Wenn Hand und Fuß Beschwerden bereiten

Patientenveranstaltung im Johannes Wesling Klinikum Minden am 15. September

Über Ursachen, Diagnose und moderne Behandlungsmöglichkeiten informiert die Klinik für Unfallchirurgie des Johannes Wesling Klinikums Minden am 15. September um 17 Uhr im Rahmen einer Patientenveranstaltung.

Ob schmerzende Fersen, eine schief stehende Großzehe oder taube Finger – Beschwerden an Händen und Füßen gehören zu den häufigsten orthopädischen Problemen und können den Alltag erheblich einschränken. Über Ursachen, Diagnose und moderne Behandlungsmöglichkeiten informiert die Klinik für Unfallchirurgie des Johannes Wesling Klinikums Minden am Dienstag, 15. September, um 17 Uhr im Rahmen einer Patientenveranstaltung.

Im Fokus stehen dabei typische Fußbeschwerden wie der Hallux valgus und Fersenschmerzen. Der Hallux valgus zählt zu den häufigsten Fehlstellungen des Fußes. Schätzungen zufolge ist etwa jeder vierte Erwachsene betroffen, wobei Frauen deutlich häufiger unter der schmerzhaften Fehlstellung der Großzehe leiden. In Deutschland leben rund 1,3 Millionen Menschen mit einem ärztlich diagnostizierten Hallux valgus.

Auch Fersenschmerzen sind weit verbreitet. Sie betreffen etwa jeden zehnten Erwachsenen im Laufe des Lebens und zählen zu den häufigsten Gründen für einen orthopädischen Arztbesuch. Besonders häufig steckt eine Reizung der Plantarfaszie, der Sehnenplatte an der Fußsohle, hinter den Beschwerden. Facharzt Ulrich Grünwald und Assistenzarzt Sebastian Weber werden zu Hallux valgus und Fersenschmerzen referieren.

Darüber hinaus widmet sich die Veranstaltung Erkrankungen der Hand. Kribbeln, Taubheitsgefühle oder Schmerzen in Daumen, Zeige- und Mittelfinger können Anzeichen eines Karpaltunnelsyndroms sein. Es handelt sich um die häufigste Nervenengpass-Erkrankung der Hand und betrifft je nach Altersgruppe und Untersuchungsmethode etwa drei bis fünf Prozent der Bevölkerung. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Fachärztin Maria Bode berichtet über Fingergelenk- und Handarthrose und Facharzt Said Chotta widmet sich den Handgelenksfrakturen (Radiusfrakturen) in seinem Vortrag.

Die Ärztinnen und Ärzte der Klinik für Unfallchirurgie erläutern, wie die verschiedenen Krankheitsbilder entstehen, welche konservativen Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen und wann ein operativer Eingriff sinnvoll sein kann. Im Anschluss an die Vorträge besteht Gelegenheit, individuelle Fragen zu stellen und mit den Ärzt*innen ins Gespräch zu kommen.

Die Veranstaltung findet im Abraham-Jacobi-Hörsaal des Johannes Wesling Klinikums statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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