HautTumorCentrumMinden

Immer gut versorgt

Herzlich willkommen im HautTumorCentrumMinden

Was ist ein HautTumorCentrum? Die Behandlung von bösartigen Tumoren der Haut steht seit Jahrzehnten im Mittelpunkt des Leistungsprofils der Hautklinik Minden. Durch diesen Behandlungsschwerpunkt besteht seit Jahren ein enges Netzwerk zu anderen medizinischen Fachabteilung, so dass die Patient*innen mit fachübergreifenden Fragestellungen seit jeher gemeinsam beraten und behandelt werden.

Über das Zentrum

In den letzten Jahren wurde der Begriff von Hauttumorzentren durch die deutsche Krebsgesellschaft, die Arbeitsgemeinschaft Dermatologischer Onkologen (ADO) und der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) geprägt und hat zu den Bestrebungen geführt, offiziell Hauttumorzentren auf der Basis zu erfüllender Anforderungen zu etablieren.

Jährlich werden hunderte von Hauttumoren neu diagnostiziert und Patienten oft über Jahre nachgesorgt. Einige internationale Studien zu kutanen Lymphomen bieten wir als deutschlandweit einziges Zentrum an und die Leitung der nationalen Wächterlymphknotenstudie zum malignen Melanom obliegt dem Chefarzt der Klinik. Aufgrund unserer Erfahrung in der Behandlung von Hauttumorpatienten stellen wir uns gerne den Anforderungen an ein zertifiziertes Hauttumorzentrum.

Im November 2009 haben wir die Zertifizierung unseres Qualitätsmanagementsystems für das HautTumorCentrum nach DIN EN ISO 9001:2008 sowie die erfolgreiche Anerkennung als Hauttumorzentrum mit Empfehlung der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. durch Onkozert erreicht.

Erkrankungen und Behandlungen
Dermahistologie

Vor der fachärztlichen Beurteilung dermatohistologischer (Haut-) Präparate unter dem Lichtmikroskop bedarf es einer Vielzahl von Fixierungs- und Färbeschritten der biopsierten Haut, welche durch geschulte MTAs des dermatohistologischen Labors durchgeführt werden. Unser dermatohistologisches Labor bearbeitet neben Material von Patienten unserer Klinik auch zugesendete Präparate von ärztlichen Kollegen als Überweisungsleistung.

Leistungsspektrum:

  • alle gängigen Routinefärbungen der Lichtmikroskopie
  • direkte und indirekte Immunfluoreszenzuntersuchungen
  • Immunhistologie mit allen dermatologisch relevanten Antikörpern
  • Molekularbiologie (PCR) zum Klonalitätsnachweis bei kutanen Lymphomen
  • Mykologisches Labor

Insgesamt werden über 34.000 Präparate pro Jahr, davon 18.000 aus Einsendungsmaterial, bearbeitet.

Kontakt für Rückfragen und interessierte Einsender:
Histologielabor, Telefon 05 71 / 790-54560

Hautkrebs-Screening

Seit 1. Juli 2008 haben gesetzlich Versicherte ab 35 Jahren alle zwei Jahre einen Anspruch auf eine Früherkennungsuntersuchung auf Hautkrebs. Dieses sogenannte „Hautkrebsscreening“ soll ermöglichen, Hautkrebs in einem frühen Stadium zu entdecken und durch rechtzeitige Behandlung zu heilen. Deutschland ist mit der Einführung das weltweit erste Land einer flächendeckend organisierten, standardisierten Krebs-Früherkennungsuntersuchung der Haut.

1. Was ist ein Hautkrebs-Screening?
Früherkennungsuntersuchungen können in Form eines Screenings durchgeführt werden. Der Begriff „Screening“ kommt aus dem Englischen und bedeutet soviel wie „Filteruntersuchung“. Bei den Personen, die sich am Screening beteiligen, wird gezielt und nach einer festgelegten Methode nach einer Erkrankung bzw. Risikofaktoren gesucht. Die Qualität eines Screenings ist gesichert, weil die Untersuchung sowohl definierten Kriterien entspricht, als auch auf eine standardisierte Weise abläuft.

Ein Screening soll Vorstufen, Frühstadien, einen Risikofaktor oder mehrere Risikofaktoren einer Erkrankung feststellen. Daher ist nicht jede Erkrankung geeignet, per Screening erkannt (herausgefunden) zu werden. Die Krankheit muss ein erkennbares Frühstadium haben, in dem eine Behandlung wirksamer ist, als nach Manifestation der Erkrankung. So kann die Sterblichkeit gesenkt und die Lebensqualität verbessert werden. Die Zielgruppe eines Screenings sind also Menschen, die sich gesund fühlen. www.hautkrebs-screening.de

