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13.04.2018

Zehn Jahre Johannes Wesling Klinikum Minden

Mehr als 250 geladene Gäste feiern das Jubiläum

Pit Witt und der Jazzchor Minden begleiten den Festakt musikalisch.


Die Redner des Festaktes: (von links) Vorstandsvorsitzender Dr. Olaf Bornemeier, Landrat Dr. Ralf Niermann, Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Wolf-Dieter Reinbold, Geschäftsführer Mario Bahmann, Pflegedienstleiter Bernd Mühlenbruch, Prof. Dr Heinz-Jürgen Lakomek.

Pflegedienstleiter Bernd Mühlenbruch spricht über die Pflege im JWK.

Im Frühjahr 2008 eröffnete mit dem Johannes Wesling Klinikum Minden (JWK) nach dreieinhalbjähriger Bauzeit eines der größten und modernsten Krankenhäuser Deutschlands. Zehn Jahre später feierte die Betriebsleitung jetzt gemeinsam mit mehr als 250 geladenen Gästen den ersten runden Geburtstag des Mindener Klinikums. Darunter zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Freunde und Förderer aus Wirtschaft und Politik. Im Audimax des Campusgebäudes führte Moderator Peter Hahne durch die etwa zweistündige Festveranstaltung, zu deren Beginn sich Verwaltungsratsvorsitzender und Landrat Dr. Ralf Niermann und der Vorstandsvorsitzende der Mühlenkreiskliniken Dr. Olaf Bornemeier mit feierlichen Grußworten an die Anwesenden richteten. „Vor fast auf den Tag genau zehn Jahren hat mit unserem Johannes Wesling Klinikum in Minden ein Haus eröffnet, das bundesweit keinen Vergleich zu scheuen braucht“, so Dr. Ralf Niermann. „Damals sollten alle Angebote an einem Standort vor den Toren Mindens zusammengefasst werden – eine mutige Entscheidung der Politik, die zu einem der modernsten und schönsten Krankenhausbauten Deutschlands geführt hat. Mittlerweile haben wir gezeigt, dass es möglich ist, ein kommunales Krankenhaus ebenso wirtschaftlich wie auf hohem medizinischen und pflegerischen Niveau zu führen. Das Johannes Wesling Klinikum eröffnet uns völlig neue Zukunftsperspektiven: Inzwischen sind wir Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum.“ Dr. Olaf Bornemeier hob die Rolle des Mindener Klinikums im Verbund der Mühlenkreiskliniken hervor: „Das Johannes Wesling Klinikum ist medizinisch, pflegerisch und auch administrativ sowohl für die Mühlenkreiskliniken als auch für die Region von großer Bedeutung. Vergleichbare Regionen weisen keine derart stark aufgestellten Kliniken vor. Auch dank des Aufstiegs zum Universitätsstandort sind die Mühlenkreiskliniken für die Zukunft gerüstet.“ 

In den folgenden Vorträgen der Festredner standen unter anderem die Meilensteine des Johannes Wesling Klinikums im Mittelpunkt. Geschäftsführer Mario Bahmann machte zudem den Stellenwert des Klinikums für die Menschen in der Region deutlich: „In den vergangenen zehn Jahren wurden im Johannes Wesling Klinikum mehr als 1,6 Millionen Patienten ambulant und stationär behandelt und mehr als 300.000 Operationen durchgeführt.“ Mit mehr als 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sei das Klinikum außerdem wichtiger Arbeitgeber und starker Kooperationspartner. „Der Erfolg ist Ergebnis eines langen und engagierten Prozesses aller Beteiligten“, so Bahmann weiter. Ohne die Unterstützung von Mitarbeitern, Ehrenamtlichen, Partnern, Freunden und Förderern sowie dem Verwaltungsrat der Mühlenkreiskliniken wäre die Erfolgsgeschichte der vergangenen zehn Jahre nicht möglich gewesen. Es wurden unter anderem neue Behandlungsmethoden eingeführt, mehrere Spezialzentren gegründet sowie zahlreiche Forschungsprojekte auf den Weg gebracht. Immer mit dem Ziel vor Augen, von der Notfallversorgung bis zur Spitzenmedizin die beste medizinische Versorgung der Menschen im Kreis Minden-Lübbecke und darüber hinaus zu gewährleisten. 

Pflegedienstleiter Bernd Mühlenbruch hob die wichtige Rolle der Pflege im Mindener Universitätsklinikum hervor, die mit mehr als 1.100 Beschäftigten die größte Berufsgruppe bildet. „Gute, moderne und verantwortungsvolle Pflege ist anstrengend, fordernd und oft auch sehr belastend. Den Pflegekräften gebührt deshalb großes Lob und Anerkennung für ihr unermüdliches Engagement und ihre Unterstützung bei der Krankenpflegearbeit im JWK. Ich danke allen Pflegekräften im JWK und allen Pflegedienstleitern der Mühlenkreiskliniken für den Dienst am Patienten während der vergangenen zehn Jahre“, so Mühlenbruch. 

Professor Dr. Heinz-Jürgen Lakomek, Direktor der Klinik für Rheumatologie und Direktor der Universitätsklinik für Geriatrie, skizzierte in seiner Festrede den Weg zum Neubau, während Professor Dr. Wolf-Dieter Reinbold, Ärztlicher Direktor und Direktor des Universitätsinstitutes für Radiologie, die Entwicklung des Mindener Krankenhauses vom Armen- und Beginenhaus zum Universitätsklinikum aufschlüsselte. Für die musikalische Begleitung sorgten Entertainer Pit Witt und der Jazz Chor Minden. 

Für die Öffentlichkeit öffnet das Johannes Wesling Klinikum am Samstag, 14. April, in der Zeit von 11 bis 17 Uhr seine Tore. Am großen Tag der offenen Tür stellen sich an mehr als 50 Ständen die Kliniken und Institute sowie zahlreiche Vereine und Institutionen vor. Führungen, Vorträge und Workshops runden das Programm ab.