Was ist ein Bruch (Hernie)?

Ein Bruch, lateinisch Hernie, bezeichnet den Austritt von Eingeweiden aus einer angeborenen oder erworbenen Lücke in den tragenden Bauchwandschichten. Durch den Druck in der Bauchhöhle können die tragenden Bauchwandschichten soweit auseinanderweichen, dass es zu einer beutelartigen sichtbaren Vorwölbung der restlichen Schichten kommt. Die innere Auskleidung dieser Vorwölbung besteht aus Bauchfell. Der Bruch kann ausgefüllt werden mit einem Fettzipfel oder Darmschlingen.

Durch sanften Druck von außen kann ein Bruch meist zurückgedrückt werden. Gelingt dies nicht, spricht man von einem eingeklemmten Bruch. Hierdurch kann ein lebensbedrohlicher Darmverschluss entstehen. Ein Bruch heilt nie von selbst und wird im Laufe der Zeit immer größer. Das Tragen eines Bruchbandes verhindert weder die Einklemmung noch das Größenwachstum. Daher sollte jeder Bruch geplant operiert werden. Nur durch eine Operation ist eine Heilung möglich.

Unser Ziel ist die rasche, schonende, komplikationslose und dauerhafte Heilung Ihres Bruches. Dazu gehören für uns:

  • Patientenkomfort
  • Patientensicherheit nach Vorgaben der WHO
  • Spitzenmedizin durch Spezialisierung
  • Mitwirkung an aktuellen Studien, Qualitätssicherung
  • Einsatz modernster, auf den Patienten zugeschnittenen Operationsverfahren
  • Kontinuierliche ärztliche Fortbildung durch Teilnahme an nationalen und internationalen Kongressen
  • Verwendung modernster Implantate
  • Individuelle Betäubungsverfahren

Bei einem Verdacht auf eine Hernie oder bei bereits gestellter Diagnose beraten wir Sie gerne über die Therapiemöglichkeiten. Ein Termin in unserer Sprechstunde kann über das Sekretariat der Klinik bei Frau Grzegorzewski unter der Telefonnummer 05731-771404 vereinbart werden.