Von der Früherkennung bis zur komplexen Spezialdiagnostik:
Wir bieten Ihnen das gesamte Spektrum modernster Radiologie nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen.
Diagnostik und Untersuchungen
Tumordiagnostik
Die Suche nach bestimmten bösartigen Tumoren und ihren Metastasen ist der Schwerpunkt unserer nuklearmedizinischen Diagnostik. Vielen Patient*innen steht dafür bereits die PET/CT als innovatives nuklearmedizinisches Verfahren zur Verfügung. Am JWK besteht eines der landesweit größten Tumorzentren für den schwarzen Hautkrebs (Malignes Melanom). Je schneller ein Tumor z.B. ein malignes Melanom, Bronchialkarzinom, Darmkrebs oder ein malignes Lymphom wächst, desto höher ist sein Traubenzuckerstoffwechsel. Das macht sich die PET/CT mit F-18-FDG zu Nutze und erlaubt damit auch die Beurteilung des Therapieansprechens der zahlreichen modernen Krebstherapien. Differenzierte Tumore bedürfen spezieller Radiopharmaka, die in membranreiches Gewebe wie z.B. beim Prostatakrebs eingebaut werden (Ga-68-PSMA) oder wie bei den neuroendokrinen Tumoren an den dort verstärkt ausgebildeten Rezeptoren für Somatostatin binden (Ga-68-DOTOC). Dieses Prinzip liegt auch der konventionellen Rezeptor-Szintigraphie zu Grunde, wobei die Markierung jetzt schon dem täglich verfügbaren Radionuklid Techentium-99m erfolgt.
Entzündungsdiagnostik
Das Auffinden entzündlicher Prozesse im menschlichen Körper ist zunehmend auch schon eine Domäne der PET/CT mit radioaktiv markiertem Traubenzucker, da diese gleich als 3D-Vefahren angelegt und mit der Schichtbildgebung kombinierbar ist. Sichtbar gemacht werden dabei durch ihren erhöhten Energieverbrauch die Ansammlungen von Entzündungszellen sowohl in Eiterherden, um infizierte Fremdmaterialien herum, als auch in entzündeten Gefäß- oder Darmwänden, diffus aktivierten Organen, wie z.B. der Bauchspeicheldrüse oder dem gelenknahen Bindegewebe. Sehr vorteilhaft ist das für schwer greifbare Erkrankungsbilder wie zum Beispiel die Polymyalgia rheumatica oder die Riesenzellarteriitis, die insbesondere in der Frühphase mit anderen Bildgebungsmodalitäten bisher schwer zu entdecken sind. In-vitro-Zellmarkierungen wurden verlassen.
Skelettsystem
Die konventionelle Skelettszintigraphie des Gesamtskeletts oder von seinen Teilbereichen funktioniert über den vorübergehenden Einbau radioaktiv markierter Phosphonate in den Knochenzement. Die Methode dient z.B. bei der Suche nach Knochenmetastasen, primären Knochentumoren, bisher nicht erkannten Knochenbrüchen, Prothesenlockerungen und / oder -infektion, als auch der Abgrenzung von systemisch-entzündlichen Veränderungen an den Gelenken und im gelenknahen Bindegewebe („Rheuma“) von einfachen Verschleißerscheinungen. Außerdem werden das chronische Schmerzsyndrom (Morbus Sudeck) und der diabetische Fuß häufig erkannt, bevor deutliche Veränderungen im Röntgenbild sichtbar werden. Die Szintigraphie ist somit trotz Verfügbarkeit der PETCT weiterhin ein Standbein der Nuklearmedizin besonders an einem Haus der Maximalversorgung u.a. mit Rheumatologie, Gynäkologie, Unfallchirurgie, Urologie, Onkologie.
Wächterlymphknoten-Lokalisations-Diagnostik und Lymphabstromszintigraphie
