Klinik für Urologie, Kinderurologie und operative Uro-Onkologie

Für Ihre Gesundheit im Einsatz

Herzlich willkommen in der Klinik für Urologie, Kinderurologie und operative Uro-Onkologie

Urolog*innen beschäftigen sich mit den harnbildenden und harnableitenden Organen sowie den Geschlechtsorganen des Mannes. Sie nehmen ihre Arbeit auf, wenn Nierensteine Probleme bereiten, Harnwege verengt sind oder Patient*innen mit Blasenschwäche zu kämpfen haben. Die urologische Versorgung der Patient*innen im Altkreis Lübbecke und den angrenzenden Kreisen Herford und Diepholz liegt uns sehr am Herzen. Seit vielen Jahren schenken die Menschen der Region den Mitarbeitenden der urologischen Klinik in Lübbecke ihr Vertrauen, sodass wir von nun an gemeinsam in der Verantwortung stehen, dieses Vertrauen zu erfüllen.

Erkrankungen und Behandlungen
Prostataerkrankungen
Operationen bei gutartiger Prostatavergrößerung – TUR-Prostata, Revolix-Laserung der Prostata

Mit zunehmendem Alter vergrößert sich die Prostata und der Urin kann schlechter aus der Harnblase fließen. Wenn dann immer häufigere Toilettengänge notwendig sind und die Harnblase nicht leer wird, helfen auch manchmal Medikamente nicht mehr.

Um die durch das sogenannte Prostataadenom (Benigne Prostatahyperplasie) verengte Harnröhre zu erweitern, wird als Standardverfahren die Ausschälung durch die Harnröhre durchgeführt (TUR-Prostata). Diese Methode kann in unserer Klinik auch mit bipolarer Stromführung (TURis) zur Vermeidung von Komplikationen durch Kriechströme durchgeführt werden. Mit der Ausschälung lassen sich heute auch sehr große Prostatadrüsen, die früher nur mit einer Schnittoperation behandelt werden konnten ausschälen. Aber auch die Schnittoperation setzen wir in ausgewählten Fällen noch ein. Außerdem kann die Prostata auch mit einem Thullium-LASER (Revolix°) durch uns behandelt werden. Bei dieser Technik wird das Gewebe herausgelöst („Enukleation“) und anschließend zerkleinert („Resektion“) ausgespült. 

 

Abklärung des Prostatakrebses

Bei einem auffälligen Tastbefund der Prostata während einer Vorsorgeuntersuchung oder bei erhöhtem PSA-Wert (Prostataspezifisches Antigen) ist eine Probeentnahme angezeigt. In unklaren Fällen wird vorher ein multiparametrisches MRT der Prostata veranlasst. Die anschließende Fusionsbiopsie, also die Verbindung der MRT-Bilder mit den sonografischen Aufnahmen während der Probeentnahme aus der Prostata, erfolgt bei uns in Narkose, um möglichst genau den möglicherweise tumorbefallenen Bereich der Prostata zu treffen.

 

Operationen und Bestrahlung (LDR-Brachytherapie) beim Prostatakrebs

Wenn ein bösartiger Tumor der Prostata festgestellt wurde, kann oft die Prostataentfernung in minimal-invasiver Technik (laparoskopisch) oder über einen Schnitt im Unterbauch (Radikale Prostatektomie) durchgeführt werden. Beide Methoden werden in unserer Klinik schon lange durchgeführt. Bei einem nur wenig ausgebreiteten Prostatatumor kann auch eine Bestrahlung mittels kleiner implantierter radioaktiver Stäbchen durchgeführt werden (LDR-Brachytherapie oder „SEEDs“). In solchen Fällen ist die Heilungsrate identisch mit denen der Prostataentfernung, aber die Nebenwirkungen sind deutlich geringer. Auch diese Methode können wir in Lübbecke durchführen.

 

Hormon- und Chemotherapien

Wenn der Prostatakrebs sich im Körper schon ausgebreitet hat, lassen sich mit gutem Erfolg und Verträglichkeit zahlreiche Medikamente einsetzen, die das Fortschreiten der Erkrankung verzögern. Wir führen in unserer Klinik vor allem die ambulanten und stationären Chemotherapien durch. Die Hormontherapien gehören fast immer mit dazu. Bei Patienten der gesetzlichen Krankenversicherung rezeptieren aber die niedergelassenen Fachärzte für Urologie diese Medikamente.

