Notfall

Bei Lebensgefahr 112

Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst 116 117

Kinderärztlicher Notfalldienst 116 117

Notaufnahmen Zu den MKK-Notaufnahmen

Universitätsklinik für Gynäkologie und Geburtshilfe (JWK)

Leitung Prof. Dr. med. Philipp Soergel

Hans-Nolte-Straße 1
32429 Minden
Telefon: 0571 790-4101
Fax: 0571 790-294100
E-Mail: frauenklinik-minden(at)muehlenkreiskliniken.de

Arbeitsfeld und Methoden:

  • Geburtshilfe: Epidemiologische Betrachtung und Auswertung eines großen Patientinnenkollektivs eines Maximalversorgers
  • Thromophilie in Gynäkologie und Geburtshilfe: Epidemiologie und laboranalytische Verfahren in enger Kooperation mit dem Herz- und Diabeteszentrum NRW, Institut für Laboratoriums- und Transfusionsmedizin
  • Klinik und Pathophysiologie von Endometriose und Uterus myomatosus; Kooperation mit dem Zelllabor der Universitätsfrauenklinik Münster im Aufbau (eigene Vorarbeiten: u.a. DFG-gefördertes Projekt auf diesem Arbeitsgebiet)
  • Mitarbeit in der Arbeitsgemeinschaft gynäkologische Onkologie (AGO) – Studiengruppe Ovar
  • Das Mamma-Carcinom und seine Vorstufen – gibt es spezifische metabolische Veränderungen; Massenspektrometrie Imaging (MSI), in enger Kooperation mit dem Projektleiter Prof. Kellner (Institut für Pathologie am JWK Minden)

Aktuelle Themen/Projekte:

  • Retrospektive Analyse der Therapieergebnisse von Patientinnen mit Frühgeburtsbestrebungen (Aktuell abgeschlossene Promotionsarbeit)
  • Effekt des schwangerschaftsinduzierten Diabetes mellitus (GDM) auf die Entwicklung von Mutter und Kind in graviditate; eine retrospektive und prospektive Analyse
  • Rationale für die deutlich gestiegene Sectiorate in deutschen Kliniken – unter besonderer Beachtung des Landes NRW; Aufbau einer Arbeitsgruppe in Zusammenarbeit mit der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL), Arbeitsgruppe Qualitätssicherung
  • Schwangerschaft und Gerinnung; Vorsitz und Vortrag im Rahmen des ersten Symposiums der Sektion Hämostaseologie der DGKL und des 5. Nordwestdeutschen Hämostaseologischen Symposiums (23.11./24.11.2018, HDZ NRW Bad Oeynhausen)
  • Promotionsarbeit mit dem Thema: Endometrioseassoziierte Malignome – eine retrospektive Analyse an der Universitätsfrauenklinik Minden; aufbauend auf der aktuellen S2K-Leitlinie für die Diagnostik und Therapie der Endometriose

Zusammenfassung:
Die Universitätsfrauenklinik Minden ist eine Klinik der überregionalen medizinischen Spitzenversorgung (etabliertes Brustzentrum des Landes NRW; Erfüllung der Vorgaben eines gynäkologisch-onkologischen Zentrums; etabliertes Pränatal-Zentrum des Level 1). Dadurch bedingt werden eine Vielzahl von Patientinnen/Patienten mit u.a. sehr komplexen benignen sowie malignen Krankheitsbildern klinisch versorgt. Hierdurch liegt der Schwerpunkt der Forschung zunächst auf epidemiologischen Untersuchungen gynäkologisch-geburtshilflicher Fragestellungen. Hieraus ergeben sich Kooperationen mit grundlagenwissenschaftlich orientierten Instituten und Laboratorien – wie dem speziellen Gerinnungslabor des HDZ NRW Bad Oeynhausen, dem Pathologischen Institut am JWK Minden, dem Zellkulturlabor der Universitätsfrauenklinik Münster. Diese Kooperationen sind im Aufbau und sollen in Zukunft weiter gestärkt werden.

Existierende Konsortien:

  • Pathologischen Institut am JWK Minden (Leiter Prof. Dr. U. Kellner)
  • Institut für Laboratoriums- und Transfusionsmedizin des Herz- und Diabeteszentrums NRW, UK RUB
  • Forschungslabor der Universitätsfrauenklinik Münster