Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Individuelle Beratung und Behandlung

Gynäkologie

In der Frauenklinik wird konservativ und operativ das gesamte Spektrum der gynäkologischen Erkrankungen behandelt. Dazu zählen die Therapie verschiedener Tumorerkrankungen, die minimal-invasive Chirurgie sowie die Behandlung von Beckenbodenerkrankungen. Je nach Art und Umfang des Eingriffes können Operationen auch ambulant durchgeführt werden. Das Klinikum Minden ist seit 2004 eines der ersten anerkannten Brustzentren des Landes NRW und seit Mitte 2005 zertifiziert.

Über die Frauenheilkunde

Im Bereich der Frauenheilkunde decken wir das gesamte konservative und operative Spektrum gynäkologischer Erkrankungen ab, so auch die Blasenschwäche und Beckenbodeninsuffizienz. Klassische Senkungs- und Inkontinenz-Chirurgie ergänzen wir durch moderne und innovative MESH-unterstützte Beckenbodenchirurgie. Ausgerichtet auf frauenspezifische Erkrankungen pflegen wir einen ganzheitlichen und disziplinübergreifenden Ansatz. Hohe medizinische Maßstäbe machen nicht nur sichere Diagnosen möglich, sondern tragen maßgeblich dazu bei, die für Sie optimale Therapieentscheidung zu treffen.

Im Bereich der minimalinvasiven Chirurgie, der so gennannten Schlüsselloch-Chirurgie, befassen wir uns mit diagnostischen und operativen Gebärmutterspiegelungen (Hysteroskopien), Bauchspiegelungen (Laparoskopien) sowie laparoskopisch unterstützter Gebärmutterentfernung (LAVH, LASH, TLH). Darüber hinaus ist die konservative und operative Therapie von gutartigen Genitalerkrankungen (Endometriose, Uterus myomatosus) ein weiterer Schwerpunkt unserer gynäkologischen Abteilung. Ein weit verbreitetes und dabei häufig verkanntes Krankheitsbild. Wir haben uns darauf spezialisiert und genießen überregional Anerkennung.

Erkrankungen und Behandlungen
  • Ambulantes Operieren
    Kleinere gynäkologische Operationen wie Curettagen bei Fehlgeburt, Hysteroskopien, Entnahme von Gewebeproben, Sterilisationen, Laparoskopien oder Sterilitätsabklärungen können ambulant durchgeführt werden. Sie kommen morgens nüchtern in die Klinik und sind am Abend der Operation schon wieder zu Hause in Ihrer gewohnten Umgebung. Um dies ausreichend besprechen und planen zu können, Sie dem Narkosearzt vorstellen und die erforderlichen Voruntersuchungen durchführen zu können, stellen Sie sich bitte nach Voranmeldung in der zentralen Aufnahme der Frauenklinik vor.
     
  • Lasertherapie
    Schonend und ohne Verletzung tieferer Hautschichten und damit ohne Narbenbildung ist es mit dem Laser möglich, oberflächliche Veränderungen wie zum Beispiel Feigwarzen im Bereich des Scheideneingangs oder auch am Gebärmutterhals abzutragen. Für diese Eingriffe steht in der Frauenklinik ein CO2-Laser zur Verfügung.
     
  • Inkontinenzchirurgie
    Ein besonderer Schwerpunkt unserer operativen Tätigkeit ist die Inkontinenzchirurgie. Mit vielen modernen Operationsverfahren ist es möglich, Frauen zu helfen, die unwillkürlich Urin verlieren. Vor jeder Operation ist die ausgiebige Voruntersuchung der Patientin mit Urodynamik, Ultraschall und eventuell Röntgendiagnostik unerlässlich. Erst dann wird das geeignete Operationsverfahren gewählt.
     
  • Minimal-invasive Chirurgie
    In der operativen Gynäkologie werden seit vielen Jahren die Hysteroskopie und die Laparoskopie angewandt. Bei der Hysteroskopie wird eine bleistiftdünne Optik in die Gebärmutter eingebracht, so dass auffällige Befunde wie Polypen der Schleimhaut, Myome oder beginnende Karzinome direkt betrachtet werden können. Von den auffälligen Befunden wird unter Sicht eine Probe entnommen, die dann gezielt untersucht werden kann. Es können aber auch Veränderungen der Gebärmutter oder der Schleimhaut hysteroskopisch komplett abgetragen werden. Bei der Laparoskopie werden Optik und verschiedene Instrumente über 5 und 10 mm große Einstiche in den Bauchraum eingebracht. So ist es möglich, zum Beispiel Operationen an den Eierstöcken und der Gebärmutter im Bauchraum ohne großen Schnitt durchzuführen. Die einzelnen Operationsschritte werden am Bildschirm verfolgt und dokumentiert. Vorteil ist, dass sich die so operierten Patientinnen fiel rascher erholen, so dass einige der Eingriffe wie zum Beispiel eine Sterilisation ambulant durchgeführt werden können.
     
  • Myome, Endometriose
    Jede vierte bis fünfte Frau vor Eintritt der Wechseljahre leidet an einem Uterus myomatosus. Verbunden hiermit sind Schmerzen, starke Blutungen und auch ungewollte Kinderlosigkeit. Häufig kombiniert mit einem Uterus myomatosus ist das Krankheitsbild der Endometriose (versprengte Schleimhaut der Gebärmutter), die zu ähnlichen Beschwerden führen kann. Beide Krankheitsbilder werden schwerpunktmäßig durch die Frauenklinik Minden versorgt. Besonders die minimal invasiven Therapieverfahren kommen hier zur Anwendung. Ausgedehnte Veränderungen werden schwerpunktmäßig, wenn möglich, mittels mikrochirurgischer Operationsverfahren angegangen.
Ambulanzen und Sprechzeiten

Termine jeweils nach Vereinbarung.

Privatsprechstunde
Montag und Mittwoch 16 – 19 Uhr
Freitag 9 – 13 Uhr

Brustsprechstunde
Montag und Mittwoch 9 – 13 Uhr
(bei Überweisung durch den Frauenarzt oder bei Einweisung durch den Hausarzt)

Uro-Gyn-Sprechstunde
Dienstag und Donnerstag 9 – 12 Uhr

Anmeldung jeweils unter Telefon: 0571 / 790-4150
 

Spezielle Ultraschalluntersuchungen inklusive spezieller vorgeburtlicher Ultraschalldiagnostik
Donnerstag 9 – 12 Uhr
Anmeldung uner Telefon: 0571 / 790-1310

Zentren

Der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe sind das Brustzentrum Minden-Herford sowie das Gynäkologische Krebszentrum angeschlossen. Das Team des Brustzentrums widmet sich von der Diagnose bis zur Nachsorge der ganzheitlichen Behandlung von Frauen mit Brustkrebs. Weitere Informationen finden Sie hier.

Im Gynäkologischen Krebszentrum werden Frauen mit Eierstockkrebs, Gebärmutter- oder Gebärmutterhalskrebs und Vulvakrebs von einem spezialisierten Team behandelt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Lernen Sie das Klinikteam kennen

Alle
Leitung

Prof. Dr. Philipp Soergel
Direktor

Telefon: 05 71 / 7 90 41 01
E-Mail: frauenklinik-minden[at]­muehlenkreiskliniken[dot]de

quote icon
Umfassende Hilfe aus einer Hand: Bei uns steht Ihre Gesundheit im Mittelpunkt.
– Prof. Dr. Philipp Soergel
Klinikfinder