Die Untersuchung des Wächterlymphknotens ist (z. B. beim Mammakarzinom, malignen Melanom) heute unerlässlich, da hierdurch die nahezu komplette Lymphknotenausräumung meist entfällt. Auch für weitere urologische und gynäkologische Tumorerkrankungen ist sie für die Wahl der Behandlung gelegentlich bedeutsam. Das Radiopharmakon wird hierfür in die Haut gespritzt (Quaddeln), zur sicheren Markierung der Lymphknoten werden präoperativ szintigraphische Aufnahmen angefertigt. Während der Operation wird der Wächterlymphknoten einer Messsonde gezielt aufgesucht, so dass hierfür nur ein kleiner Zugang erforderlich ist. Die Nuklearmedizin am JWK versorgt mit der Untersuchungstechnik mehrere operativ tätige Partner im Konzern und im weiteren Einzugsgebiet.
Der Behandlungserfolg einer Lymphdrainage oder die Lokalisation einer Lymphleckage können mit Hilfe der Lymphabstromszintigraphie bestimmt werden.
Lunge
Zur Bestimmung der regionalen Lungendurchblutung vor einer geplanten Lungen-Operation oder der Einpflanzung von Ventilen bei schwerer Überblähung der Lunge (Emphysem) wird die Lungenperfusionsszintigraphie durchgeführt. In Kombination mit der Lungenventilationsszintigraphie kann man auch feststellen ob, eine frische Lungenembolie vorliegt, wenn dafür kein Röntgenkontrastmittel verabreicht werden darf. Diese Untersuchung wird erstrangig empfohlen, wenn wiederkehrende (chronische) Lungenembolien Ursache für einen Hochdruck in der Lungenstrombahn oder eine Rechtsherzbelastung sein könnten.
Herz
Zur Diagnostik insbesondere der koronaren Herzkrankheit (KHK) steht die konventionelle Myokard-Perfusions-SPECT zur Verfügung. Diese Methode erlaubt, nicht-invasiv und semiquantitativ die Durchblutung des Herzmuskels in Ruhe und unter Belastung bildlich darzustellen. Kritische Engstellen werden somit im Vorfeld einer Katheter-Intervention aufgezeigt – unnötige Herzkatheter-Untersuchungen vermieden, ein Behandlungserfolg dokumentiert. Ergänzend sind eine Darstellung der Vitalität des Herzmuskels bei eingeschränkter Pumpleistung des Herzens vor geplanten komplexen Eingriffen (vor Hochrisiko-PTCA, Bypass-OP, Dreikammerschrittmacher-Implantation, Meldung zur Transplantation) mit dem PET/CT sinnvoll. Mit diesem Gerät ist auch eine Darstellung der anatomischen Verhältnisse (Herzkrankgefäße, der Herzhöhlen, der herznahen Gefäße) möglich und Kombination hiermit am Hause üblich. Einen Sonderfall stellt die Entzündung an der Herzinnenhaut und an den Herzklappen dar (Endokarditis), bei der auch die PET/CT eingesetzt wird. Die Flussquantifizierung am PET im Satellitenkonzept ist wegen der Verfügbarkeit geeigneter transportfähiger Tracer mittlerer Zerfallszeit noch ein Forschungsvorhaben.
Gehirn
Ein Schwerpunkt in der nuklearmedizinischen Diagnostik ist die Darstellung neurodegerativer Prozesse, insbesondere die Unterscheidung von Erkrankungen aus dem Formenkreis der Parkinsonerkrankung und der dementiellen Entwicklungen. Hierbei ist der gezielte Einsatz und die interdisziplinäre Interpretation mit den Zuweisern von großer Bedeutung. Die sogenannten Basalganglien sind für die Feinabstimmung der Bewegungen zuständig. Ihre Schädigung führt zu Steifigkeit und Zittersymptomatik. Zur Verfügung stehen derzeit die prä- und postsynaptische Hirnszintigraphie mit Jod-123-FP-CIT (DaTSCAN) und Jod-123-IBZM sowie die Hirn-PET mit F-18FDG. Die Dopamin-Transporter sind beim Parkinson meist einseitig und regional betont vermindert, während als Antwort die Zahl der Rezeptoren in den Schnittstellen der Nervenendigungen (den Synapsen) vorübergehend steigt. Betrifft die Degeneration aber auch die Großhirnrinde, so lässt sich dies im Traubenzuckerstoffwechsel mit PET/CT nachweisen und im typischen Fall einer Erkrankung zuordnen. Die gezielte Darstellung von Alzheimer-Plaques sowie der Hirnperfusion sind künftig ebenfalls möglich. Vorteilhaft ist die Bildnachbearbeitungssoftware, die wie bei allen 3D-Verfahren der Nuklearmedizin (SPECT, PET/CT) ein Bildfusion mit vorhandenen Schnittbildern (MRT, CT) auch im Nachhinein gestattet.
