Klinik für Rheumatologie und Klinische Immunologie

Klinische Studien

Aktuelle Studien der Klinik für Rheumatologie:

PsA Deucravacitinib BMS-Studie

Zur  Phase 3 IM011055 Klinische Prüfung mit  Deucravacitinib bei Psoriasisarthritis Studie geht es hier

SLE Cenerimod OPUS2-Studie

Phase 3 ID-064A302
Klinische Prüfung mit Cenerimod bei Systemischem Lupus Erythematodes

Cenerimod ist ein S1P1-Rezeptormodulator, der in klinischen Studien zur Behandlung des mittel bis stark aktiven Systemischen Lupus Erythematodes untersucht wird. Cenerimod ist oral verfügbar, hemmt die Ausschleusung von Lymphozyten aus den Lymphorganen und reduziert die Gewebsverfügbarkeit zirkulierender B- und T-Lymphozyten.

Es handelt sich um eine multicentrische, randomisierte, doppelt blinde, Placebo kontrollierte Parallelgruppen Phase-III-Studie bei Patienten mit Systemischem Lupus Erythematodes. Vorangegangen Phase II Studien zeigen eine hohe Wirksamkeit bei erfreulich wenig Nebenwirkungen.

Endpunkte: Wirksamkeit, Verträglichkeit und Sicherheit von Cenerimod im Vergleich mit Placebo.

 

Wer kann in diese Studie eingeschlossen werden?

Patienten mit mittel bis schwer aktivem Systemischen Lupus Erythematodes ohne Beteiligung von Nieren oder Zentralnervensystem.

 

Einschlusskriterien

  • Erwachsene im Alter von 18-75 Jahren
  • SLEDAI-2k ≥4 mit mindestens 2 Punkten in den muskulären oder mukokutanen Kriterien
  • Behandlung mit Antimalariamitteln, Mycophenolatmofetil, Azathioprin, Methotrexat oder Belimumab über mindestens 90 Tage vor Einschluss

Ausschlusskriterien

  • Schwangerschaft und Stillzeit, aktiver Kinderwunsch
  • Aktive Lupusnephritis, Niereninsuffzienz (GFR <45ml/min)
  • Aktiver SLE im ZNS
  • Maligne Erkrankungen
  • KHK, Herzinsuffizienz NYHA III/IV, tachykarde und bradykare HRST, QT- Zeitverlängerung
  • Schwergradige Lungenerkrankung

Kontakt und Info:
Prof. Dr Aßmann, Frau Dr. Eiken

Stand 10/2022

PsA Arthrosono DERMINUS-Studie

Dermatologie und Mini-Ultraschall (DerminUS)
Untersuchung zum Wert der Sonographie als ein Werkzeug zur frühen Diagnose der Psoriasis Arthritis

Es handelt sich um eine deutschlandweite prospektive multizentrische Datenerhebung zur Prüfung der Machbarkeit und Effektivität der Grauskalen-Sonographie als Screening-Tool für Dermatologen im Sinne einer potentiellen Verbesserung der Patientenversorgung.

Beteiligt sind niedergelassene rheumatologische und dermatologische Facharztpraxen in Deutschland. Es ist die Teilnahme von insgesamt 6-10 rheumatologischen Zentren mit jeweils 6-10 zuweisenden angeschlossen dermatologischen Zentren geplant.

 

Wie werden Patienten durch die Studie geführt?

Alle Patienten, bei denen die dermatologische Untersuchung einen Verdacht auf PsA ergeben hat, werden an ein Rheumatologie- Zentrum überwiesen und dort ebenfalls entsprechend der klinischen Praxis auf PsA-Verdacht untersucht und die Ergebnisse im eCRF „electronic Case Report Form“ dokumentiert.
Die teilnehmenden Rheumatologen sind hinsichtlich der Ultraschall-Untersuchung der Dermatologen verblindet.

 

Einschlusskriterien

 

  1. Jede Art einer aktiven PSO
  2. Gelenkschmerzen in mehr als 2 Gelenken
  3. Alter: ≥ 18 Jahre
  4. Einverständnis
  5. mit einer kurzen US-Untersuchung
  6. Mental und körperlich fähig an der Untersuchung teilzunehmen
  7. Schriftliche Einwilligungserklärung

Ausschlusskriterien

 

  1. Bereits bestehende Diagnose einer PsA
  2. Vormedikation mit Prednisolon-Äquivalent in einer Dosis von mehr als 10mg in den letzten 4oWochen
  3. Änderung der Prednisolon-Äquivalent Medikation innerhalb von 4 Wochen vor dem Einschluss

Kontakt und Info:
Prof. Dr Aßmann, Herr M. Schmidt, OA der Klinik

Stand 11/2022

SSc-ILD Belimumab BLISS-Studie

Phase 3 Studie (218224 Bliss-ILD)
Benlysta bei Patienten mit Systemischer Sklerose mit Lungenbeteiligung (SSc-ILD)

Multi-Center, Randomisierte, Doppelt-Blinde, Placebo-kontrollierte Studie über 52-Wochen. Zur Effektivität und Sicherheit von Belimumab bei Patienten mit Systemischer Sklerose assoziierter interstitieller Lungenerkrankung (SSc-ILD).

