Auf der Zielgeraden

Universitätsklinikum Minden: Intensivstationen bald alle wieder vollständig in Betrieb

Für die Mitarbeitenden der Intensivmedizin bedeutete die Sanierung eine besondere organisatorische Herausforderung.

Die Sanierungsarbeiten auf den Intensivstationen des Johannes Wesling Klinikums gehen in die letzte Runde: Mit der I12 wird nun der letzte Bauabschnitt in Angriff genommen. Die Station ist dafür auf die I13 umgezogen. Damit kann auch die I12 umfassend saniert und anschließend wieder vollständig in Betrieb genommen werden.

Die bisherigen Arbeiten konnten deutlich schneller umgesetzt werden als ursprünglich geplant. Schritt für Schritt konnten die ausgelagerten Intensivbereiche wieder an ihrem Ursprungsort in Betrieb genommen werden. Mit dem Start der Sanierung der I12 ist nun der letzte Abschnitt erreicht.

„Wir sind sehr froh, dass wir bei den Sanierungsarbeiten so schnell vorangekommen sind. Das war nur möglich, weil alle Beteiligten mit großem Einsatz und hoher Flexibilität zusammengearbeitet haben“, sagt Frank Ohi, Vorstand der Mühlenkreiskliniken. „Mein ganz besonderer Dank gilt unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Pflege, Medizin, Technik, Hygiene und den vielen weiteren Bereichen sowie den beteiligten Unternehmen. Sie alle haben in den vergangenen Wochen Außergewöhnliches geleistet.“

Für die Mitarbeitenden der Intensivmedizin bedeutete die Sanierung eine besondere organisatorische Herausforderung. Stationen mussten verlegt, Abläufe angepasst und zusätzliche Belastungen aufgefangen werden. Gleichzeitig musste die intensivmedizinische Versorgung jederzeit sichergestellt bleiben.

„Dass alles so reibungslos abgelaufen ist, ist eine Gemeinschaftsleistung. Jede und jeder hat sich eingebracht. Das Wichtigste ist: Unsere Patientinnen und Patienten haben kaum etwas bemerkt“, sagt Christian Thomas, Bereichsleitung Pflege der Station I12 und I13.

„Wir befinden uns auf der Zielgeraden“, betont Dr. Ansgar Hörtemöller, Geschäftsführender Direktor der somatischen Standorte der Mühlenkreiskliniken. „Wir bedanken uns bei allen Kolleginnen und Kollegen für ihre Geduld, ihre Flexibilität und ihren Einsatz. Ebenso gilt unser Dank den Patientinnen und Patienten sowie ihren Angehörigen für ihr Verständnis.“

Mit der Sanierung der I12 wird nun der letzte noch ausstehende Bereich bearbeitet. Wenn auch die I12 fertiggestellt und wieder in Betrieb genommen ist, sind die Sanierungsarbeiten abgeschlossen. Insgesamt wurden drei Intensivstationen im Johannes Wesling Klinikum saniert.

Die Sperrung einzelner Intensivzimmer war Mitte Juli notwendig geworden, nachdem infolge der außergewöhnlichen Hitzewelle bauliche Schäden und Schimmelbildung festgestellt worden waren. Vorsorglich wurden dann mit der I13 und der I14 zwei komplette Intensiveinheiten mit 24 Betten gesperrt. Die intensivmedizinische Versorgung blieb während der gesamten Zeit durch interne Verlegungen und ein eng abgestimmtes Ausfallkonzept gesichert.

Die Mühlenkreiskliniken danken allen Beteiligten ausdrücklich für ihren großen Einsatz und dafür, dass die Sanierungsmaßnahmen schneller als ursprünglich geplant vorangetrieben werden konnten.

 

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