Notfall

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Notaufnahmen Zu den MKK-Notaufnahmen

Universitätsklinik für Orthopädie (AVK)

Leitung Prof. Dr. Christian Götze

Am Kokturkanal 2
32545 Bad Oeynhausen
Telefon: 05731 247-101
Fax: 05731 247-183
E-Mail: orthopaediechirurgie-avk(at)muehlenkreiskliniken.de

Arbeitsfeld und Methoden: 

  • Arthroskopische Gewebsgewinnung bei liegender Hüftendoprothese zur mikrobiologischen und histologischen Analyse
  • Retrospektive Analyse einer nichtmodularen Revisionsprothese bei der Hüftwechseloperation  
  • Retrospektive Analyse der Behandlung von Patienten mit Osteochondrosis Dissecans am Talus

Aktuelle Themen/Projekte:

  • Im Rahmen einer retrospektiven Analyse von 35 Patienten mit liegender Hüftprothese wird der Wert der arthroskopischen gegenüber der offenen Gewebsgewinnung bewertet. Die Analyse der offenen Gewebsgewinnung zur histopathologischen und mikrobiologischen Bewertung erfolgt am UKE Hamburg. Bei allen Patienten erfolgte im Vorfeld die Punktion der betroffenen Hüftendoprothese um ein aseptisches von einem septischen Versagen abzugrenzen. Die Analyse der arthroskopischen Gewebsgewinnung wird diesem gegenübergestellt. Die Sensitivität und Spezifität dieser Gewebsanalyse wird gegenübergestellt zu den Ergebnissen der späteren Wechselendoprothetik 
  • In der Hüftwechselchirurgie gelockerter Prothesenstiele wurden in der Vergangenheit stets modulare Konstrukte gewählt um bei distaler Fixierung des Stieles die rekonstruktion modular im proximalen Anteil zu ermöglichen. Als Alternative werden in jüngster Zeit nicht modulare Prothesen gewählt. In einer retrospektiven Analyse wurden bei einem durchschnittlichen Follow-up von 12 Monaten und einem mindest Follow-up von 3 Monaten 24 Hüftwechseloperation mit dem monoblock Schaft analysiert. Bei allen Patienten wurde der Knochendefekt Status am Femur erfasst. Klinisch wurden die Hüftscores, sowie die Lebensqualität erfasst. 
  • Bei 33 Patienten mit Knorpelverletzung (Osteochondrosis Dissecans) des Sprunggelenkes erfolgten offene Rekonstruktionen mit einer Knorpelersatz Matrix. Diese wurden bei einem mindest Follow-up von 6 Monaten nach Vorlage der Zustimmung der Ethik Kommission RUB retrospektiv klinisch erfasst. In allen Fällen wurden im Rahmen der Nachuntersuchung eine MRT-Bildgebung zur Erfassung des Knorpelstatus durchgeführt. 

Zusammenfassung:

  • Die arthroskopische Gewebeentnahme zur mikrobiologischen und histologischen Bewertung hat eine hohe Sensitivität und den Vorteil gegenüber der offenen Gewebsentnahme der deutlich niedrigeren Invasivität des betroffenen Patienten. 
  • Die wissenschaftliche Arbeit belegt den Einsatz nichtmodularer schäfte in der hüftendoprothesen wechsel chirurgie. trotz fehlender modularität zeigt sich keine vermehrte dislokation. sinterungen sind vergleichbar zu den modularen revisions schäften. eine langfristige betrachtung dieser wechsel schäfte ist bei deutlich einfacherer intraoperativer handhabung sinnvoll.  
  • Die offene Rekonstruktion einer Knorpel-, Knochenverletzung am oberen Sprunggelenk stellt eine hohe Herausforderung dar. Retrospektive Analysen einer Knorpel Ersatz Matrix beweisen zumindest klinisch eine Optimierung der der Beschwerden und Lebensqualität. MRT-Untersuchung unterstreichen bei einer Nachuntersuchungszeit von mindestens 6 Monaten eine noch verbliebene Verletzung der chondralen Strukturen. 

Existierende Konsortien: 

  • UKE Hamburg (Univ.-Prof. Dr. A. Niemeier)