Harnblasenerkrankungen
Untersuchungen beim Harnblasenkrebs

Eine Blutung aus der Harnröhre ist das häufigste Symptom eines Blasentumors, kann aber auch viele andere Ursachen haben. Um diesen Ursachen auf den Grund zu gehen, werden bildgebende (Ultraschall), laborchemische (Urinuntersuchung) und endoskopische (Blasenspiegelung) Verfahren genutzt.

 

Operationen beim Harnblasenkrebs

Sofern dann ein Tumorverdacht in der Harnblase erhoben wurde, wird zunächst eine Ausschabung durch die Harnröhre in Vollnarkose oder Rückenmarksanästhesie durchgeführt. Oft wird vor der Operation eine Flüssigkeit in die Harnblase eingefüllt, die Tumorzellen aufleuchten lässt, um keine Tumoren zu übersehen (Photodynamische Diagnostik). Wir führen die Ausschälung mittels monopolarer Technik oder bipolar (TURis) durch. Wenn eine Anfärbung vorher nicht ratsam erschien oder nicht möglich war, kann mittels eines speziellen Lichtspektrums (NBI=Narrow Band Imaging) eine höhere Detailerkennbarkeit erreicht werden.

In einigen Fällen ist es sinnvoll, Füllungsbehandlungen der Harnblase durchzuführen, um ein Wiederauftreten zu vermeiden oder zu verzögern.

Manchmal ist es aber angeraten, die Harnblase komplett zu entfernen (Radikale Zystoprostatektomie). Diese Operation wird mittels Unterbauchschnitt durchgeführt. Um den Urin anschließend aus den Nieren abzuleiten, formen wir aus Dünndarmstücken Ersatzharnblasen am Ort der vorigen Harnblase (Neoblase) oder implantieren die Harnleiter in ein kurzes Stück Dünndarm und leiten den Urin durch die Bauchdecke aus (Ileumconduit).

 

Behandlungen bei Reizblase

Die Reizblase hat sehr unterschiedliche Ursachen, deren exakte Diagnose über die weitere Therapie entscheidet. Oft wird eine Harnblasenspiegelung und eine Blasendruckmessung durchgeführt.

In einigen Fällen ist die Ursache in der vergrößerten Prostata oder einer engen Harnröhre zu finden, die dann behandelt werden muss.

Teilweise ist die Harnblasenschleimhaut ausgedünnt und es fehlen ihr Schutzschichten. Diese können mittels einer EMDA-Behandlung in unserem Hause nach vorheriger Kostenübernahmeerklärung der Krankenkasse ersetzt werden.

Inkontinenz
Untersuchungen bei Inkontinenz (unwillkürliches Harnträufeln)

Wenn der Urin unkontrollierbar aus der Harnblase ausläuft ist es wichtig zu wissen, ob der Blasenschließmuskel und die Harnröhre nicht ausreichend kräftig sind oder ob der Austreibemuskel der Harnblase zu aktiv ist. Mittels einer Harnblasenspiegelung, einer Ultraschalluntersuchung des Beckenbodens (Pelvic Floor Ultrasound) und einer Harnblasendruckmessung (Videourodynamik) wird die Ursache näher eingegrenzt.

 

Operationen bei Inkontinenz

Bei einer Schwäche des Beckenbodens (Schließmuskel/ Harnröhre) kommen Methoden zum Einsatz, mit denen der Verschlusskraft des Beckenbodens gestärkt wird. Wir können mit einem kleinen Schnitt ein Bändchen unter die Harnröhre legen, das nachjustierbar ist, wenn die Inkontinenz noch nicht ausreichend behoben ist.

In anderen Fällen werden kleine aufblasbare Kissen unter die Harnröhre gelegt oder sogar ein künstlicher Harnröhrensphinkter implantiert. Diese Methoden finden vor allem Anwendung, wenn beim Mann eine Radikaloperation der Prostata zur Inkontinenz geführt hat.

Sofern aber der Blasenaustreibemuskel zu aktiv ist oder die Blasenkapazität zu gering, kann die Einspritzung von Botulinumtoxin in den Harnblasenmuskel durchgeführt werden. Das Wort „…toxin“ lässt vermuten, dass die Behandlung dem Patienten nicht gut bekommt, sie ist aber sehr gut verträglich. Dieser Eingriff kann ambulant in örtlicher Betäubung erfolgen.