2. Wie läuft das Screening ab?
Zuerst erkundigt sich Ihr Arzt/Ihre Ärztin nach Ihrem jetzigen gesundheitlichen Zustand und Vorerkrankungen. Außerdem stellt er Risikofaktoren fest. Dann folgt die Untersuchung der ganzen Haut. Hierfür legen Sie Ihre Kleidung ab. Ihr Arzt sieht sich Ihre Haut von der Kopfhaut bis zu den Fußsohlen genau an. Nur so kann er auffällige Hautveränderungen erkennen. Dafür benötigt er keine Instrumente, sondern nur eine helle Lampe und sein geschultes Auge. Darüber hinaus gibt Ihnen Ihr Arzt wertvolle Tipps für den richtigen Umgang mit der Sonne. Und ganz wichtig: Er wird Sie darüber informieren, welche Krebs-Früherkennungs- und Gesundheitsuntersuchungen Sie ab welchem Alter machen sollten. Die Kosten für das Screening übernehmen die Krankenkassen. Genauso wie für andere gesetzliche Krebs-Früherkennungsuntersuchungen wird über die Chip-Karte abgerechnet und Sie müssen keine Praxisgebühr bezahlen. 

Das gesetzliche Hautkrebsscreening wird nach qualifizierter Fortbildung von Dermatologen (Hautärzten) und hausärztlich tätigen Fachärzten für Allgemeinmedizin, Internisten und Praktischen Ärzten vorgenommen. Wenn der Verdacht auf Hautkrebs besteht, wird dieser immer durch einen Dermatologen abgeklärt, zunächst durch die visuelle Untersuchung und gegebenenfalls durch eine erforderliche Gewebeentnahme. Umfassende Informationen dazu finden Sie auch auf www.hautkrebs-screening.de.

3. Warum ein Hautkrebs-Screening?
Etwa 120.000 Menschen erkranken in Deutschland jährlich an verschiedenen Formen von Hautkrebs. Die Betroffenen werden immer jünger und ca. 2.000 Menschen sterben jedes Jahr an der bösartigsten Form, dem malignen Melanom (schwarzer Hautkrebs). Zum so genannten weißen Hautkrebs gehören das Basaliom (Basalzellkarzinom) und das Spinaliom (Stachelzellkrebs oder Plattenepithelkarzinom). Diese letztgenannten Krebsformen entstehen vor allem an den lichtexponierten Stellen des Körpers wie Gesicht, Nase und Ohren, gerne auch auf dem unbehaarten Kopf und Lippen, auf den Händen und an den Unterarmen.

Das veränderte Freizeitverhalten hat dazu geführt, dass die Erkrankungszahlen in der gesamten Bevölkerung stark angestiegen sind und nicht nur Menschen, die sich überwiegend im Freien aufhalten wie Dachdecker, Straßenarbeiter, Bauern, Bergführer und Seeleute Hautkrebs entwickeln. Sonnenbrände und andere Lichtschäden der Haut werden insbesondere für den weißen Haukrebs verantwortlich gemacht. Die fortwährende Abnahme der Ozonschicht führt zu einer zunehmenden natürlichen UV-Belastung der Bevölkerung, aber auch Solarienbesuche und ausgedehnte Sonnenbäder leisten dem Hautkrebs Vorschub. Dabei könnte ein Großteil der Patienten durch ein Hautkrebs-Screening auffallen und rechtzeitig einer entsprechenden Behandlung und damit Heilung bei Krebs im frühen Stadium zugeführt werden. 

Sonnenbrände und lange ungeschützte Aufenthalte in der Sonne sollten vermieden werden. Langärmelige Kleidung, Sonnenhut und -brille sowie das rechtzeitige Auftragen einer Sonnencreme mit entsprechendem Lichtschutzfaktor wird empfohlen. Ein Besuch im Solarium vergrößert das Hautkrebsrisiko nur und bringt keinen Schutz vor Hautkrebs.

Transplantationsnachsorge

Immer mehr Menschen werden aufgrund chronischer Krankheiten oder Organtransplantation immunsuppressiv (Unterdrückung der eigenen Körperabwehr beispielsweise durch Cortison) behandelt, um Krankheitsverläufe zu verbessern und Abstoßung von Organen zu vermeiden. Die kontinuierliche medikamentöse Unterdrückung des Immunsystems führt jedoch dazu, dass diese Patienten sehr gefährdet sind, nach Monaten bis Jahren Hautkrebs, oftmals zeitgleich an vielen Stellen, zu entwickeln. Hierfür stehen uns moderne diagnostische und therapeutische Möglichkeiten sowie eine geregelte Nachsorge zur Kontrolle dieser „Folgeerkrankungen“ zur Verfügung.

