengrube und hinter dem Brustbein, der bis in den Hals oder Rachen reichen kann. Sodbrennen entsteht, wenn die sehr saure Magensäure in die Speiseröhre aufsteigt. Die Speiseröhre (medizinisch Ösophagus) ist ein Muskelschlauch, der mithilfe von Muskelbewegungen die Nahrung von der Kehle in den Magen befördert. Die Speiseröhre tritt durch das Zwerchfell in den Magen ein.

Normalerweise verhindern verschiedene  Muskelgruppen, dass Nahrung  und Magensäure wieder nach oben aufsteigen. Ist dieser Schließmuskel, der sogenannte Ösophagus-Sphinkter, geschwächt oder in seiner Funktion gestört, kann Mageninhalt in die Speiseröhre zurückfließen.

Geschieht dies nur selten, ist das meist eine harmlose Überreaktion des Magens auf verschiedene Umwelteinflüsse wie zu viel Stress, zu viel oder zu fettiges Essen, Unverträglichkeiten gegen bestimmte Lebensmittel oder ähnliches. Es kann aber auch vorkommen, dass die Muskelgruppen, die den Rückfluss des Mageninhaltes verhindern sollen, zu schwach ist.  Dann kommt es zu häufigem Sodbrennen. Einige Patienten klagen sogar über Sodbrennen nach jeder Mahlzeit.  Die Ursachen für eine dauerhafte Schwächung des Muskels sind vielfältig. Neben einer natürlichen Muskelschwäche können auch verschiedene Magenerkrankungen, dauerhafte Medikamenteneinnahme, Alkohol, Nikotin oder eine Verengung der Speiseröhre mögliche Ursachen sein.  Eine umfassende Untersuchung ist dann sinnvoll. 

Mindener Experten informieren im Deutschlandfunk

Professor Dr. Carsten Gartung, Direktor der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektionskrankheiten, und Professor Dr. Berthold Gerdes, Direktor der Klinik für Allgemeinchirurgie Viszeral-, Thorax und Endokrine Chirurgie am Johannes Wesling Klinikum Minden, informieren in der Deutschlandfunk-Sendung „Sprechstunde“ ausführlich über Ursachen, Beschwerden und Behandlungsmöglichkeiten.

Den Hörfunkbeitrag finden Sie hier.