Hals-Nase-Ohrenheilkunde

Die HNO-Abteilung im Krankenhaus Bad Oeynhausen wird kollegial von unseren vier Belegärzten geführt und behandelt jährlich etwa 300 Patienten. Diagnostik und operativer Eingriff erfolgen durch denselben Arzt mit Facharztstandard.

Die Operation findet bereits am Aufnahmetag statt (Zeitnahe Terminvergabe durch die jeweilige HNO-Praxis). Die Nachsorge und Betreuung bleibt in der Hand des Operateurs. Die Arbeit der Belegärzte steht unter dem Motto: Soviel Kompetenz wie möglich.

Im Krankenhaus Bad Oeynhausen werden kleine bis mittlere Hals-Nasen-Ohren ärztliche Eingriffe durchgeführt. Als Beispiele seien die Polypenentfernung (Adenotomie) eventuell in Verbindung mit einer Paukendrainage bei Kindern, sowie Gaumenmandelentfernung (Tonsillektomie) bei Erwachsenen und Kindern genannt. Sanierende Eingriffe an den Nebenhöhlen gehören ebenfalls dazu wie schonende Operationen am Kehlkopf unter dem Operationsmikroskop. Die so genannte Adenotomie erfolgt in der Regel ambulant.

Werden Kinder in der Belegabteilung für Hals-Nasen-Ohren-Krankheiten stationär behandelt, geben wir den Eltern die Möglichkeit, die Nacht bei ihren Kindern zu verbringen.

Durch die Entwicklung der Untersuchungsmethoden wurde Mitte des letzten Jahrhunderts die Diagnose und Behandlung der Krankheiten von Ohr, Nase und Kehlkopf möglich. Nachdem ein Hohlspiegel mit Loch um 1855 Anwendung fand, wurde er zur Beleuchtung und Betrachtung des Trommelfells benutzt. Dieser Stirnreflektor ist bis in die heutige Zeit zum Symbol für den Hals-Nasen-Ohren-Arzt geworden. Den Ausbau der direkten Kehlkopfspiegelung sowie der Spiegelung von Luftröhre und auch Speiseröhre verdanken wir dem Hals-Nasen-Ohren-Arzt Killian, der 1987 als Erster auf diese Weise einen Fremdkörper aus der Luftröhre entfernte.

Weitere Einzelheiten sowie Terminabsprachen erfahren Sie in den jeweiligen Praxen der HNO-Ärzte.