DIE MÜHLENKREISKLINIKEN UND DER LIONS CLUB PORTA WESTFALICA BITTEN UM SPENDEN

Spenden Sie für die Ukraine und helfen Sie gemeinsam mit uns!

Arzneimittel für die Ukraine

Der Krieg in der Ukraine berührt uns alle. Die Versorgungslage bei Arzneimitteln ist mittlerweile dramatisch. Der Lions Club Porta Westfalica und die Mühlenkreiskliniken haben sich daher entschieden: Wir wollen kurzfristig helfen!

Durch Kontakte ukrainischer Mitarbeiter*innen in dortige Krankenhäuser wissen wir, was in dem Kriegsgebiet benötigt wird: Es sind vor allem Medikamente, Antibiotika, Verbandsmaterial, Narkosemittel und Nahtmaterial. Die Mühlenkreiskliniken möchten den Menschen in der Ukraine mit alledem, was an medizinischer Ausrüstung gebraucht wird, helfen.

Auch Ihre Spende – egal wie hoch sie auch ist – kann uns dabei unterstützen, die medizinische Versorgung in den Kriegsgebieten aufrechtzuerhalten.

Helfen Sie uns, zu helfen!

Spenden Sie auf das Konto der Fördergesellschaft des Lions Clubs Porta Westfalica e.V.:

IBAN DE83 4905 0101 0040 0450 15 und nutzen Sie dabei das Stichwort „Ukrainehilfe MKK“.

Spendenbescheinigungen können ab einem Betrag über 200 Euro ausgestellt werden (bitte Adresse angeben). Unterhalb der Grenze gilt der Zahlungsnachweis als Spendenquittung beim Finanzamt.

Aktueller Spendenstand: Bisher wurden mehr als 300.000 Euro gespendet. 

Weitere Hilfstransporte erreichen die Ukraine

Insgesamt haben bereits vier Transporte mit medizinischen Hilfsgütern im Wert von 260.000 Euro das Universitätsklinikum Minden in Richtung Ukraine verlassen und die Zielkrankenhäuser erreicht. Die Liste der Städte und Regionen, die dringend Hilfsmittel benötigen, ist lang. Die Ziele der letzten beiden Transporte der Mühlenkreisklinken waren die Krankenhäuser in Riwne, Chmelnyzkyj und Kiew, sowie zahlreiche Militärstandorte. „Jede Spende hilft uns dabei, die vielen Anfragen nach lebensnotwendigen Medikamenten und medizinischen Gerätschaften zu finanzieren und sie anschließend dort hinzubringen, wo sie am dringendsten gebraucht werden“, sagt Serhii Tabulovych, Anästhesist am Johannes Wesling Klinikum in Minden und Organisator der Hilfsaktion. Ultraschall- und Röntgengeräte, Infusionslösungen, Kontrastmittel und Medikamente aller Art kommen den zahlreichen Kriegsverletzten seither zugute.

Ein großer Wunsch aus der Ukraine waren Vakuumtherapie-Geräte, die vor allem bei Splitterverletzungen und großen Wunden eine schnellere Heilung unterstützen. Sechs dieser Spezialgeräte sind jetzt inklusive dem Verbrauchsmaterial im Kriegsgebiet angekommen, elf weitere werden folgen. „Bei der Therapie mit der VAC-Pumpe wird die Wundfläche mit einem Schwamm bedeckt und mit Folie abgedichtet. Anschließend wird mit der Vakuumpumpe ein Unterdruck erzeugt. Über einen Schlauch werden das Wundsekret und Fremdkörper wie Erde, Schmutz und kleine Splitter aus der Wunde gesaugt und abgepumpt“, erklärt Serhii Tabulovych das Prinzip. So wird die Wundheilung massiv beschleunigt sowie schweren Infektionen vorgebeugt. Die je etwa 2.000 Euro teuren Geräte hat die bundesweit tätige Stiftung Deutsche Lions auf Antrag des Ärztlichen Direktors des Universitätsklinikums Minden und Lions-Mitglied Professor Dr. Hansjürgen Piechota finanziert. „Ich freue mich sehr, dass wir diesen großen Wunsch unserer ukrainischen Freunde realisieren konnten. Diese Vakuumpumpen werden auch bei uns bei großen Verletzungen standardmäßig eingesetzt. Der medizinische Nutzen ist enorm. Ohne diese Geräte sind manche Wunden kaum zu heilen“, sagt Professor Piechota.