Wir kooperieren in der Diagnostik und Therapie mit der Klinik für Gynäkologie in unserem Hause, die die gynäkologischen Ursachen der Inkontinenz behandeln.

Nieren und Harnleiter
Steinerkrankungen

Einer der häufigsten Notfälle in der Urologie ist die akute Harnleiterkolik. Sie ist meistens durch einen Nierenstein bedingt, der in den Harnleiter gerutscht ist und dort zu einem Aufstau von Urin führt. Wenn der Harnleiterstein nicht spontan abgeht, muss oft ein Abfluss für den Urin aus der Niere ermöglicht werden. Dieses erfolgt durch die Einlage eines dünnen Schlauches, einer sogenannten Harnleiterschiene (Double-J, Stent).

Bei entsprechender Lage und Größe des Steines ist eine Stoßwellenzertrümmerung (ESWL) möglich. Ist der Stein zu groß oder ungünstig gelegen, muss er durch eine Operation durch den Harnleiter entfernt werden (Ureterorenoskopie). Dazu nutzt man den Weg, den der Urin nimmt, aber rückwärts, sodass kein Schnitt benötigt wird. Der Stein kann dann im Harnleiter oder im Nierenbecken mit dem LASER zertrümmert werden. 

Größenvergleich der verwendeten Instrumente einer Harnleiter- oder Nierenbeckenspiegelung: Blauer Draht bei 12 Uhr: Lasersonde, schwarzes Instrument mit silberner Spitze: flexibles Ureterorenoskop, Drahtgeflecht von 9 Uhr: Steinfangkörbchen mit einliegendem Stein.

Von links: Bild 1: Kristalliner Stein 2 cm im Nierenbecken. Bild 2: Laserung des Steins im Nierenbecken. Bild 3: Zerstörter Stein, Steinfragmente nach Laserung.

 

Wenn sich in der Niere ein großer Stein gebildet hat, der mittels einer Stoßwellenzertrümmerung nicht therapierbar ist, kommt eine Schlüssellochoperation durch die Flanke in Betracht (Perkutane Nephrolitholapaxie). Wir führen diese Operation im Gegensatz zu vielen anderen Kliniken für den*die Patient*in schonender in Rückenlage durch. Durch diese Technik ist es möglich, zugleich auch Steine im Harnleiter zu operieren.

 

Tumorerkrankungen

Nierentumoren werden häufig zufällig während Routineuntersuchungen entdeckt. In unserer Klinik können tumortragende Nieren mittels Schlüsselloch-OP (laparoskopische Nephrektomie) entfernt werden. Oft kann aber die betroffenen Niere bewahrt und nur der Tumor aus der Niere entfernt werden.

Wenn sich Absiedlungen im Körper der Betroffenen gebildet haben, können Medikamente diese Absiedlungen zurückdrängen. Für diese ambulant durchführbare Behandlung besitzen wir die Kassenzulassung.

 

Fehlbildungen und Harnabflusstörungen

Wenn der Urin aus der Niere nicht ausreichend schnell in den Harnleiter abfließt (Nierenbeckenabgangsenge) oder von der Harnblase beim Wasserlassen in die Niere gedrückt wird (Reflux), kommt es zu Entzündung, Schmerzen, oder sogar zum Verlust der Nierenfunktion. In unserem Hause werden laparoskopische Eingriffe zur Erweiterung des engen Nierenbeckenabgangs durchgeführt. Der enge oder refluxive Harnleiter muss mittels spezieller Plastiken behandelt werden (Psoas-Hitch-Plastik, Boari-Plastik, Antireflux-Operation).

Kinderurologie

Eine medizinisch begründete Beschneidung (Zirkumzision) führen wir ambulant durch.

Bei Kindern sollte ein Hodenhochstand innerhalb des ersten Lebensjahres, spätestens im zweiten Lebensjahr durchgeführt werden. Da in unserem Haus keine Kinderklinik besteht, können wir diese Operation ab 18 Lebensmonaten durchführen.

