Rund 19.900 Menschen erkranken jedes Jahr in Deutschland neu an Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom). Weltweit werden jährlich mehr als 530.000 Neuerkrankungen registriert. Die Diagnose stellt Betroffene und ihre Angehörigen vor große Herausforderungen und wirft viele Fragen auf: Wie geht es nach der Diagnose weiter? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Ist eine Operation möglich und wie sehen die Heilungschancen aus?
Antworten auf diese und weitere Fragen gibt es bei der Patientenveranstaltung „Therapieoptionen bei Pankreaskrebs – Was ist möglich?“ am Donnerstag, 12. November 2026, im Universitätsklinikum Minden. Von 17 bis 19 Uhr informieren die Ärzte des Pankreaszentrums, Professor Dr. Sven Arke Lang und Dottore Michele Sorleto, über die Erkrankung, die Arbeit des Zentrums und aktuelle medizinische Behandlungsmöglichkeiten.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht der gesamte Behandlungsweg: Was passiert nach der Diagnose Pankreaskrebs? Welche Untersuchungen sind notwendig und wie wird entschieden, welche Therapie für den einzelnen Patienten infrage kommt? Die Fachärzte erläutern die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten und gehen insbesondere auf operative Verfahren ein. Dabei wird auch erklärt, wie chirurgische Eingriffe ablaufen und welche Rolle die Zusammenarbeit verschiedener medizinischer Fachbereiche bei der Behandlung spielt.
Das Pankreaskarzinom zählt zu den besonders herausfordernden Krebserkrankungen. Häufig wird es erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt. Umso wichtiger sind eine sorgfältige Diagnostik, eine individuelle Therapieplanung und die enge Zusammenarbeit verschiedener medizinischer Disziplinen. Je nach Erkrankungsstadium und persönlicher Situation kommen Operationen, Chemotherapien oder Kombinationen verschiedener Behandlungsverfahren infrage.
Die Veranstaltung findet von 17 bis 19 Uhr im Hörsaal des Medizin Campus OWL am Johannes Wesling Klinikum Minden statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
