Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
Neuroendokrine Neoplasien sind selten und komplex, die Patienten zeigen auch bei fortgeschrittener Metastasierung ein hohes Langzeitüberleben.
Die Therapiemodalitäten sind vielfältig und reichen von der nebenwirkungsarmen Biotherapie mit Somatostatinrezeptoranaloga über molekularzielgerichtete Therapien bis hin zu verschiedenen Chemotherapiemodalitäten.
Radiologisch interventionelle Verfahren wie die transarterielle Chemoembolisation, die SIRT, die Mikrowellenablation und die Peptidradiorezeptortherapie kommen sowohl im palliativen Setting als auch in ausgewählten Fällen in kurativer Intention zum Einsatz.
Die richtige Reihenfolge und das richtige Maß an Therapie festzulegen, sind die klinischen Herausforderungen. Ob uns Leitlinien dabei helfen können und ob die molekulargenetische Diagnostik einen Stellenwert im Alltag haben, möchten wir gerne mit Ihnen erörtern.
Abschliessend möchten wir mit Ihnen besondere Fälle aus unseren beiden Kliniken diskutieren. Nutzen Sie diese Chance die Kompetenz von gleich zwei ENETS-Zentren zusammen zu treffen!
Wir freuen uns sehr, Sie in den Medizin-Campus OWL des Johannes-Wesling-Klinikums nach Minden einladen zu dürfen und hoffen auf einen regen Austausch mit Ihnen.
Herzlichst,
Ihre
Prof. Dr. Nehara Begum
PD Dr. Thomas Wirth
Prof. Dr. Berthold Gerdes
Prof. Dr. Heiner Wedemeyer
| Datum: | Mittwoch, 25. November 2026 |
| Uhrzeit: | Von 15.00 bis 21.00 Uhr |
| Ort: |
Medizin Campus OWL, Hörsaal, im Johannes Wesling Klinikum Minden
Hans-Nolte-Straße 1 32429 Minden |
| Eintritt: | Kostenlos |