Wenn das Herz plötzlich rast, stolpert oder unregelmäßig schlägt, kann Vorhofflimmern dahinterstecken. Doch nicht immer macht sich die häufigste anhaltende Herzrhythmusstörung durch spürbare Beschwerden bemerkbar. Viele Betroffene wissen lange Zeit nichts von ihrer Erkrankung. Dabei kann unbehandeltes Vorhofflimmern schwerwiegende Folgen haben und insbesondere das Risiko für einen Schlaganfall erhöhen.
Unter dem Motto „Herz aus dem Takt – Vorhofflimmern erkennen und handeln“ widmen sich die bundesweiten Herzwochen der Deutschen Herzstiftung in diesem Jahr deshalb der Früherkennung, Vorbeugung und Behandlung dieser weit verbreiteten Erkrankung.
Auch die Klinik für Kardiologie und Internistische Intensivmedizin des Johannes Wesling Klinikums Minden beteiligt sich an der Aufklärungskampagne und lädt für Mittwoch, 11. November 2026, von 16 bis 17.30 Uhr in den Abraham-Jacobi-Saal des Universitätsklinikums ein.
Auf dem Podium stehen mit Professor Dr. Marcus Wiemer, Direktor der Klinik für Kardiologie und Internistische Intensivmedizin, sowie den Oberärzten Dr. Klaus-Jürgen Gutleben und Dr. Martin Braun drei erfahrene Herzspezialisten. Sie geben Einblicke in die moderne Herzmedizin und erläutern, welche Möglichkeiten heute bestehen, um Vorhofflimmern frühzeitig zu erkennen und wirksam zu behandeln.
Dabei stehen Fragen im Mittelpunkt, die viele Betroffene und Angehörige beschäftigen: Woran lässt sich Vorhofflimmern erkennen? Wann wird eine Herzrhythmusstörung gefährlich? Wie lässt sich das Schlaganfallrisiko senken? Und welche Behandlungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung – von Medikamenten bis hin zu modernen Katheterverfahren?
Die Veranstaltung soll medizinisches Wissen verständlich vermitteln, über Risiken aufklären und zeigen, wie Betroffene selbst zu ihrer Herzgesundheit beitragen können.
Eingeladen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, insbesondere Menschen mit Herzrhythmusstörungen und deren Angehörige. Der Eintritt ist frei!