Nach Verletzungen oder OP kommt es mitunter zum Austritt von Hirnwasser in die Nasennebenhöhlen, was im Zweifelsfalle mittels der Liquor-Szintigraphie nachgewiesen werden kann. Die Lokalisation des Lecks – also der potenziellen Eintrittspforte für Infektionen – gelingt szintigraphisch selten, sollte aber in einem solchen Falle stets versucht werden.
Niere und harnableitendes System
Die Nierenfunktionsszintigraphie erlaubt seitengetrennt eine Aussage über die Entgiftungsfunktion der Niere („Clearance“), die Abflussverhältnisse über die harnableitenden Wege und selten auch zur Nierendurchblutung (relevante Enge der Nierenarterie). Sie kommt bereits ab der dritten Lebenswoche und bis ins hohe Alter zur Anwendung.
Magen-Darm-Trakt
Einige Funktionsbeeinträchtigungen des Magen-Darm-Trakts werden bevorzugt szintigraphisch untersucht, unter anderem Entleerungsstörungen des Magens z.B. beim Langzeit-Diabetes, sowie auch Beweglichkeitsstörungen der Speiseröhre bei systemischen Bindegewebserkrankungen. Der Nachweis eines Meckel-Divertikels hilft meist dem Kinderarzt bei der Suche nach einer Blutungsquelle. Die aufwendige Blutungssuche mit markierten eigenen roten Blutkörperchen ist besonderen klinischen Fällen vorbehalten.
Schilddrüse und Nebenschilddrüse
Mit der Schilddrüsenszintigraphie – einst ein Ursprung der Disziplin - können auch heute noch zusammen mit der Sonographie und der Bestimmung der Schilddrüsenwerte im Blut strukturelle und funktionelle Veränderungen des Organs bei verschiedenen Erkrankungen untersucht werden. Hauptsächlich ist das die Bestätigung einer Überfunktion auf dem Boden einer Schilddrüsen-Autonomie (bei Kropf, Knoten oder immunbedingt) und die Einleitung einer Therapie oder definitiven Sanierung (OP, Radiojodtherapie bei den Kooperationspartnern). Das Speicherverhalten sonographisch krebsverdächtiger Knoten entscheidet u.U. auch über die zwingend erforderliche OP im Falle eines hypofunktionellen (szintigraphisch „kalten“) Knotens. Manchmal gelingt die Differenzierung auch mit Hilfe der Punktion oder eines zweiten Szintigramms mit dem Radiopharmakon „MIBI“.
Vergrößerte oder vermehrt hormonproduzierende Nebenschilddrüsenkörperchen sind Ursache für einen gesteigerten Kalziumspiegel, eine Entkalkung des Knochengerüstes und weitere Symptome („Stein-, Bein- und Magenweh“, anhaltende Abgeschlagenheit und Depressionen). Ein solches krankhaftes Epithelkörperchen zu lokalisieren und anschließend gezielt operativ entfernen lassen zu können, ist der Vorteil einer rechtzeitig eingesetzten Nebenschilddrüsen-MIBI-Szintigraphie.
Computertomographie (CT)
Die Computertomographie erlaubt die hochpräzise und schnelle Bildgebung des gesamten Körpers. Wir bieten unseren Patient*innen modernste und Röntgenstrahlen-sparende Untersuchungen an. Darüber hinaus steht aufgrund der Größe unseres Teams für sämtliche Erkrankungen eine besondere Expertise bereit. Ein besonderer Schwerpunkt am Institut ist die spektrale Computertomographie, mit deren Hilfe viele Krankheiten besonders genau beurteilt werden und zusätzliche Untersuchungen vermieden werden können.
- Low-dose CT
- Native und kontrastmittelunterstützte (ggf. mehrphasige) CT der gesamten Körperregion
- Arterielle/venöse CT-Angiographie zur Gefäßdarstellung
- Cardio-CT zur nicht-invasiven Beurteilung der Koronararterien und der Kalklast
