Informationen zur ambulanten Behandlung (ohne Übernachtung)

In der Regel treffen wir uns mit Ihnen einige Tage vor der durchzuführenden Behandlung, um wichtige Informationen von Ihnen zu erfahren und eine gute Vorbereitung treffen zu können. Bitte bringen Sie folgende Unterlagen mit:

  • Versichertenkarte und Überweisungsschein
  • Bilder (CD) und Befunde der mit Ihrer Erkrankung zusammenhängenden Röntgenuntersuchungen
  • Aktuelle Medikamentenliste
  • Unterlagen zu früheren Erkrankungen, Allergiepass, Pässe von Implantaten, Stents

Das Aufnahmegespräch, die Verwaltungsvorgänge, die Untersuchungen und Vorstellungen beim Narkosearzt erfordern etwas Zeit, sodass Sie sich etwas zum Zeitvertreib, ein Getränk und einen Snack mitbringen, sofern Sie nicht nüchtern kommen sollten.

Muss ich nüchtern kommen?

  • Viele Untersuchungen bei uns werden in Sedierung (Tiefschlaf ohne Beatmung) durchgeführt, andere in Vollnarkose. Ob Sie hierfür nüchtern kommen sollen, sagt man Ihnen bei der Terminvergabe.


Welche Medikamente sollten zur Operation abgesetzt werden?

  • Besonders gerinnungshemmende Medikamente (ASS°, Lixiana°, Tiklyd°, Marcumar° etc.) können den Verlauf einer Operation ungünstig beeinflussen und sollten vorher abgesetzt werden. Das Absetzen ist jedoch unterschiedlich lange notwendig, sodass sie von uns detailliert darüber Auskunft erhalten. Es gibt jedoch Situationen, in denen ein Medikament auf keinen Fall abgesetzt werden darf. Diese Frage sollten sie vorher mit dem Arzt besprechen, der Ihnen das Medikament verschrieben hat.

Wo muss ich hin?

  • Wenn wir zum Aufklärungsgespräch zusammentreffen, melden Sie sich bei der Anmeldung in der Urologischen Ambulanz im Erdgeschoss. Patienten mit einer privaten Krankenversicherung gehen in das Sekretariat der Leitenden Ärzte.
  • Wo Sie sich am Tag der Behandlung dann einfinden sollen, teilen wir Ihnen am Tag des Aufklärungsgespräches mit.

Was muss ich nach der Behandlung bedenken?

  • Wenn Sie eine Sedierung oder Vollnarkose hatten, dürfen Sie kein Fahrzeug steuern und müssen jemanden bitten, Sie nach Hause zu fahren und dort noch zu betreuen. Sollten Sie keine Rückfahrgelegenheit haben, können wir in einigen Fällen einen Krankentransportschein („Taxischein“) verordnen.
  • Wenn Ihre Behandlung bei uns von einem/r Urologen/in oder Hausarzt/ärztin beauftragt wurde, übernimmt der/ die in der Regel auch die Nachsorge. Vereinbaren Sie frühzeitig einen Termin bei den Kolleginnen/ Kollegen, wenn Sie den Behandlungstermin bei uns kennen.
  • Sie erhalten von uns bei der Entlassung Empfehlungen, wie Sie abgesetzte Medikamente wieder einnehmen sollen.
  • Körperliche Schonung sollte selbstverständlich sein.