 

Wie wirkt Benlysta?

Benlysta (Belimumab) ist bereits zur Behandlung des SLE zugelassen. Es ist ein humaner monoklonaler Antikörper, der die Aktivität der B Zellen inhibiert durch Inhibition des B-Lymphocyten Stimulator (BLyS).

Untersuchungen legen nahe, das BLyS und autoreactive B Zellen auch eine zentrale Rolle in der Pathogenese der SSc spielen.

ILD treten in mehr als 50 % der Fälle bei Patienten mit SSc auf und haben gravierenden Einfluss auf Morbidität und Mortalität

Endpunkte: Wirksamkeit von Belimumab bei Patienten mit SSc-ILD.
Primärer Enpunkt: Veränderung der FCV
Sekundärer Endpunkt: Veränderung im Hautscore (mRSS), FACIT-Fatigue Score sowie SSc Progression zu Woche 52

 

Wer kann in diese Studie eingeschlossen werden?

Patienten mit SSc-ILD und aktiver Grunderkrankung unter laufender antirheumatischer Therapie, jedoch aktuell ohne anti-fibrotische Therapie (z.B. mit Nintedanib)

 

Einschlusskriterien

  • 18 Jahre mit SSc (systemic sclerosis) definiert durch ACR/EULAR 2013 Klassifikationskriterien oder
  • DcSSc (diffuse cutaneous systemic sclerosis)
  • ILD (Interstitial lung disease) im HRCT gesichert
  • ACA (Anticardiolipin antibodies) negativ
  • Total mRSS (modified Rodnan Skin Score) ≥15
  • Aktive, progressiv verlaufende Erkrankung

Ausschlusskriterien

  • Schwangerschaft
  • Stammzell -Transplantation
  • Hautkrebs Anamnese
  • Patienten mit Cyclophosphamid Therapie, Tocilizumab oder andere Biologika Therapien antifibrotische Therapie
  • Erlaubt: HCQ, MTX, MMF, Azathioprin, Prednisolon < 10mg/d, PDE5 inhibitors, ETR antagonists, Prostacyclin Analoga and PPIs

Kontakt und Info:
Prof. Dr Aßmann, Frau Dr. Eiken

Stand 5/2023

EGPA Depemokimab OCEAN-Studie

OCEAN-Studie zum Einsatz von Depemokimab bei Patienten mit EosinophilerGranulomatose mit Polyangiitis (EGPA)

Protocol Nummer: 217102/Amendment 2

Es handelt sich um eine nicht Unterlegenheits-Studie über 52 Wochen, die die Effektivität und Sicherheit von Depemokimab im Vergleich zur Behandlung mit Mepolizumab, bei Patienten mit rezidivierenden oder refraktären Verläufen der EGPA, unter Standardtherapie (SoC) untersuchen soll. Design: randomisierte, doppel blinde, doppel Dummy, Parallel-Gruppen,

Multi-center ausgerichtete Studie.

Das Medikament: Es handelt sich um einen humanen monoklonalen Antikörper der den IL5 Rezeptor blockiert. Die Applikation erfolgt als Injektion in die Haut alle 26 Wochen. Die Effektivität sowie das Sicherheitsprofil sind ähnlich positiv zu erwarten wie bei weiteren schon eingesetzten anti-IL-5 gerichteten Therapien.

Endpunkte: Wirksamkeit und Sicherheit von Depemokimab im Vergleich zu Mepolizumab bei Patienten mit aktiver EGPA

Wer kann in dies Studie eingeschlossen werden?

Patienten mit aktiver oder Rezidiv einer EGPA, passendem Profil mit Asthma und Eosinophilie unter Standard Therapie (SoC)

Einschlusskriterien:

•Alter > 18 Jahre, Diagnose EGPA seit mind. 6 Monaten basierend auf Nachweis Asthma plus Eosinophile

•Plus 2 weitere Features z.B. MPO AK oder PR3 AK pos. oder Organmanifestation

•Refraktärer oder rezidvierender Verlauf unter SoC (Prednisolon und andere Immuntherapien)

Ausschlusskriterien:

•Patienten mit schweren lebensbedrohlichen Verlauf

•Schwangere oder stillende Frauen 

•Bekannte kardiale, endokrinologische, autoimmune, neurologische, renale, gastrointestinale, hämatologische oder respiratorische Erkrankungen die nicht mit der EGPA verbunden sind und unzureichend kontrolliert sind.

