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Ausbildung zur*zum Operationstechnischen Assistent*in

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Operationstechnische Assistent*innen (OTA) (m/w/d) arbeiten vorwiegend in operativen Zentren von Krankenhäusern und Kliniken. Sie sind Teil des Operationsteams und bereiten unter anderem Eingriffe vor, stellen medizintechnische Geräte, das Instrumentarium und weitere Medizinprodukte bereit. 

Über die Ausbildung

Weitere Einsatzgebiete sind Endoskopieabteilungen, Notfallambulanzen, Zentrale-Sterilgut-Versorgungsabteilungen sowie Zentren für ambulantes Operieren. In den genannten Bereichen sind Operationstechnische Assistent*innen Mitglieder von interdisziplinären und multiprofessionellen Operationsteams.

Im Mittelpunkt der Aufgabenbereiche stehen die Mithilfe bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Maßnahmen bei der medizinischen Diagnostik und Therapie und die umfassende Betreuung der Patient*innen in diesen Arbeitsbereichen. Sie assistieren einerseits professionell bei Operationen und unterstützen andererseits das gesamte Operationsteam durch die sogenannten Springertätigkeiten. OTA tragen hohe Verantwortung im Bereich der Hygiene. Sie entwickeln und setzen Qualitäts- und Sicherheitsstandards und gewährleisten ein hohes Maß an Patientensicherheit. Sie führen Tätigkeiten effizient und wirtschaftlich aus und übernehmen Verantwortung für eine fachlich korrekte Dokumentation.

Die Ausbildung zur*zum Operationstechnischen Assistent*in ist seit Anfang 2022 bundeseinheitlich geregelt. Am 1. Januar ist eine neue Ausbildungsordnung in Kraft getreten, in der es für die Auszubildenden erstmal einheitliche Regelungen zu Ausbildungsinhalten und Prüfungen gibt. Die dreijährige theoretische und praktische Ausbildung findet abwechselnd im Blocksystem statt. Die theoretische Ausbildung umfasst mindestens 2.100 Stunden, die praktische Ausbildung 2.500 Stunden. Die praktische Ausbildung erfolgt im Rotationsprinzip in den Häusern der Mühlenkreiskliniken und der Kooperationspartner*innen an unterschiedlichen Standorten. Die dreijährige Ausbildung schließt mit einer Prüfung, die aus einem schriftlichen, einem mündlichen und einem praktischen Teil besteht, ab.

Ausbildungsverlauf und Voraussetzungen

Nächster Ausbildungsbeginn: 
1. September 2025

Bewerbungsfrist:
1. Januar bis 30. Juni 2025

Zugangsvoraussetzungen:

  • Fachoberschulreife, allgemeine Hochschul- oder Fachhochschulreife oder der erfolgreiche Abschluss einer sonstigen zehnjährigen allgemeinen Schulausbildung oder ein Hauptschulabschluss oder eine gleichwertige Schulbildung zusammen mit einer erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung von mindestens zwei Jahren Dauer oder
    einer Erlaubnis als Krankenpflegehelfer*in oder einer erfolgreich abgeschlossenen landesrechtlich geregelten Ausbildung von mindestens einjähriger Dauer in der Krankenpflegehilfe oder Altenpflegehilfe oder einer anderen gleichwertigen Ausbildung
  • Gesundheitliche Eignung
  • Persönliche Eignung
  • Ein zweiwöchiges bescheinigtes OP-Praktikum wird empfohlen

Prüfung: Die staatliche Prüfung am Ende der Ausbildung umfasst einen praktischen, einen schriftlichen und einen mündlichen Teil.

 

Bewerbung

Bitte sende deine vollständigen Bewerbungsunterlagen über das folgende Bewerbungsformular oder per E-Mail oder per Post an:

Akademie für Gesundheitsberufe
Johansenstraße 6, 32423 Minden
akademie[at]­muehlenkreiskliniken[dot]de

Bewerbungsunterlagen:

  • Anschreiben mit tabellarischem Lebenslauf und Lichtbild
  • Kopie des letzten Schulzeugnisses bzw. des Abschlusszeugnisses
  • Ggf. Arbeitszeugnis und Praktikumsnachweise

Anlagen

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Operationstechnische Assistent*innen sind Teil eines multiprofessionellen Operationsteams. Sie sorgen für den reibungslosen Ablauf von operativen Eingriffen.
– Akademie Ausbildung OTA
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