- Perfusions-CT zur Schlaganfalldiagnostik
- Post-Processing (z. B. Onkologisches Response Assessment, 3D-Nachverarbeitung, Computerassistierte Diagnostik zur Lungenrundherddetektion)
- CT-gestützte Drainage/Biopsie
- CT-gestützte periradikuläre Therapie/Schmerztherapie
- CT-gestützte Ablation von Tumoren/Metastasen
Magnetresonanztomographie (MRT)
Gesamtes Spektrum der MRT-Diagnostik (1.5 Tesla / 3 Tesla Feldstärke) des gesamten Körpers, insbesondere:
- Gehirn (z. B. Schlaganfalldiagnostik, Demenzdiagnostik, neurodegenerative Erkrankungen)
- Gefäßuntersuchungen (MRT-Angiographie)
- Herzdiagnostik (kardiale MRT/CT)
- Wirbelsäule
- Bauchorgane, insbesondere Leber (dynamische Untersuchung/Untersuchung mit leberspezifischem Kontrastmittel)
- Dynamische Untersuchungen des Beckenbodens (MR-Cinematographie)
- Gelenke, Muskeln und Skelettsystem (Sportmedizin)
- Dünndarm (Sellink-MRT)
- Weibliche Brust (Mamma-MRT)
- Prostata (Multiparametrisches Prostata-MRT ohne Endorektalspule)
- Kindliche Erkrankungen (pädiatrische Spezialdiagnostik)
Bei Bedarf können Untersuchungen auch mit Sedierung/Narkose durchgeführt werden.
Sonographie / Ultraschall
- Sonographie Schilddrüse einschließlich Duplexsonographie
- Lymphknotenstaging
- Sonographie des Abdomens einschließlich Duplexsonographie der großen intraabdominellen Gefäße
- Sonographie der Weichteile
- Leistenherniendiagnostik
- Arterielle und venöse Gefäßdiagnostik
Neuroradiologie
- Angiographie von Hirnarterien und Rückenmarks- sowie Wirbelsäulenarterien.
- Embolisation von zerebralen Gefäßmissbildungen (i.e. Therapie von pialen arteriovenösen Angiomen und duralen arteriovenösen Gefäßmalformationen).
- Embolisation von spinalen Gefäßmissbildungen (i.e. spinale Angiome und Durafisteln)
- Rekanalisation extrakranieller Hirnarterien (z.B. Carotisstent, Subclaviastent)
- Rekanalisation intrakranieller Gefäßverschlüsse (mechanische Thrombektomie mit Aspirationskathern oder Stentretrievern
- Embolisation von Aneurysmen der intrakraniellen Hirnarterien mit elektrolytisch ablösbaren Platinspiralen, incl. Augmentationstechniken wie Ballonremodelling-Technik und assistierte Stentimplantation
- Implantation von Flowdivertern bei breitbasigen Hirnarterienaneurysmen
- CT-gesteuerter Blutpatch bei Liquorverlustsyndrom mit orthostatischem Kopfschmerz
Interventionelle Radiologie / Neuroradiologie
Therapieverfahren
- Minimalinvasiver Embolisation / Ausschaltung von gutartigen Prostataknoten
- Minimalinvasive Embolisation / Ausschaltung von Uterusmyomen
- Minimalinvasive Embolisation / Ausschaltung von Hämorrhoiden
Periradikuläre Therapie (PRT)
Das Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie bietet ein breites Spektrum an angiographischen und CT-gesteuerten Interventionen an. Die Schwerpunkte der interventionellen Behandlung sind im Folgenden aufgelistet.
Leberinterventionen
- Transarterielle Chemoembolisation (TACE)
- Transvenöse Leberbiopsien
- Transjugulärer portosystemischer Stent-Shunt (TIPSS)
- Portalvenenembolisation vor Leberresektion
- Gallengangsinterventionen (PTCD)
Gefäßerweiternde oder gefäßeröffnende Maßnahmen im arteriellen und venösen System
- Ballon- oder Stentangioplastie
- Atherektomie
- Thrombektomie
- Lokale Fibrinolyse
- Rotationsthrombektomie von akuten und chronischen Becken-Bein-Arterien-Verschlüssen
Interventionelle Schlaganfallbehandlung (mechanische Thrombektomie)
- Gefäßverschließende Maßnahmen (Embolisation) bei verschiedensten Tumoren oder Metastasen
