Die Zeit auf der Frühgeborenen-Intensivstation ist für viele Eltern eine sehr herausfordernde Zeit. Zwischen Sorgen, Hoffnungen und unzähligen medizinischen Terminen bleiben oft viele Gefühle und Gedanken unausgesprochen. Für die Familien, die so viel Kraft aufbringen müssen, sind es genau diese kleinen Momente – die Atemhilfe ist weg, es wurde erfolgreich extubiert oder das erste Mal Kuscheln mit Mutti – alles Erlebnisse, die Mut und Hoffnung schenken.
Das Intensivtagebuch ist mehr als nur ein Buch. Es ist ein liebevoller Begleiter, der es Eltern und Pflegepersonal ermöglicht, diese kostbaren Augenblicke festzuhalten, Erinnerungen zu schaffen und die emotionale Last zu teilen. Es dokumentiert Fortschritte, Ängste und liebevolle Worte, die später Trost spenden und die oft unsichtbaren Erlebnisse dieser Zeit sichtbar und greifbar machen.
Die Idee dazu hatten Alanis Gebecke und Alexandra Benz, die dieses spezielle Intensivtagebuch im Rahmen einer Projektarbeit in der Weiterbildung "Pädiatrische Intensiv- und Anästhesiepflege" entwickelt haben. "Ich wollte schon immer ein Tagebuch dieser Art ins Leben rufen. Dies nun in Verbindung mit meiner Weiterbildung machen zu können , ist eine tolle Sache", so Alexandra Benz.
Mit Ihrer Unterstützung können wir das hilfreiche Tagebuch für noch mehr Familien und Pflegeteams auf der Frühgeborenen-Station bereitstellen. Deine Spende hilft, den Weg für Eltern ein wenig leichter zu machen, ihre Gefühle zu ordnen und eine Brücke der Hoffnung zu bauen – in einer Zeit, die so von Unsicherheit geprägt ist.
Bitte helfen Sie mit, das Intensivtagebuch zu einem festen Bestandteil dieser besonderen Station zu machen. Gemeinsam schenken wir Frühgeborenen, ihren Eltern und den engagierten Pflegekräften mehr Kraft, Zuversicht und vor allem eines: die Gewissheit, dass sie in dieser schweren Zeit nicht alleine sind.
Jeder Beitrag, jede Spende macht einen Unterschied. Danke, dass du Hoffnung schenkst.

Das Besondere des Intensivtagebuches ist der Aufbau und die vielfältigen Möglichkeiten es kreativ zu gestalten, damit es nicht traurig und trist wirkt, sondern ein Mutmacher wird, das mit Liebe und Hoffnung gefüllt ist.
Grundsätzlich ist das Konzept des Intensivtagebuches ähnlich derer, die es auch auf anderen Kinderintensivstationen von Krankenhäusern gibt. Aber es sind auch viele Besonderheiten vorhanden.
Um es für die Eltern in dieser herausfordernden Zeit einfacher zu halten, gibt es viele Seiten auch zum Ankreuzen. Beispielsweise "Dein erstes Bett war ein Wärmebett oder Inkubator" oder "Während deines Aufenthaltes hattest du eine zum Beispiel eine Magensonde oder eine Kühlmatte". Es spart Zeit und die Eltern haben trotzdem die wichtigen Informationen schnell notiert und alle auf einem Blick.
Für Menschen, die sehr gerne etwas aufschreiben oder bildlich darstellen möchten, gibt es aber auch ausreichend freien Platz für kleine Notizen, Fotos oder Erinnerungsskizzen. Eine Highlight ist sicher die Bastelkiste: Hier befinden sich viele verschiedene Sticker, Aufkleber, Verzierbänder oder Glitzersteinchen. Wer möchte, kann seinem Tagebuch noch etwas mehr Farbe verleihen.