Kontakt und Info:
Prof. Dr Aßmann, Frau Essert

SSc Anifrolumab DAISY-Studie

SSc Anifrolumab DAISY-Studie untersucht die Effektivität von Anifrolumab bei Patienten mit Systemischer Sklerosoe (SSc)Es ist eine Multicenter, randomisierte, Parallel-Gruppen, doppelt-blinde und zweiarmig ausgerichtete Phase III Studie über 52 Wochen

Studie:  Die DAISY Studie untersucht die Effektivität von Anifrolumab bei Patienten mit Systemischer Sklerosoe (SSc).

Es ist eine Multicenter, randomisierte, Parallel-Gruppen, doppelt-blinde und zweiarmig ausgerichtete Phase III Studie über 52 Wochen.

Das Medikament: Anifrolumab wird bereits zur Behandlung des systemischen Lupus erythematodes (SLE) eingesetzt. Es ist ein humaner monoklonaler Immunglobulin-G1-kappa-Antikörper, der die biologische Aktivität von Typ-I-Interferonen durch Rezeptorblockade hemmt. Die Verträglichkeit ist gut und das Nutzen-Risikoprofil bereits durch Anwendung beim SLE bekannt. In dieser Studie wird das Medikament 1x Woche 120mg subcutan (unter die Haut) appliziert.

Endpunkte: Wirksamkeit von Anifrolumab (u.a. auf Haut und Lunge) im Vergleich zu Placebo bei Patienten mit SSc, die keine oder bereits eine Standardtherapie zur Behandlung der Erkrankung erhalten.

Wer kann in dies Studie eingeschlossen werden? Patienten zwischen 18 und 70 Jahren mit gesicherter Diagnose einer Systemischen Sklerose nach den 2013 ACR/EULAR Klassifikations Kriterien

Einschlusskriterien:

•Patienten mit limitierter oder diffuser Form der SSc

•Diagnosestellung weniger als 6 Jahre zurückliegend

•Standarttherapie z.b. MMF, Hydroxychloroquin, Prednisolon < 10mg/d add-on erlaubt

Ausschlusskriterien:

•Schwangere oder stillende Frauen

•Schwere Pulmonal arterielle Hypertonie

•autoimmune Überlappungssyndrome, sofern Nicht-SSc führend (z.B. SLE / RA)

•Aktive Infektionen oder Tumorerkrankungen

Kontakt und Info:

Prof. Dr Aßmann, Frau Dr. Eiken

RZA Secukinumab GigAINt Studie

GigAINt Studie zum Einsatz von Secukinumab an Patienten mit Erstdiagnose einer RZA, welche unter Glucocorticoiden in Remission sind.

Protokoll Nummer: CAIN457R1DE01

Es handelt sich um eine interventionelle Phase IIIb Studie über 52 Wochen, die die Effektivität und Sicherheit von Secukinumab untersucht.

Design: Eine radomisierte, parallel-gruppen, doppelt-blinde, Placebo Kontrollierte, Multicenter Studie.

Das Medikament: Secukinumab ist ein rekombinanter, vollständig humaner monoklonaler Antikörper der selektiv an das pro-inflammatorische Zytokin Interleukin (IL-17A) bindet und dieses neutralisiert. Es wird bereits für die PsO, PsA und AxSPA mit gutem Sicherheitsprofil eingesetzt.

Endpunkte: Wirksamkeit und Sicherheit von Secukinumab in Kombination mit einer auslaufenden Prednisondosis bei neu diagnostizierter oder wiederkehrender Riesenzellarteriitis (RZA).

Wer kann eingeschlossen werden?

Erwachsene ab 50 Jahren mit gesicherter Diagnose Riesenzellarteriitis (RZA) mit aktiver Neu-Erkrankung oder rezidivierender Riesenzellarteriitis (RZA), die 20 mg – 60 mg Prednison täglich einnehmen können

Einschlusskriterien:

  • Diagnose innerhalb der letzten 6 Wochen
  • BSG > 30mm/h; oder CRP >10mg/l
  • Vorliegen einer klinischen Remission
  • Rezidiv einer RZA nach zuvor dokumentierter klinischer Remission

Ausschlusskriterien:

  • Zurückliegende oder laufende Anti IL-17 oder
  • nach vorheriger Therapie mit anderen definierten Biologika / DMARDS
  • wenn aus anderen Gründen als RZA eine systemische chronische Glucocorticoid-Therapie erforderlich ist, oder eine GC mit einer Dosis > 20mg nicht möglich ist
  • Bei Schwangerschaft oder wenn noch gestillt wird

 