Mangelware sind auch mobile Röntgen- und Ultraschallgeräte. Auch ausgemusterte Geräte sind von großem Interesse. „Wir haben schon viele Altgeräte aus dem Beständen der Mühlenkreiskliniken, aber auch von Arztpraxen und anderen Gesundheitsdienstleistern aus der Region in die Ukraine gebracht. Wir freuen uns sehr über weitere Spenden von ausgedienten Geräten“, sagt Serhii Tabulovych. Weitere Informationen zur Abwicklung unter pressestelle[at]­muehlenkreiskliniken[dot]de.

Auch Geldspenden sind weiter wichtig: „Wir freuen uns sehr, dass die Spendenbereitschaft immer noch sehr hoch ist. Bisher sind rund 310.000 Euro an Spenden eingegangen und es kann auch weiterhin noch fleißig gespendet werden. Wir werden die Hilfsaktion in Kooperation mit den Mühlenkreiskliniken auf jeden Fall so lange fortsetzen, wie es uns der Spendenzufluss ermöglicht“, sagt Rolf Watermann, Schatzmeister des Lions Clubs Porta Westfalica.

Ein Interview mit Dr.  Valentyn Piontkovskyi über seinen Alltag im Krieg, über die schrecklichen Kriegsbilder, die auch jeder in der Ukraine kennt, und über die allgemeine Versorgungssituation finden Sie hier.

„Das Leid der Menschen in der Ukraine ist unerträglich. Wir müssen und können es abmildern, indem wir durch die Vermittlung unseres Kollegen Herrn Dr. Tabulovych eine sehr punktgenaue und bedarfsgerechte medizinische Hilfe für die zwei Großkliniken von Lwiw und Riwne in der Westukraine zur Verfügung stellen. Ich bin sehr stolz und dankbar dafür, dass uns spontan so viele Mitarbeitende und unser Lions Club Porta Westfalica durch Geldspenden, ihre professionelle Expertise und durch ihr bedingungsloses humanitäres Engagement dabei unterstützen.“

Prof. Dr. Hansjürgen Piechota
Ärztlicher Direktor des Johannes Wesling Klinikums Minden
Lions Club Porta Westfalica


„In der Ukraine sterben Menschen, weil Antibiotika oder Narkosemittel fehlen. Lieferketten sind komplett zusammengebrochen. Antibiosen für 300 Euro retten vielleicht 30 im Krieg verletzte Menschen das Leben. Helfen Sie meinen Landsleuten. Retten Sie jetzt Leben.“
 

Serhii Tabulovych
Anästhesist am Universitätsinstitut für Anästhesiologie, Intensiv- und Notfallmedizin
Johannes Wesling Klinikum Minden


„Um die in der Ukraine benötigten medizinischen Materialien zu beschaffen, kommt den Krankenhäusern und ihren Apotheken eine zentrale Rolle zu. Hier sind entsprechende Bestell-, Logistik- und Lagermöglichkeiten ad hoc vorhanden. Öffentliche Apotheken und der Großhandel haben die benötigten Arzneimittel für die Intensivtherapie nur in kleinen Mengen vorrätig. Deshalb müssen wir jetzt helfen.“

Dr. Florian Immekus
Direktor der Zentralapotheke der Mühlenkreiskliniken

Vielen Dank für Ihre Unterstützung:

"Gespendet haben wir, weil wir der Überzeugung sind, dass die Ukraine für unser aller Freiheit und liberales Lebensmodell kämpft und jede Unterstützung verdient hat."

Primus Energy GmbH, Oberhausen

"Der Lions Club und die Mühlenkreiskliniken haben direkte Kontakte zu ukrainischen Krankenhäusern. Sie wissen daher genau, wo medizinische Produkte dringend benötigt werden. Es geht nicht nur um Geld, es geht um Mitgefühl und Solidarität. Gute Gründe für uns, um diese Initiative zu unterstützen."

Consult SK GmbH, Minden

"Die Ukrainer geben ihr Leben für die Verteidigung unserer Werte von Freiheit und Demokratie. Das Mindeste, was wir alle tun sollten, ist daher die medizinische Unterstützung für die Ukraine."

Elektro Beckhoff GmbH, Verl

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