- Embolisation von Varikozelen
- Interventionelle Behandlung von Gefäßmissbildungen (arteriell und venös)
- Myomembolisation bei Gebärmuttermyomen
- Prostataarterienembolisation bei benigner Prostatahyperplasie
Blutungsversorgung mittels interventioneller Maßnahmen (z. B. Mikrocoiling) - Eingriffe an Hämodialyseshunts
- Implantation von Dialysekathetern
- Implantation von Portsystemen
- Implantation von PICC-Line Kathetern
- Implantation von PEG-Sonden
- CT-gesteuerte Biopsie
- CT-gesteuerte perkutane Drainage
- CT-gesteuerte Tumorablation
- CT-gesteuerte Sympathikusblockade
- CT-gesteuerte Facettenblockade und -Denervierung
- CT-gesteuerte Periradikuläre Schmerztherapie
Nuklearmedizin
In der nuklearmedizinischen Diagnostik werden sehr geringe Mengen schwacher und kurzlebiger radioaktiver Substanzen (Radionuklide) angewendet, die in der Regel in die Gefäße oder unter die Haut verabreicht werden, um anschließend mit Hilfe einer Gammakamera oder eines PET-CTs die Funktion bestimmter Organe oder Organsystem darzustellen. Die Strahlenbelastung wird durch modernste am Standort verfügbare System in unserem Institut so gering wie möglich gehalten.
Skelettsystem
Mit der Ganzkörper-Skelettszintigraphie werden z. B. Knochenmetastasen, primäre Knochentumore, Entzündungen, Knochenbrüche oder Verschleißerscheinungen dargestellt.
Lunge
Zur Abklärung z. B. einer Lungen-Arterien-Embolie, pulmonalen Hypertonie unklarer Ursache oder seitengetrennten Bestimmung der Lungendurchblutung vor einer geplanten Lungen-Operation wird die Lungenperfusionsszintigraphie durchgeführt.
Herz
Zur Diagnostik insbesondere der koronaren Herzkrankheit (KHK) steht die Myokard-Perfusions-SPECT zur Verfügung. Diese Methode erlaubt, nicht-invasiv und semiquantitativ die Durchblutung des Herzmuskels bildlich darzustellen.
Niere und harnableitendes System
Die Nierenszintigraphie erlaubt Aussagen über die Nierendurchblutung und Nierenfunktion wie die Bestimmung der Gesamtclearance der Nieren, der seitengetrennten Clearance und Abflussverhältnisse über die harnableitenden Wege.
Schilddrüse und Nebenschilddrüse
Mit der Schilddrüsenszintigraphie können zusammen mit der Bestimmung der Schilddrüsenwerte im Blut und der Sonographie strukturelle und funktionelle Veränderungen des Organs bei verschiedenen Erkrankungen untersucht werden.
Wächterlymphknoten-Lokalisations-Diagnostik
Die Untersuchung des Wächterlymphknotens ist bei bestimmten Tumorerkrankungen (Mammakarzinom, Peniskarzinom und Vulvakarzinom) für die Wahl der Behandlung bedeutsam, zur prä- und intraoperativen Lokalisation wird die Wächterlymphknoten-Szintigraphie durchgeführt.
Magen-Darm-Trakt
Zahlreiche Funktionsbeeinträchtigungen des Magen-Darm-Trakts werden szintigraphisch untersucht, unter anderem Entleerungsstörungen des Magens, Blutungsquellensuchen oder der Nachweis eines Meckel-Divertikels.
Entzündungsdiagnostik
Zum Nachweis oder Auffinden entzündlicher Prozesse im menschlichen Körper führen wir die Leukozyten-Szintigraphie durch.
Tumorlokalisation
Die Suche nach bestimmten bösartigen Tumoren und ihren Metastasen ist einer der Schwerpunkte der nuklearmedizinischen Diagnostik. Dazu steht uns die Somatostatin-Rezeptor-Szintigraphie (Octreotid-Scan) zur Verfügung, die wir zur Diagnostik von insbesondere neuroendokrinen Tumoren (NET) einsetzen.
Krankheiten:
- Liquorunterdruck / Lagerungsabhängiger Kopfschmerz
- Ohrgeräusche / durale Arteriovenöse Fisteln (Kurzschlussverbindungen der Hirnhautgefäße)
- Rückenschmerzen
Lernen Sie das Team kennen

