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Nachsorge

Die Nachsorge umfasst die strukturierten Untersuchungen zum Rezidiv der operierten Brust und zum Mammakarzinom der Gegenseite. Die Untersuchung erfolgt weiterhin auf Fernmetastasen und beinhaltet die ärztliche Begleitung bei Langzeittherapien.

Die Nachsorge zum Mammakarzinom beginnt mit der abgeschlossenen lokalen Erstbehandlung (z. B. nach der OP, der Chemotherapie und/oder der Bestrahlung). Sie besteht aus der Anamnese, der körperlichen Untersuchung sowie der ärztlichen Beratung, Betreuung und Begleitung. Die Patientin benötigt evtl. zusätzlich im Rahmen der Nachsorge eine intensive interdisziplinäre Betreuung und Begleitung (z. B. Physiotherapeut, Psychoonkologe).

Ein wiederholtes Auftreten von Tumoren in der operierten Brust bei vorangegangener brusterhaltender Therapie (lokales Rezidiv) ist in der Mehrzahl kurativ (heilend) behandelbar. Sie sollten deshalb so früh wie möglich diagnostiziert werden. Inhalt der Nachsorge ist deshalb die zumindest jährliche Durchführung einer Mammographie der betroffenen Brust. Ferner sind jährliche Mammographiekontrollen der kontralateralen Brust (= Gegenseite) durchzuführen. Die drei häufigsten Metastasierungsorte bei Brustkrebs sind die Lunge, die Leber und die Knochen. Bei Verdacht, anamnestisch oder bei bestimmten Symptomen, werden spezielle Labor- und apparative Untersuchungen durchgeführt.

Die Nachsorge obliegt dem niedergelassenen behandelnden Frauenarzt.