Erkrankungen der Hand und des Handgelenks

Liebe Patientin, lieber Patient!
Sie haben Beschwerden in der Hand oder am Handgelenk und Ihr Arzt hat möglicherweise schon die Ursache der Beschwerden festgestellt. In Abhängigkeit Ihrer speziellen Diagnose ergibt sich die Therapie, die manchmal konservativ, oftmals aber auch operativ aussieht. In diesem Fall beschäftigen Sie sicherlich viele Fragen. Mit dieser Kurzbroschüre möchten wir Ihre Fragen beantworten, Ihre Ängste und Sorgen abbauen und Sie gleichzeitig ermutigen, sich bei einem Handspezialisten in unserem Haus zur weiteren Behandlung vorzustellen. 


Welches sind die häufigsten Problemeder Hand bzw. des Handgelenks?
Schmerzen im Bereich des Daumens,z. B. beim Auswringen eines Lappens oder beim Öffneneiner Flasche mit Drehverschluss, haben häufig ihrenAusgang von einem fortgeschrittenen Verschleiß imDaumensattelgelenk. Das ist das Gelenk zwischen Handwurzelund Basis des Mittelhandknochens im Daumen.Man spricht dann von "Rhizarthrose".

Ein „Kribbeln“ mit einem „Taubheitsgefühl“ am Daumen, Zeigefinger, Mittelfinger und teils auch am Ringfinger deutet auf eine Einengung eines Nervens im Handgelenksbereich hin. Bekannt ist diese Einengung unter dem Namen „Karpaltunnelsyndrom“.

Beim „schnellenden Finger“ (Digitus saltans) handelt es sich um ein immer wieder auftretendes „Hängenbleiben“ eines Fingers oder mehrerer Finger in Beugestellung. Durch eine Kraftanstrengung kann diese fixierte Beugestellung des Fingers überwunden werden und der Finger kann wieder bis zum nächsten „Hängenbleiben“ frei bewegt werden. Das Lösen dieser Blockierung aus der Beugestellung führt zu dem Eindruck, dass der Finger nach vorne „schnellt“, was der Erkrankung seinen Namen gibt.

Beim „Morbus Dupuytren“ handelt es sich um eine Erkrankung der Hand, die überwiegend bei Männern auftritt. Hierbei bilden sich „derbe“ und „knotige“ Verhärtungen in der Hohlhand sowie im Bereich der Finger, vorzugsweise
des 4. und 5. Fingers. Diese knotigen Bindegewebsstränge ziehen den betroffenen Finger in die Hohlhand, d.h. die Finger können immer schlechter gestreckt werden.
Im Endstadium liegen sie wie beim Faustschluss in der Hohlhand und können überhaupt nicht mehr gestreckt werden.


Ich habe ein Problem mit der Hand – Was sollte ich jetzt tun?
Für Beschwerden an der Hand und am Handgelenk gibt es eine Vielzahl möglicher Ursachen. Daher kann eine genaue Diagnose nur in einem persönlichen Gespräch
mit einem Handspezialisten geklärt werden. Für die hier aufgeführten Probleme der Hand gibt es sehr erfolgreiche operative Maßnahmen, die oftmals ambulant
erfolgen können. Zum Teil können sie auch minimal invasiv in lokaler Betäubung durchgeführt werden.


Vereinbaren Sie zur Klärung Ihres speziellen handchirurgischen Problems einfach einen Termin.
Die Sprechstunde wird ausschließlich oberärztlich oder chefärztlich von handchirurgisch erfahrenen Operateuren geleitet. Am Ende Ihres Gespräches sollten alle Ihre Fragen beantwortet sein, sodass Sie auch einer möglichen Operation gelassen und angstfrei entgegen sehen können. Sie haben Beschwerden in der Hand oder am Handgelenk und Ihr Arzt hat möglicherweise schon die Ursache Ihrer Beschwerden festgestellt.

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