Ein starkes Zeichen für die Präventionsmedizin

Wilfried-Kampa-Stiftung fördert das Institut für Präventionsmedizin erneut mit 10.000 Euro

Die beiden Direktoren des Instituts für Präventionsmedizin Dr. Sven Kaese und Professor Dr. Marcus Wiemer begrüßen Heidemarie Kampa vor den neuen Räumlichkeiten im Universitätsklinikum Minden zur Spendenübergabe.

Die Wilfried-Kampa-Stiftung setzt ihr Engagement für die Präventionsmedizin konsequent fort und unterstützt das Institut für Präventionsmedizin am Universitätsklinikum Minden mit einer weiteren Spende in Höhe von 10.000 Euro. Bereits in den vergangenen Jahren hatte die Stiftung der kardiologischen Präventionsmedizin mit insgesamt 30.000 Euro wichtige Impulse für den Aufbau innovativer Vorsorgeangebote gegeben.

Die feierliche Übergabe fand in den neu gestalteten Räumlichkeiten des Instituts statt. Bei einem Rundgang zeigte sich Heidemarie Kampa beeindruckt von der Entwicklung: „Es freut mich sehr zu sehen, dass unsere Unterstützung konkret dazu beiträgt, medizinische Angebote weiterzuentwickeln und für die Menschen vor Ort spürbar zu verbessern“, erklärte sie stellvertretend für ihren Mann, Stiftungsgründer Wilfried Kampa.

Besondere Aufmerksamkeit galt einem hochmodernen Hautscanner, der innerhalb weniger Sekunden eine vollständige, dreidimensionale Aufnahme der Haut erstellt. Mithilfe KI-gestützter Bildanalyse kann das System Auffälligkeiten frühzeitig erkennen und so neue Maßstäbe in der Hautkrebsvorsorge setzen.

Der Impuls für das Engagement der Stiftung entstand aus persönlichen Erfahrungen: Während einer kardiologischen Vorsorgeuntersuchung wurde Heidemarie Kampa bewusst, wie groß der Bedarf an gezielten Präventionsangeboten ist. „Früherkennung kann Leben retten. Das habe ich am eigenen Leib erlebt. Je eher Erkrankungen entdeckt werden, desto besser sind die Behandlungschancen“, betonte Heidemarie Kampa.

Auch die beiden Direktoren des neuen Instituts, Professor Dr. Marcus Wiemer und Dr. Sven Kaese, treiben den Ausbau präventiver Angebote, insbesondere im Bereich der Herz-Kreislauf-Medizin, gezielt voran. Mit zusätzlichen Qualifikationen in der kardiologischen Prävention haben sie bereits wichtige Grundlagen geschaffen. „Viele Herz-Kreislauf-Erkrankungen lassen sich vermeiden oder deutlich besser behandeln, wenn Risiken früh erkannt werden. Genau hier setzen unsere Angebote an“, so Professor Marcus Wiemer.

Mit der erneuten Förderung unterstreicht die Wilfried-Kampa-Stiftung ihre Überzeugung, dass Prävention ein zentraler Baustein einer modernen Gesundheitsversorgung ist. Ziel ist es, insbesondere das Risiko kardiovaskulärer Erkrankungen nachhaltig zu senken und die medizinische Qualität weiter zu stärken.

Das Institut für Präventionsmedizin am Universitätsklinikum Minden hat vor etwa einem Jahr den Regelbetrieb aufgenommen. Es bietet ein breites Spektrum individueller Vorsorgeleistungen – von Sport- und Reisemedizin bis hin zu naturheilkundlichen Ansätzen – und verbindet diese mit der Expertise eines universitären Klinikums.

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