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16.11.2019

Derma-Onko-Forum 2019

am Samstag, 16. November 2019 ab 8.45 Uhr

Was:       Derma-Onko-Forum
Wann:    Samstag, 16. November 2019 ab 8.45 Uhr
Wo:         Audimax im Medizin Campus OWL am
                Johannes Wesling Klinikum Minden

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Jahr 2019 war für die Dermatoonkologie wieder einmal sehr ereignisreich. Grund genug, Sie am 16. November zum traditionellen Derma-Onko- Forum in Minden begrüßen zu dürfen - zumal das HautTumorCentrum Minden sein zehnjähriges Jubiläum begeht.

Vor diesem Hintergrund haben wir besonders ausgewiesene Gäste eingeladen. Professor Dr. Alexander Enk wie auch Professor Dr. Stephan Grabbe sind eng mit dieser Region verbunden, haben sie doch ihre medizinische Karriere in Westfalen gestartet. Sie werden sich in diesem Jahr den neusten Entwicklungen der Immuntherapie wie der zielgerichteten Therapie mit Kinase- Inhibitoren widmen. Trotz der Erfolge in den vergangenen Jahren, die sich auf beide Säulen der zielgerichteten wie der Checkpoint-Inhibition stützen, bleiben noch viele Fragen bezüglich der Resistenzentwicklung, des richtigen zeitlichen Einsatzes und viele mehr offen.

Der neoadjuvante Einsatz scheint neue vielversprechende Perspektiven zu eröffnen. Die adjuvante Therapie ist ein ebenso erheblicher Fortschritt für Melanompatienten im fortgeschrittenen Lymphknotenstadium. Es gilt, diese Entwicklungen auch in die ambulante Medizin zu tragen bzw. diese mit den Hauttumorzentren zu vernetzen. Dr. Michael Reusch wird hierzu als langjähriger Präsident des Berufsverbandes der Deutschen Dermatologen und aus seiner Praxiserfahrung berichten.

Für die fortgeschrittenen, nicht melanozytären Hautkrebse, wie das Merkelzellkarzinom und das Plattenepithelkarzinom der Haut, gab es in den vergangenen Jahrzehnten keine nennenswerten Fortschritte. Dies hat sich seit der Einführung der PD1- wie PDL1-Inhibitoren grundsätzlich geändert. Für das Merkelzellkarzinom ist inzwischen Avelumab zugelassen und für das Plattenepithelkarzinom Cemiplimab. Dr. Jörg Böttjer, Leiter des HautTumorCentrumsMinden und leitender Oberarzt der Universitätsklinik für Dermatologie wird über die in unserem Zentrum gemachten Erfahrungen berichten.

Zum Abschluss werde ich Ihnen die neusten Entwicklungen bei kutanen TZell- Lymphomen vorstellen. Auch hier hat es in den vergangenen Jahren erhebliche Fortschritte für das fortgeschrittene kutane T-Zell-Lymphom mit der Einführung von Fusionstoxinen wie Chemokinrezeptorblockern gegeben. Darüber hinaus steht uns seit Sommer dieses Jahres ein Lymphom-spezifisches Topikum, Chlormethin-Gel, zur Therapie des kutanen T-Zell-Lymphoms zur Verfügung.

Ich hoffe, dass wir Sie auch in diesem Jahr wieder auf den neusten Stand in der Dermatoonkologie bringen können und freue mich auf den klinisch wissenschaftlichen Austausch mit Ihnen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Beste Grüße

Prof. Dr. med. Rudolf Stadler
Direktor der Universitätsklinik für Dermatologie, Venerologie, Allergologie und Phlebologie am Johannes Wesling Klinikum Minden

 

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