Univ.-Prof. Dr.
Jan Borggrefe, EBIR-ES
Direktor
Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin

Birgit Homann
Chefarztsekretariat
Telefon: 05 71 / 7 90 46 01
E-Mail: radiologie-minden[at]muehlenkreiskliniken[dot]de

Nicole Könemann
Chefarztsekretariat
Telefon: 05 71 / 7 90 46 01
E-Mail: radiologie-minden[at]muehlenkreiskliniken[dot]de

Dr.
Michael Kuschnerow
Leitender Oberarzt
Facharzt für Radiologie

Dr.
Jan Robert Kröger, EBIR
Leitender Oberarzt

Prof. Dr.
Christoph Mönninghoff
Oberarzt
Facharzt für Radiologie
Sektionsleiter Neuroradiologie

Jens Holzinger
Oberarzt
Sektionsleiter Nuklearmedizin

Dr.
Marcel Bähr
Oberarzt
Stv. Sektionsleiter Nuklearmedizin

Univ. Prof. Dr.
Alexey Surov
Stv. Leiter Forschung & Lehre
W2 Professur für Augmentierte Radiologie
Sektionsleiter onkologische und experimentelle Bildgebung
Leiter des IDKIS Labors

Thomas Müller
Oberarzt
Facharzt für Radiologie
Standortkoordinator Krankenhaus Bad Oeynhausen

Georg Reimann
Oberarzt
Facharzt für Radiologie
Personalmanagement

Dr.
Thomas Röttcher
Oberarzt
Facharzt für Radiologie
Kinderradiologie, Senologie

Priv.-Doz. Dr.
Julius Niehoff
Oberarzt
Facharzt für Radiologie, Muskuloskelettale Bildgebung
Wissenschaftlicher Koordinator

Ruth Kullmann
Funktionsoberärztin

Alex Markov
Funktionsoberarzt

Dr.
Moritz Roggel
Funktionsoberarzt
MRT und Kardiodiagnostik

Dr.
Saher Saeed, EDIR
Oberarzt
Facharzt für Radiologie

Rolf Seebode
Assistenzarzt
Standortkoordinator Krankenhaus Lübbecke

Kosara Dimova
Fachärztin
Radiologie

Dr.
Alexander Mendorf
Facharzt
Radiologie

Dr. univ.
Matthias Michael Wöltjen
Facharzt
Radiologie

Dr.
Gordana Mirjana Zórity
Fachärztin
Radiologie

Jan Boriesosdick
Assistenzarzt

Dr. univ.
Nina Pauline Haag
Assistenzärztin

Dr.
Maria Katz
Assistenzärztin

Dr.
Isabel Keller
Assistenzärztin

Mark Knaup
Assistenzarzt

Dr.
Maximillian Miller
Assistenzarzt

Ramona Mücke
Assistenzärztin

Jonas Ottemöller
Assistenzarzt

Linus Paersch
Assistenzarzt

Dr.
Tobias Rossnagel
Assistenzarzt

Marwin Jonathan Sähn
Assistenzarzt

Dr.
Julian Schreck
Assistenzarzt

Constantin Luca Tudorache
Assistenzarzt

Alina Carolin Ulama
Assistenzärztin

Michael Erker
Leitung MTR

Diane Wegener
Stellv. Leitung MTR

Wencke Haake
AQMB Radiologie

Dr.
Iram Shahzadi, PhD
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Dr.
Felix Thomsen
Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Sarmad Ahmad Khan
Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Joshua Bentrup
Medizinphysik
Koordinator RACOON

Dr.
Sebastian Horstmeier
Medizinphysik

Sabrina Radtke
Medizinphysik

Mohammad Almatar
Studentische Hilfskraft

Dominik Anker
Studentische Hilfskraft

Leonie Baumann
Studentische Hilfskraft

Pascal Bodin
Studentische Hilfskraft

Maya Dröge
Studentische Hilfskraft

Luisa Elsen
Studentische Hilfskraft

Mathilde Johanna Köhne-Volland
Studentische Hilfskraft

Yazan Mehsin
Studentische Hilfskraft

Dyar Shekho
Studentische Hilfskraft

Lukas Bent Westhoff
Studentische Hilfskraft