Ambulanzen und Sprechzeiten

Privatambulanz des Direktors
Montag, Donnerstag 14 – 17 Uhr
Dienstag 13 – 14 Uhr (OP-Sprechstunde) 
Mittwoch, Freitag 9 – 12 Uhr

Dermatoonkologische Ambulanz (Sprechstunde Hauttumore)
Montag 15.30 – 17 Uhr 
Dienstag 9 – 14 Uhr
Donnerstag 15.30 – 16.30 Uhr

OP-Ambulanz (ambulante Operationen)
Donnerstag 13 – 14.30 Uhr
zusätzliche Sondertermine nach Vereinbarung

Sonografie (Ultraschall)
Termine nach Absprache

Transplantationsnachsorge
Termina nach Absprache

Für sämtliche Sprechstunden erhalten Sie an der Leitstelle 5 Termine unter Telefon 05 71 / 7 90 16 51

Kooperationen
Hauptbehandlungspartner*innen des HautTumorCentrums

An den Hauttumorkonferenzen des HautTumorCentrumsMinden sind Expert*innen folgender Kliniken und Abteilungen des Johannes Wesling Klinikums vertreten. 

  • Universitätsklinik für Dermatologie, Venerologie, Allergologie und Phlebologie
  • Universitätsinstitut für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin
  • Klinik für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin
    niversitätsklinik für Hämatologie, Onkologie, Hämostaseologie und Palliativmedizin
    Praxis für Strahlentherapie am Johannes Wesling Klinikum Minden
    Klinik für Allgemeinchirurgie, Viszeral-, Thorax-, Kinder- und Endokrine Chirurgie

Folgende Abteilungen sind fakultative Mitglieder in der Hauttumorkonferenz und werden durch spezialisierte Fachärzte und Fachärztinnen vertreten:

  • Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
  • Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektionskrankheiten
  • Universitätsklinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie – plastische Operationen
  • Institut für Laboratoriumsmedizin, Mikrobiologie, Umweltmedizin und Transfusionsmedizin
  • Klinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie
  • Klinik für Neurochirurgie
  • Klinik für Urologie, Kinderurologie und Uro-Onkologie
  • Institut für Humangenetik der medizinischen Hochschule Hannover (MHH)
  • Institut für Pathologie am Campus Benjamin Franklin der Charité in Berlin
  • Institut für Strahlentherapie der medizinischen Hochschule Hannover (MHH)

Darüber hinaus wurden Kooperationsverträge mit folgenden Partner*innen geschlossen:

  • Selbsthilfegruppe Hautkrebs der Parität
  • Sozialdienst
Hautkrebs-Selbsthilfegruppe

Im Mai 2008 wurde in Kooperation mit der Parität und dem HTCM eine eigenständige Selbsthilfegruppe zum Thema Hautkrebs ins Leben gerufen.

Ziel dieser Selbsthilfegruppe ist in erster Linie ein Gedankenaustausch zwischen Hautkrebserkrankten. Darüber hinaus führt die Gruppe zu sehr abwechslungsreichen und selbsternannten Themen regelmäßige Treffen durch. Zu diesen Abenden werden qualifizierte Referent*innen eingeladen. Alle Betroffenen, Angehörige und Interessierte haben die Möglichkeit an diesen Terminen teilzunehmen.

Ansprechpartnerinnen
Frau Meyer zu Tittingdorf, Frau Kassen und Frau Höinghaus
E-Mail: silkehoeinghaus(at)web.de

Weitere Informationen können Sie unserem Flyer und unserer Homepage www.shg-hautkrebs-minden.de entnehmen.

 

Für Expert*innen  

Lernen Sie das Team kennen

Alle
Leitung
Team

Thomais-Evmorfia-Angeliki Rarri
Oberärztin
Leitung HTCM

Telefon: 05 71 / 7 90-5 45 21
E-Mail: Thomais-Evmorfia-Ageliki.Rarri[at]­muehlenkreiskliniken[dot]de

Lisette Meier-Naust
Assistenzärztin
Koordinatorin HTCM

Telefon: 05 71 / 7 90-5 45 24
E-Mail: lisette.meier-naust[at]­muehlenkreiskliniken[dot]de

Eleni Koutra
Tumordokumentationsbeauftragte HTCM

Telefon: 05 71 / 7 90-5 45 17
E-Mail: Eleni.Koutra[at]­muehlenkreiskliniken[dot]de

Kerstin Lowke
Qualitätsmanagementbeauftragte HTCM

Telefon: 05 71 / 7 90-5 12 40
E-Mail: kerstin.lowke[at]­muehlenkreiskliniken[dot]de

Nicole Klose
Study Nurse

Telefon: 05 71 / 7 90-5 45 15
E-Mail: nicole.klose[at]­muehlenkreiskliniken[dot]de

Michaela Bernard
Study Nurse

Telefon: 05 71 / 7 90 16 56
E-Mail: Michaela.Bernard[at]­muehlenkreiskliniken[dot]de

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Ein starkes Team im Kampf gegen den Hautkrebs!
– Thomais-Evmorfia-Angeliki Rarri
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