Schmerzarme Geburt

Die Geburt eines Kindes gehört zu den aufregendsten und schönsten Erfahrungen in unserem Leben. Dieses bedeutsame Ereignis soll natürlich so wenig belastend und sicher wie möglich für Sie und Ihr Kind gestaltet werden. Um die Geburt, wenn nötig, so angenehm wie möglich zu machen, bietet die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe folgendes an:

  • zugewandte Begleitung
  • Einsatz von Medikamenten
  • Lachgas-Sauerstoff-Analgesie
  • Periduralanästhesie

Wenn Entspannungstechniken, alternative Gebärpositionen sowie Bewegungsfreiheit der Gebärenden „an Land“ und „im Wasser“ nicht ausreichen, um den Wehenschmerz erträglich zu gestalten, bieten wir Ihnen sowohl eine medikamentöse Linderung als auch die Möglichkeit einer Katheter-Periduralanästhesie (PDA) an.

Jede Frau erlebt die Geburt ihres Kindes individuell. Die bei der Geburt auftretenden Schmerzen werden unterschiedlich intensiv empfunden. Die PDA hat sich als besonders wirksame und schonende Form der Schmerzlinderung in der Geburtshilfe erwiesen. Die Schmerzbehandlung wird dem Bedarf der Gebärenden angepasst. Erfahrene Ärztinnen und Ärzte des Instituts für Anästhesiologie stehen hierfür rund um die Uhr zu Verfügung.

Selbstverständlich haben Sie die Möglichkeit, alle mit diesem Thema verbundenen Fragen schon vor der Entbindung zu stellen. Bitte wenden Sie sich zwecks Terminvereinbarung für ein Aufklärungsgespräch an Frau Hartmann oder Frau Merten im Sekretariat des Instituts für Anästhesiologie, Intensiv- und Notfallmedizin unter der Telefonnummer 0 57 41 / 35-1700.

Eine „sanfte Alternative zur PDA“ ist die Inhalation eines Lachgas-Sauerstoff-Gemisches. Die Spitzen werden aus den Wehen genommen, es hat eine entspannende, Angst lösende Wirkung und kann von den Frauen selbst reguliert werden. So ist eine alte Methode der Schmerzbehandlung in der Geburtshilfe „zu neuen Ehren“ gekommen.