Eine schmerzhafte Verdrehung eines Hodens (Hodentorsion) ist ein Notfall, der innerhalb kürzester Zeit operiert werden sollte, weil sonst der betroffene Hoden Schaden nimmt. Die Schmerzen sind in der Regel sehr stark und treten sehr plötzlich ein. Meistens sind Kinder und Jugendliche betroffen, mit zunehmendem Alter tritt der Notfall seltener auf.

Äußere Genitalorgane

Eine Verdickung oder Verhärtung des Hodens oder des Hodensacks sollte durch einen Facharzt für Urologie beurteilt werden. Bei erwachsenen Männern findet sich oft eine Nebenhodenentzündung, die mit einem Antibiotikum behandelt wird.

 

Operationen

Neben der Beschneidung bei Vorhautverengung des Penis und der Wunschvasektomie werden zahlreiche Erkrankungen operativ behandelt. Dazu zählt die Flüssigkeitsansammlung am Hoden oder Nebenhoden (Hydrozele und Spermatozele), die Verdickung von Blutgefäßen am Samenstrang (Varikozele), die Behandlung von Genitalwarzen (Condylome), die Aufrichtungsoperation der Penisverkrümmung (Penisdeviation) und viele andere. Häufige werden diese Eingriffe ambulant durchgeführt.

Auch die Hodentumoroperation führen wir durch, wie auch eine eventuell anschließend notwendige Chemotherapie.

Ambulante Operationen

In unserer Klinik werden in großer Zahl ambulante Eingriffe vorgenommen. Die Überweisung hierzu kann durch einen Hausarzt oder einen Facharzt erfolgen.

Hier finden Sie eine Liste der Behandlungen:

  • Durchtrennung der Samenleiter (Vasektomie, Vasoresektion)
  • Beschneidung aus medizinischer Indikation (Zirkumzision)
  • Operationen bei Wasserbruch (Hydrozele, Spermatozele)
  • Wechsel und Entfernung von Harnleiterschienen (Double-J, Pigtailschienen)
  • Anlage von Bauchdeckenkathetern (Suprapubische Katheter)
  • Krampfaderoperationen am Hodensack (Varikozele)


Weitere Eingriffe sind ambulant oder stationär möglich und erfordern jeweils einer sorgfältigen Prüfung der Durchführbarkeit im ambulanten Rahmen:

  • Harnröhren- oder Harnröhrenmündungsschlitzungen
  • Harnleiterspiegelungen
  • Operationen beim Hodenhochstand
  • Entfernung des Hodens
Stationäre und ambulante Behandlung

Informationen zur stationären Aufnahme (mit Übernachtung)

In der Regel treffen wir uns mit Ihnen einige Tage vor der durchzuführenden Behandlung, um wichtige Informationen von Ihnen zu erfahren und eine gute Vorbereitung treffen zu können. Bitte bringen Sie folgende Unterlagen mit:

  • Versichertenkarte und Einweisungsschein
  • Bilder (CD) und Befunde der mit Ihrer Erkrankung zusammenhängenden Röntgenuntersuchungen
  • Eine aktuelle Medikamentenliste
  • Unterlagen zu früheren Erkrankungen, Allergiepass, Pässe von Implantaten, Stents

Das Aufnahmegespräch, die Verwaltungsvorgänge, die Untersuchungen und Vorstellungen beim Narkosearzt erfordern etwas Zeit, sodass Sie sich etwas zum Zeitvertreib, ein Getränk und einen Snack mitbringen, sofern Sie nicht nüchtern kommen sollten.

Welche Medikamente sollten zur Operation abgesetzt werden?

  • Besonders gerinnungshemmende Medikamente (ASS°, Lixiana°, Tiklyd°, Marcumar° etc.) können den Verlauf einer Operation ungünstig beeinflussen und sollten vorher abgesetzt werden. Das Absetzen ist jedoch unterschiedlich lange notwendig, sodass sie von uns detailliert darüber Auskunft erhalten. Es gibt jedoch Situationen, in denen ein Medikament auf keinen Fall abgesetzt werden darf. Diese Frage sollten sie ruhig vorher mit dem Arzt besprechen, der Ihnen das Medikament verschrieben hat.


Was benötige ich während meines Aufenthaltes?

  • Kulturbeutel und Pflegeartikel
  • Handtuch und Waschlappen
  • Schlafanzug/ Nachthemd
  • Trainingsanzug/ Bademantel
  • Hausschuhe
  • So wenig Geld und Schmuck, sowie Wertgegenstände wie möglich

Wo muss ich hin?

