Unsere Klinik verbindet moderne Medizin mit innovativer Technologie. Als Teil eines spezialisierten Robotikzentrums bieten wir Ihnen ein breites Spektrum urologischer Behandlungen auf höchstem medizinischem Niveau.

Mit dem da-Vinci-Operationssystem können wir eine Vielzahl urologischer Eingriffe besonders präzise, schonend und minimal-invasiv durchführen. Diese moderne Technik unterstützt den Operateur bei komplexen Operationen und ermöglicht ein sehr genaues Arbeiten selbst in empfindlichen anatomischen Bereichen.
Für Sie als Patient bedeutet das häufig: weniger Belastung für den Körper, geringerer Blutverlust, weniger Schmerzen nach der Operation und eine schnellere Erholung.

Im Folgenden informieren wir Sie über ausgewählte Erkrankungen und Operationsverfahren, die wir robotisch-assistiert durchführen.
Dabei stehen Ihre Sicherheit, Ihre individuelle Situation und eine persönliche Beratung stets im Mittelpunkt.
Ihr
Dr. med. Gregor Halbert
Direktor der Klinik für Urologie, robotisch-assistierte Urologie und Uro-Onkologie
Robotisch-assistierte Entfernung der Prostata (da Vinci-Operation)
Eine wichtige Behandlungsmöglichkeit des Prostatakrebses ist die operative Entfernung der Prostata. In unserer Klinik bieten wir diese Operation mit Unterstützung des da Vinci-Operationssystems an. Dieses moderne, roboterassistierte Verfahren ermöglicht es dem Operateur, besonders präzise und schonend zu arbeiten.
Die Vorteile der roboterassistierten Operation:
Nerverhaltende Operationstechnik
Wenn es die individuelle Situation erlaubt, können wir die für Erektion wichtigen Nervenfasern durch eine nerverhaltende Operation schonen. Dabei nutzen wir zusätzlich die Möglichkeit einer Schnellschnitt-Untersuchung während der Operation: Das entnommene Gewebe wird sofort vom Pathologen untersucht, um sicherzustellen, dass keine Krebszellen an den Schnitträndern verbleiben.
Ihre Vorteile:
Individuelle Therapieentscheidung
Ob die roboterassistierte Prostataentfernung für Sie die beste Behandlung ist und ob eine nerverhaltende Technik angewendet werden kann, hängt von verschiedenen Faktoren ab – unter anderem vom Tumorstadium, Ihren Begleiterkrankungen und Ihren persönlichen Wünschen. In einem ausführlichen Gespräch entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen eine individuelle Therapieempfehlung, die genau zu Ihrer Situation passt.
Robotisch-assistierte Prostataadenomenukleation (RAPAE) – was bedeutet das?
Bei der RAPAE (robotisch-assistierte Prostataadenomenukleation) wird eine gutartig stark vergrößerte Prostata mit Hilfe eines Operationsroboters von innen ausgeschält. Der Roboter ermöglicht dabei besonders präzises und schonendes Arbeiten. Dieses Verfahren wird vor allem dann angewendet, wenn die Prostata sehr groß ist.
Was können Sie erwarten?
Dieses Verfahren verbindet die Vorteile der Schlüssellochchirurgie mit einer sehr genauen Entfernung des überschüssigen Prostatagewebes.
Nierenkrebs verursacht oft lange keine Beschwerden und wird häufig zufällig entdeckt. Wir klären den Befund mit bildgebenden Verfahren und beraten Sie zu den bestmöglichen Behandlungsschritten – bis hin zur organerhaltenden Operation, wenn möglich. Eine solche Operation bieten wir unseren Patienten, wann immer möglich, robotisch-assistiert an.
Ein zusätzlicher Vorteil unserer modernen Ausstattung ist der Einsatz eines hochauflösenden intraoperativen Ultraschallgeräts. Über einen der minimal-invasiven Zugänge kann dabei eine spezielle Ultraschallsonde direkt an die Niere herangeführt werden. So lässt sich während der Operation unmittelbar ein Ultraschallbild der Niere erzeugen. Dies ermöglicht es, auch Tumore, die keinen Kontakt zur Nierenoberfläche haben, präzise zu lokalisieren und besonders gezielt sowie schonend zu entfernen.
Robotisch-assistierte Nierenchirurgie – was bedeutet das?
Bei der robotisch-assistierten Nierenchirurgie wird ein Eingriff an der Niere mit Hilfe eines Operationsroboters durchgeführt. Der Roboter unterstützt den Operateur dabei, besonders präzise und schonend zu arbeiten.
Wenn möglich, wird dabei nur der erkrankte Teil der Niere entfernt und der gesunde Teil erhalten. Dies nennt man eine nierenerhaltende Operation. So bleibt möglichst viel Nierenfunktion erhalten.
Was können Sie erwarten?
Dieses moderne Verfahren verbindet hohe Sicherheit mit Schonung der Niere und einer schnellen Genesung.
Bei einer Nierenbeckenabgangsenge ist der Abfluss des Urins von der Niere in den Harnleiter verengt. Dadurch staut sich der Urin in der Niere, was Schmerzen, Infekte oder eine Verschlechterung der Nierenfunktion verursachen kann.
Wie läuft die Operation ab?
Die Engstelle wird in einer sogenannten robotisch-assistierten Nierenbeckenplastik beseitigt. Dabei unterstützt ein Operationsroboter den Chirurgen: Durch kleine Schnitte im Bauchraum wird die enge Stelle entfernt und der Harnleiter neu mit dem Nierenbecken verbunden. Zur Heilung wird vorübergehend eine Harnleiterschiene (Doppel-J-Katheter) eingelegt, die nach einigen Wochen wieder entfernt wird.
Was können Sie erwarten?
Die Operation ist in der Regel schonend, mit weniger Schmerzen und einer schnelleren Erholung als bei einem offenen Eingriff. Nach dem Eingriff bleiben Patienten meist wenige Tage im Krankenhaus. Ziel ist ein dauerhafter, freier Urinabfluss und damit die Erhaltung der Nierenfunktion.
Blasenkrebs entsteht, wenn sich in der Blase bösartige Zellen bilden. Oft zeigt er sich durch Blut im Urin oder häufigen Harndrang. Wir untersuchen die Blase schonend mit einer Kamera, um Veränderungen genau zu erkennen. Falls nötig, entfernen wir das erkrankte Gewebe operativ über die Harnröhre.
Wird der Blasenkrebs in einem fortgeschrittenen Stadium festgestellt und kann nicht mit einer Operation über die Harnröhre ausreichend behandelt werden kann es erforderlich sein die gesamte Harnblase zu entfernen. Dies Art der Operation bieten wir unseren Patienten u.a. mit Unterstützung eines Da-Vinci- Operationsroboters an.
Diese moderne Methode ist für viele Patienten schonender als eine offene Operation und bringt einige Vorteile mit sich:
Viele Patienten empfinden diese Art der Operation deshalb als angenehmer und sicherer.

