15.09.2017

Generationswechsel in der Unfallchirurgie und Orthopädie

Dr. Michael Akdemir und Baykurt Ekinci treten Nachfolge von Dr. Helmut Grabein an

(von links) Dr. Bernd Hillrichs, Direktor der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie, Dr. Helmut Grabein und die beiden neuen Oberärzte der Unfallchirurgie Dr. Michael Akdemir und Baykurt Ekinci.

In der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie am Krankenhaus Lübbecke-Rahden vollzieht sich ein Generationswechsel: Dr. Helmut Grabein, Oberarzt und Spezialist für Kinderchirurgie und Ellenbogenchirurgie, geht nach 25-jähriger Tätigkeit in den Ruhestand. Seine Nachfolge treten Dr. Michael Akdemir und Baykurt Ekinci an. „Mit den erfahrenen Oberärzten und den beiden neuen Kollegen haben wir eine junge und kreative Mannschaft, mit der wir bestens für die Zukunft aufgestellt sind”, sagt der Direktor der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie, Dr. Bernd Hillrichs.

Für Oberarzt Dr. Helmut Grabein beginnt Ende September nach fast 25 Jahren im Krankenhaus Lübbecke-Rahden der Ruhestand. Bereits jetzt wurde er von seinen Kolleginnen und Kollegen im Rahmen einer Feierstunde im Krankenhaus Lübbecke verabschiedet. Der Direktor der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie, Dr. Bernd Hillrichs, lobte in seiner Ansprache die Loyalität, das gegenseitige Vertrauen und die konstruktive Kritik. „Herr Grabein hat das Krankenhaus Lübbecke-Rahden in den vergangenen Jahren maßgeblich mitgeprägt, stand Innovationen immer offen gegenüber und ließ sich gerne inspirieren. Das sind die Top-Eigenschaften, um ein gutes Team zu bilden”, sagt Hillrichs.

Dr. Helmut Grabein nahm 1993 seine Tätigkeit als Oberarzt an den „Krankenanstalten des Kreises Minden-Lübbecke, Krankenhäuser Lübbecke und Rahden”, wie das Krankenhaus damals noch hieß, auf. Seine Arbeitsschwerpunkte lagen in der Kinderchirurgie, der Ellenbogenchirurgie und der Knieendoprothetik. Seit 1995 unterrichtet Helmut Grabein an der Akademie für Gesundheitsberufe in Minden. In den vergangenen Jahren hat er mehr als 440 Schülerinnen und Schülern im Fach „Chirurgische Krankheitslehre” unterrichtet. Ganz loslassen kann Helmut Grabein noch nicht. Trotz Ruhestand wird er weiterhin an der Akademie für Gesundheitsberufe tätig sein.

Für den Vater zweier erwachsener Kinder und seine Ehefrau Inge beginnt jetzt ein neuer Lebensabschnitt. „Wir wollen erstmal alles in Ruhe auf uns zukommen lassen. Noch fühlt es sich an wie ein langer Urlaub”, sagt Helmut Grabein. Für die Zukunft der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie wünscht sich Helmut Grabein, dass der respektvolle und der freundschaftliche Umgang im Team erhalten bleiben. „Am Krankenhaus Lübbecke-Rahden lässt sich Neues sehr gut umsetzen. Das Team war und ist immer offen für neue Methoden und Herangehensweisen. Deswegen habe ich immer sehr gerne dort gearbeitet”, ergänzt er. 

Klinikdirektor Dr. Bernd Hillrichs freut sich, dass mit Dr. Michael Akdemir und Baykurt Ekinci zwei junge, motivierte Oberärzte gefunden werden konnten, die die Nachfolge von Dr. Grabein antreten werden. Baykurt Ekinci bringt aus seiner Tätigkeit im Marien-Hospital Osnabrück spezielle Erfahrungen auf dem Gebiet der Schwerverletztenversorgung mit. Dr. Michael Akdemir, der aus Lübbecke stammt und nach Facharztausbildung und Oberarzttätigkeit im DRK?Klinikum Westend in Berlin in seine Heimat zurückkehrt, bereichert das Spektrum mit dem Schwerpunkt Schulter- und Ellenbogenchirurgie. „Beide Mediziner passen sehr gut in unser Team – menschlich wie auch medizinisch. Sie ergänzen auf perfekte Weise unser medizinisches Portfolio”, berichtet Dr. Bernd Hillrichs. Geschäftsführerin Dr. Christine Fuchs ist froh über die erfolgreiche Staffelübergabe: „Mit Dr. Michael Akdemir und Baykurt Ekinci haben wir zwei sehr gute Chirurgen gefunden, die die Entwicklung des Krankenhauses Lübbecke-Rahden weiter voran treiben werden. Was mich besonders freut ist, dass sich beide trotz ihrer früheren Tätigkeiten in großen Häusern in Berlin und Osnabrück  bewusst für unser Krankenhaus Lübbecke-Rahden entschieden haben”, sagt Krankenhausgeschäftsführerin Dr. Christine Fuchs, selbst Viszeralchirurgin.