  • Wenn wir zum Aufklärungsgespräch zusammentreffen melden Sie sich bei der Anmeldung in der Urologischen Ambulanz im Erdgeschoss.
  • Für die stationäre Aufnahme gehen Sie bis 7.00 Uhr zur Notaufnahme, danach ist die Patientenaufnahme im Erdgeschoss besetzt
  • Die Hinweise gelten für geplante stationäre Behandlungen, Notfallbehandlungen erfordern in der Regel besondere Abläufe.

Was muss ich nach der Behandlung bedenken?

  • Wenn Ihre Behandlung bei uns von einem/r Urologen/in oder Hausarzt/ärztin beauftragt wurde, übernimmt der/ die in der Regel auch die Nachsorge. Vereinbaren Sie frühzeitig einen Termin bei den Kolleginnen/ Kollegen, wenn Sie den Behandlungstermin bei uns kennen.
  • Sie erhalten von uns bei der Entlassung Empfehlungen, wie Sie abgesetzte Medikamente wieder einnehmen sollen.
  • Körperliche Schonung sollte selbstverständlich sein.

Informationen zur ambulanten Behandlung (ohne Übernachtung)

In der Regel treffen wir uns mit Ihnen einige Tage vor der durchzuführenden Behandlung, um wichtige Informationen von Ihnen zu erfahren und eine gute Vorbereitung treffen zu können. Bitte bringen Sie folgende Unterlagen mit:

  • Versichertenkarte und Überweisungsschein
  • Bilder (CD) und Befunde der mit Ihrer Erkrankung zusammenhängenden Röntgenuntersuchungen
  • Aktuelle Medikamentenliste
  • Unterlagen zu früheren Erkrankungen, Allergiepass, Pässe von Implantaten, Stents

Das Aufnahmegespräch, die Verwaltungsvorgänge, die Untersuchungen und Vorstellungen beim Narkosearzt erfordern etwas Zeit, sodass Sie sich etwas zum Zeitvertreib, ein Getränk und einen Snack mitbringen, sofern Sie nicht nüchtern kommen sollten.

Muss ich nüchtern kommen?

  • Viele Untersuchungen bei uns werden in Sedierung (Tiefschlaf ohne Beatmung) durchgeführt, andere in Vollnarkose. Ob Sie hierfür nüchtern kommen sollen, sagt man Ihnen bei der Terminvergabe.


Welche Medikamente sollten zur Operation abgesetzt werden?

  • Besonders gerinnungshemmende Medikamente (ASS°, Lixiana°, Tiklyd°, Marcumar° etc.) können den Verlauf einer Operation ungünstig beeinflussen und sollten vorher abgesetzt werden. Das Absetzen ist jedoch unterschiedlich lange notwendig, sodass sie von uns detailliert darüber Auskunft erhalten. Es gibt jedoch Situationen, in denen ein Medikament auf keinen Fall abgesetzt werden darf. Diese Frage sollten sie vorher mit dem Arzt besprechen, der Ihnen das Medikament verschrieben hat.

Wo muss ich hin?

  • Wenn wir zum Aufklärungsgespräch zusammentreffen, melden Sie sich bei der Anmeldung in der Urologischen Ambulanz im Erdgeschoss. Patienten mit einer privaten Krankenversicherung gehen in das Sekretariat der Leitenden Ärzte.
  • Wo Sie sich am Tag der Behandlung dann einfinden sollen, teilen wir Ihnen am Tag des Aufklärungsgespräches mit.

Was muss ich nach der Behandlung bedenken?

  • Wenn Sie eine Sedierung oder Vollnarkose hatten, dürfen Sie kein Fahrzeug steuern und müssen jemanden bitten, Sie nach Hause zu fahren und dort noch zu betreuen. Sollten Sie keine Rückfahrgelegenheit haben, können wir in einigen Fällen einen Krankentransportschein („Taxischein“) verordnen.
  • Wenn Ihre Behandlung bei uns von einem/r Urologen/in oder Hausarzt/ärztin beauftragt wurde, übernimmt der/ die in der Regel auch die Nachsorge. Vereinbaren Sie frühzeitig einen Termin bei den Kolleginnen/ Kollegen, wenn Sie den Behandlungstermin bei uns kennen.
  • Sie erhalten von uns bei der Entlassung Empfehlungen, wie Sie abgesetzte Medikamente wieder einnehmen sollen.
  • Körperliche Schonung sollte selbstverständlich sein.
Ambulanzen und Sprechzeiten

Urologische Ambulanz

Bei uns ist immer viel los. Zu den jährlich etwa 2.000 stationären Patient*innen kommen nochmals ambulante 2.000 Patient*innen, die in unseren Räumen untersucht und behandelt werden, hinzu.