Dr.
Gregor Halbert
Direktor Klinik für Urologie, robotisch-assistierte Urologie und Uro-Onkologie
Schwerpunkte: roboterassistierte Chirurgie (DaVinci®), LDR-Brachytherapie der Prostata, medikamentöse Tumortherapie

Sabine Meyring
Chefarztsekretariat
Telefon: 0 57 41 / 35 13 00
E-Mail: urologie-luebbecke[at]muehlenkreiskliniken[dot]de

Dr.
Peter Kläs
Leitender Oberarzt
Facharzt für Urologie, Kinderurologie und operative Uro-Onkologie
Schwerpunkte: Endourologie/Urolithiasis, medikamentöse Tumortherapie, Neurourologie, Botoxbehandlung

Heike Hopmann-Witte
Oberärztin
Fachärztin für Urologie
Schwerpunkte: Endourologie/Urolithiasis, Kinderurologie, Urogeriatrie

Dr.
Sebastian Heitkamp
Oberarzt
Roboterassistierte Chirurgie (DaVinci)
Medikamentöse Tumortherapie
Endourologie/Urolithiasis

Sangheuk Kong
Assistenzarzt
Facharzt für Urologie

Ahmed Arafat Tabark Ibraheem
Assistenzarzt

Abdallah Shatnawi
Assistenzarzt

Yaman Sultan
Assistenzarzt

Muhammad Nour Zidan
Assistenzarzt

Nicole Krause
Admin-Team

Manuela Meyer
Admin-Team

Anke Teismann
Admin-Team

Sandra Brinkmann
Urologische Ambulanz

Petra Heitkamp
Urologische Ambulanz

Andreas Meier
Urologische Ambulanz