Drei Jahre Ausbildung, viele praktische Erfahrungen und am Ende ein großer Moment: 14 Absolventinnen und Absolventen der Akademie für Gesundheitsberufe dürfen sich jetzt Pflegefachfrau beziehungsweise Pflegefachmann nennen.Mit dem bestandenen Examen beginnt für sie nun ein neues Kapitel: der Start ins Berufsleben.
Drei Jahre lang haben die frisch examinierten Pflegefachpersonen Theorie und Praxis miteinander verbunden. Sie haben pflegerisches Fachwissen erworben, medizinische Zusammenhänge gelernt und vor allem eines erlebt: Pflege bedeutet, Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen professionell zu begleiten.
„Ein bestandenes Examen ist immer ein besonderer Moment – für die Absolventinnen und Absolventen genauso wie für uns als Akademie“, sagt Oliver Neuhaus, Direktor der Akademie für Gesundheitsberufe der Mühlenkreiskliniken. „Hinter den 14 neuen Pflegefachpersonen liegen drei intensive Jahre mit vielen Herausforderungen, aber auch vielen Erfahrungen und persönlichen Erfolgsmomenten. Wir sind stolz darauf, sie jetzt gut vorbereitet in ihren Beruf zu verabschieden.“
Ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung ist die enge Verzahnung von Theorie und Praxis. Die theoretische Ausbildung wird in Block-Unterrichten durchgeführt und umfasst mindestens 2.100 Unterrichtsstunden. Der Unterricht beinhaltet die Wissensgebiete Pflege, Naturwissenschaften und Medizin, Sozial- und Geisteswissenschaften sowie Recht und Politik. Im eigenen Skills Lab der Akademie kommen regelmäßig Praxissimulationen zum Einsatz – inklusive moderner Fallarbeit, Szenarien-Training und Reflexion. Die Auszubildenden des Herz- und Diabeteszentrums NRW absolvieren den theoretischen Teil ihrer Ausbildung ebenfalls in der Akademie für Gesundheitsberufe. Eine Kooperation, die bereits seit einigen Jahren besteht.
Begleitet wird die praktische Ausbildung an den Einsatzorten durch die Lehrerinnen und Lehrer der Akademie für Gesundheitsberufe. Die Verknüpfung von theoretischen und praktischen Ausbildungsinhalten erfolgt außerdem durch Anleitungen der Praxisanleiter*innen in den jeweiligen Kliniken. Die praktische Ausbildung umfasst mindestens 2.500 Stunden und erfolgt in den Mühlenkreiskliniken, der ambulanten Versorgung, in Langzeitpflegeeinrichtungen und weiteren kooperierenden Einsatzbereichen im jeweiligen örtlichen Umfeld der Mühlenkreiskliniken.
Mit ihrem Abschluss stehen den neuen Pflegefachfrauen und Pflegefachmännern viele Türen offen. Die generalistische Pflegeausbildung qualifiziert sie für die Versorgung von Menschen unterschiedlichen Alters und in unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitswesens.
„Pflege ist ein Beruf, in dem Fachlichkeit und Menschlichkeit unmittelbar zusammengehören“, betont Neuhaus. „Unsere Absolventinnen und Absolventen haben in ihrer Ausbildung gezeigt, dass sie beides miteinander verbinden können. Jetzt dürfen sie ihr Wissen und ihre Fähigkeiten in der Praxis einsetzen und ihren eigenen beruflichen Weg gestalten.“
Diese 14 Absolventinnen und Absolventen dürfen sich jetzt Pflegefachfrau beziehungsweise Pflegefachmann nennen: Tabea Enns aus Lübbecke, Felicia Epp aus Rahden, Mohammad Hamid aus Bad Oeynhausen, Elena Janzen aus Bad Oeynhausen, Fabienne Laroche aus Minden, Sarah Meyer aus Löhne, Sarah Bella aus Rinteln, Ayleen Edler aus Löhne, Paula Gerth aus Hespe, Netanel Janz aus Espelkamp Maike Riechmann aus Minden, Andreas Schwenker aus Minden, Elisa Tielke aus Minden und Danny Tuchaschvill aus Minden.
