18.10.2017

Dr. Klaus Dieter Rinne leitet neues Institut für Qualitätsmanagement

Mühlenkreiskliniken schaffen zentrale Abteilung für Patientensicherheit

Dr. Klaus Dieter Rinne wird die Leitung des Instituts für Qualitäts- und Risikomanagement bei den Mühlenkreiskliniken übernehmen.

Dr. Klaus Dieter Rinne wird die Leitung des neuen zentralen Instituts für Qualitäts- und Risikomanagement bei den Mühlenkreiskliniken übernehmen. Der langjährige Direktor der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Krankenhaus Bad Oeynhausen wird damit zentraler Ansprechpartner rund um alle Fragen der Patientensicherheit im Gesamtkonzern.

Qualitätsmanagement ist seit jeher ein zentraler Bestandteil der Krankenhäuser der Mühlenkreiskliniken. Mit dem neuen, ärztlich geleiteten Institut soll das Qualitätsmanagement nochmals aufgewertet werden. „Wir wollen zukünftig unsere Prozesse und klinischen Handlungsabläufe noch gründlicher hinterfragen und auch deren positiven Einfluss auf unsere Patienten abklopfen. Aus diesem Grund freut es mich, dass wir einen erfahrenen und hochrangigen Mediziner aus den eigenen Reihen für diesen wichtigen Posten gewinnen konnten“, sagt Dr. Kristin Drechsler, Medizinvorstand und stellvertretende Vorstandsvorsitzende.

Dr. Klaus Dieter Rinne wird in seiner Funktion als Direktor des neugegründeten Instituts sieben Mitarbeiter im Qualitätsmanagement an den Krankenhäusern der Mühlenkreiskliniken fachlich und disziplinarisch leiten. „Ich will die gute Arbeit der einzelnen Standorte zusammenführen und vereinheitlichen. Zwar sind Qualitätssicherung und deren permanente Überprüfung für alle Bereiche des Konzerns wichtig und erforderlich, naturgemäß stehen aber auch die klinischen Prozesse im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung. Ich sehe meine Funktion als Hilfestellung und Arbeitserleichterung für meine ärztlichen Kolleginnen und Kollegen sowie der Pflege. Ich verstehe mich und mein neues Institut als Schnittstelle aller Kliniken und Institute“, erläutert Dr. Rinne. Dabei sieht der Chirurg seine 30-jährige Erfahrung am OP-Tisch als wichtigen Vorteil an. „Als Arzt kann ich Muster, die in den therapeutischen Prozessen bei Patienten möglicherweise zu Problemen führen, schneller identifizieren und abstellen als es Nicht-Mediziner können“, erklärt Rinne.

Dass er als Arzt nicht mehr unmittelbar an der Genesung von Patienten beteiligt ist, sieht der langjährige Chefarzt als reizvolle neue Aufgabe: „Früher war ich für die Patienten auf Station und im Operationssaal in einer konkreten Erkrankungssituation zuständig. In Zukunft beschäftige ich mich mit den grundlegenden Fragen für die Sicherheit aller etwa 200.000 jährlichen Patienten der Mühlenkreiskliniken“, so Rinne.

Wann Dr. Klaus Dieter Rinne seinen neuen Posten antritt, hängt nun davon ab, wie schnell eine Nachfolgeregelung für seinen jetzigen Posten als Direktor der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Krankenhaus Bad Oeynhausen gefunden werden kann. „Mit Dr. Rinne haben wir unseren Wunschkandidaten für die neue Position im Gesamtkonzern gefunden. Nun gilt es für das Krankenhaus Bad Oeynhausen einen adäquaten Ersatz für den Posten des Direktors der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie zu finden“, sagt die stellvertretende Vorstandsvorsitzende Dr. Drechsler.