Ein Beruf mit unzähligen Möglichkeiten

Akademie für Gesundheitsberufe der Mühlenkreiskliniken verabschiedet 22 neue Pflegefachpersonen

22 Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner starten nun in das Berufsleben.

Sie begleiten Menschen in den schwierigsten Momenten ihres Lebens. Sie treffen Entscheidungen unter Zeitdruck, schenken Sicherheit in Ausnahmesituationen und verbinden medizinisches Wissen mit menschlicher Nähe. Mit dem erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung starten die Absolventinnen und Absolventen der Akademie für Gesundheitsberufe nun in einen Beruf, der gleichermaßen anspruchsvoll, vielseitig und unverzichtbar ist.

Diese 22 Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner haben ihre dreijährige generalistische Ausbildung erfolgreich abgeschlossen: Evelyn Aidou aus Bad Oeynhausen, Zenah Amer aus Bad Oeynhausen, Miriam Ens aus Espelkamp, Angela Isaak aus Espelkamp, Erika Müller aus Porta Westfalica, Marvin Piontek aus Bad Oeynhausen, Lina Quade aus Porta Westfalica, Jonas Richardt aus Minden, Franciska Rogalla aus Minden, Leila Tchassanti aus Minden, Zlatan Turcinovic aus Bad Oeynhausen, Neslin Akcay aus Löhne, Laura Albrecht aus Porta Westfalica, Tabea Braun aus Espelkamp, Pauline Drefs aus Espelkamp, Niclas Ens aus Espelkamp, Lea Ens aus Espelkamp, Lisa Görzen aus Lübbecke, Viktoria Kasdorf aus Hille, Veronika Lischka aus Melle, Marie Rolfsmeier aus Petershagen und Dilara Yasaroglu aus Espelkamp.

„Gratulation an die Absolventinnen und Absolventen, für die nun ein neues Kapitel beginnt. Pflege ist weit mehr als ein Beruf. Pflege bedeutet, Menschen dann zur Seite zu stehen, wenn sie Unterstützung am dringendsten benötigen. Wer sich für diesen Weg entscheidet, entscheidet sich für Verantwortung, Professionalität und Menschlichkeit“, sagt Oliver Neuhaus, Direktor der Akademie für Gesundheitsberufe der Mühlenkreiskliniken.

Die seit 2020 bundesweit eingeführte generalistische Pflegeausbildung vereint die früher getrennten Ausbildungen der Krankenpflege, Kinderkrankenpflege und Altenpflege. Die Absolventinnen und Absolventen erwerben dadurch Kompetenzen für die Versorgung von Menschen aller Altersgruppen – vom Frühgeborenen bis zum hochbetagten Patienten. Gerade diese Breite macht die Ausbildung zu einem der modernsten Bildungsgänge im Gesundheitswesen. Die angehenden Pflegefachpersonen lernen nicht nur pflegerische Fertigkeiten, sondern entwickeln Kompetenzen in Kommunikation, Beratung, Prävention, Digitalisierung, wissenschaftlichem Arbeiten und interprofessioneller Zusammenarbeit.

Die Auszubildenden des Herz- und Diabeteszentrums NRW absolvieren den theoretischen Teil ihrer Ausbildung ebenfalls in der Akademie für Gesundheitsberufe. Eine Kooperation, die bereits seit einigen Jahren besteht.

 

Während ihrer Ausbildung durchlaufen die angehenden Pflegefachpersonen unterschiedlichste Versorgungsbereiche – von den Akutstationen der Krankenhäuser über die Psychiatrie und Pädiatrie bis hin zur ambulanten Versorgung und Langzeitpflege. Dadurch eröffnen sich nach dem Examen zahlreiche berufliche Wege.

Die Einsatzgebiete moderner Pflegefachpersonen sind vielfältiger denn je. Sie arbeiten auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, Operationsbereichen, psychiatrischen Einrichtungen, Kinderkliniken, ambulanten Diensten, Pflegeeinrichtungen, Rehabilitationszentren oder Hospizen. Darüber hinaus stehen ihnen Spezialisierungen, Fachweiterbildungen und akademische Karrierewege offen – bis hin zu Leitungsfunktionen, Pflegewissenschaft, Lehre oder Forschung.

„Eine Pflegeausbildung ist heute der Beginn einer Entwicklung mit außergewöhnlich vielen Perspektiven. Kaum ein anderer Beruf eröffnet so viele Möglichkeiten, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln. Wir wünschen den Absolventinnen und Absolventen nur das Beste für ihre weitere berufliche Zukunft“, betonen die beiden Kursleiterinnen Daniela Becker und Melissa Harre.

Die Akademie für Gesundheitsberufe ist mit weitem Abstand der größte Ausbildungsbetrieb im Kreis Minden-Lübbecke. Mehr als 750 Auszubildende und Studierende werden hier auf Berufe im Gesundheitswesen vorbereitet. Moderne Skills Labs, digitale Lernkonzepte und computergestützte Simulationsräume ermöglichen ein praxisnahes Lernen auf hohem Niveau.

Dabei versteht sich die Akademie nicht nur als Ausbildungsstätte, sondern als Lernort für die Gesundheitsversorgung von morgen. Theorie und Praxis werden eng miteinander verzahnt, Innovationen frühzeitig in die Ausbildung integriert und die Auszubildenden gezielt auf die Herausforderungen eines sich wandelnden Gesundheitswesens vorbereitet.

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