Universitätsinstitut für Anästhesiologie, Intensiv- und Notfallmedizin

Den Schmerz verschlafen

Herzlich willkommen im Universitätsinstitut für Anästhesiologie, Intensiv- und Notfallmedizin

Eine vertrauensvolle Basis schaffen: Das ist für uns eine der wichtigsten Aufgaben im Gespräch mit Ihnen. Denn viele unserer Patient*innen haben großen Respekt vor der Anästhesie, da ihnen die vitalen Funktionen wie zum Beispiel die Eigenatmung oder das Bewusstsein genommen werden. Die Angst vor der Narkose und Operation zu nehmen, heißt auch, den Stressfaktor zu reduzieren. Wir möchten, dass Sie den Schmerz entspannt verschlafen. Wir tragen für Sie Sorge. Besonders am Herzen liegt uns nicht nur die einfühlsame und professionelle Begleitung von erwachsenen Patient*innen, auch die Vorbereitung von Kindern genießt einen besonderen Stellenwert in unserem Institut für Anästhesiologie. Extreme Frühgeburten unter 600 Gramm versorgen wir ebenso kompetent wie auch sehr alte Patient*innen.

Über das Institut

Am Standort Rahden werden verschiedene Narkoseverfahren angeboten. Die Vollnarkose wird mit einer differenzierten Gabe verschiedener Medikamente begonnen. Andere Medikamente schirmen gegen Schmerzreize ab, muskelentspannende Mittel sorgen für gute Operationsbedingungen. Durch den gezielten Einsatz moderner Narkosemedikamente wird für eine schnelle postoperative Erholung gesorgt. Gleichzeitig werden Nebenwirkungen auf ein Minimum reduziert. Nach der Operation werden alle Patient*innen engmaschig überwacht. Die postoperative Schmerztherapie gewährleistet dabei einen schonenden Übergang in die Aufwachphase.

In Rahden wird eine fünf Betten starke Intermediate-Care-Station (IMC) als Aufwachraum für operierte Patient*innen genutzt. Außerdem können Patient*innen mit erhöhtem Risiko oder besonderer Nachsorge über Nacht begleitet werden. Sollte eine intensivmedizinische Versorgung mit Beatmungsmöglichkeit nötig sein, wird eine Verlegung in das intensivmedizinische Zentrum im Johannes Wesling Klinikum Minden initiiert und der Transport ärztlich begleitet. Die Zusammenarbeit ist interdisziplinär ausgerichtet. Es werden alle Verfahren der Kreislaufstabilisierung und Organersatztherapie durchgeführt. Neben medizinischen Gesichtspunkten der Intensivmedizin werden ebenso ethische Aspekte berücksichtigt. 

Ihr Ansprechpartner

Prof. Dr. Bernd Bachmann-Mennenga
Direktor

Telefon: 05 71 / 7 90 44 01
E-Mail: anaesthesie-minden[at]­muehlenkreiskliniken[dot]de

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