Wir nutzen einen großen urologischen Röntgenarbeitsplatz, drei Ultraschallgeräte, einen Arbeitsplatz zum Zertrümmern von Harnsteinen und eine Einrichtung für Blasenspiegelungen in unseren Räumen. Zum großen Spektrum der durchgeführten Maßnahmen gehören Ultraschalluntersuchungen (Doppler-, 3D-, Fusions-, kontrastmittelverstärkter Ultraschall), Blasenspiegelungen, Blasendruckmessungen, Harnleiterschienungen, ultraschallgesteuerte Probeentnahmen aus Prostata und Niere und flexible Harnleiter- und Nierenbeckensteinoperationen.

Wir möchten diese Untersuchungen, wenn möglich, schmerz- und angstfrei durchführen. Daher nutzen wir häufig Arzneimittel, die den Patienten während der Eingriffe in tiefen Schlaf versetzen. In anderen Fällen setzen wir auf ein beruhigendes Gespräch, um die Anspannung zu lösen.

Ambulante Sprechstunden

Wir unterhalten eine große Privatambulanz und sind im Besitz verschiedener Ermächtigungen für die Behandlung von Patient*innen der gesetzlichen Krankenkassen im Auftrag der Kassenärztlichen Vereinigung.

Hier finden Sie eine Liste der Behandlungen:

  • Ambulante Chemotherapien
  • Beratung bei Harninkontinenz
  • Durchführung von Blasendruckmessungen bei Inkontinenz
  • Einspritzen von Botulinumtoxin in den Harnblasenmuskel
  • Harnblasenspiegelung
  • Probenentnahme aus der Prostata bei Verdacht auf Prostatakrebs
  • Röntgenuntersuchungen des Harntraktes
  • Ultraschalluntersuchung der Harn- und Geschlechtsorgane (auch Kontrastmittel-Sonografie (CEUS))
  • Wechsel von Kathetern durch die Bauchdecke (Suprapubische Katheter)
  • Wechsel von Kathetern in der Niere (Nierenfistelkatheter)
Terminvergabe

Terminvergabe für Patienten mit einer privaten Krankenversicherung:
Telefon 0 57 41 / 35 13 00

Terminvergabe für Patienten der gesetzlichen Krankenversicherung:
Telefon 0 57 41 / 35 13 10

Bitte beachten Sie, dass wir ambulante Behandlungen von Patienten der gesetzlichen Krankenversicherungen größtenteils nur auf Überweisung von Fachärzt*innen für Urologie durchführen dürfen.

Lernen Sie das Klinikteam kennen

Alle
Leitung
Sekretariat
Team
Urologische Ambulanz

Prof. Dr. Hansjürgen Piechota
Direktor

Sabine Meyring
Chefarztsekretariat

Telefon: 0 57 41 / 35 13 00
E-Mail: urologie-luebbecke[at]­muehlenkreiskliniken[dot]de

Tanja Schulte
Leitstelle Urologie

Telefon: 0 57 41 / 35 13 10

Meike Spruch
Leitstelle Urologie

Telefon: 0 57 41 / 35 13 10

Elke Schünke
Leitstelle Urologie

Telefon: 0 57 41 / 35 13 10

Dr. Peter Kläs
Leitender Arzt
Schwerpunkte: Erkrankungen der Harnblase und äußeren Genitalien

Telefon: 0 57 41 / 35 13 00
E-Mail: urologie-luebbecke[at]­muehlenkreiskliniken[dot]de

Mohamed Masoud
Assistenzarzt

E-Mail: mohamasoud[at]­muehlenkreiskliniken[dot]de

Elke Handloser

Karin Meyer

Benno Rogalske

Andreas Meier

Ferdinand Peters

Sandra Brinkmann

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– Prof. Dr. Hansjürgen Piechota
Klinikfinder