Kontakt und Info:
Prof. Dr. Aßmann, Frau Dr.med. Eiken

COHIR – Hypophosphatasie-Studie

Die COHIR – Hypophosphatasie-Studie untersucht Merkmale der Hypophosphatasie (HPP) bei erwachsenen Patienten in der Rheumatologie zur Entwicklung eines Algorithmus für die HPP-Diagnose

Studienpopulation:

Patienten mit möglicher Hypophosphatasie (HPP) Diagnose

Studiendesign:

Nicht-interventionelle, multizentrische, prospektive Studie Studiengruppe: Untersucht wird erniedrigte ALP (LLN) bei der zweiten Analyse

Studienziele:

Primäres Ziel: Prävalenz von HPP bei Patienten mit muskulo-skelettalen Symptomen

Sekundäre Zielsetzung(en): Entwicklung eines Algorithmus zur Erkennung von HPP, Vergleich von Studien- und Kontrollgruppe hinsichtlich klinischen und labormedizinischen Parametern

Studienendpunkte:

Primärer Endpunkt: Prävalenz der HPP im rheumatologischen Patientenkollektiv

Teilnehmerzahl:

Total: 720 (jeweils gleichmäßig verteilt auf Studien- und Kontrollgruppe). 60 Patienten pro Studienzentrum (jeweils 30 Patienten in Studien- und Kontrollgruppe)

Einschlusskriterien:

Probanden werden nur dann in die Studie aufgenommen, wenn sie alle der folgenden Kriterien erfüllen: - schriftliche Einverständniserklärung zur Studienteilnahme liegt vor - männliche oder weibliche Probanden, Alter ≥ 18 Jahre - klinischer Verdacht auf Hypophosphatasie - Nachweis eines erniedrigten ALP-Wertes (< lower limit normal)

Ausschlusskriterien:

Keine.

Patienten, die regelmäßig Glukokortikoide/DMARDS (krankheitsmodifizierende Antirheumatika) einnehmen oder bei denen gleichzeitig eine Autoimmunerkrankung vorliegt, werden nicht ausgeschlossen.

Studienmaßnahmen

• Labordiagnostik

• Fragebögen (SF 36, sekundäre Ursachen von HPP, Inanspruchnahme von Gesundheitsdiensten)

• SPPB-Score (Short Physical Performance Battery) und "Timed Up and Go"- Test

• Körperliche Untersuchung (DAS 28, ASDAS)

• Bioelektrische Impedanzanalyse (BIA)

• Genetische Untersuchung auf ALPL für geeignete Patienten (UKB Institut für Humangenetik)

• DXA-Scan für geeignete Probanden

Zeitplan

Die Teilnahme des einzelnen Probanden an dieser Studie dauert ca. 3 Monate.

Studiendauer:

• Geplantes Startdatum externe Prüfzentren: 04/2024

Kontakt und Info:

Prof. Aßmann, Herr M. Schmidt

Frau Vatter: Susanne.Vatter@muehlenkreiskliniken.de;
Frau Sadler: Vanessa.Sadler@muehlenkreiskliniken.de 

BEconneCTD-ILD (BElimumab for conneCtive Tissue Disease ILD)

Studie zum Einsatz von Belimumab bei Patienten mit connective tissue Disease (CTD) assoziierter interstitieller Lungenerkrankung (ILD).

Studienidentifizierungsnummer: 221672

Design:

Es handelt sich um eine Phase 3 Studie über 52 Wochen an etwa 440 Patienten, die parallel randomisiert, doppelt-blind, Placebo kontrolliert ausgerichtet ist und die Sicherheit sowie Effektivität von Belimumab an Patienten mit IDL bei CTD untersucht.

Das Medikament:

Belimumab ist ein monoklonaler Antikörper, der durch Inhibition des B-Lymphozyten Stimulator (BlyS), die Aktivität von B Zellen neutralisiert. Er ist bereits zur Behandlung des Systemischen Lupus Erythematodes (SLE) zugelassen. Durch die reduzierte autoreaktive B Zell Aktivität ist eine reduzierte Entzündungsreaktion und ein reduzierter Fibroseumbau in der Lunge anzunehmen.

In dieser Studie soll untersucht werden, ob die Behandlung mit Belimumab bei Patienten mit CTD-ILD zu einer Stabilisierung und/oder Verbesserung der Lungenfunktion führt und ILD assoziierte Symptome verbessert, bei einem guten Sicherheitsprofil. 

Endpunkte:

Neben Sicherheitsaspekten, Pharmakokinetik und Pharmakologie werden folgende Endpunkte formuliert.

Primärer Endpunkt: Effektivität gemessen an der FVC im Vergleich zum Ausgangswert

Sekundärer Endpunkt: Patient-Reported Outcomes (PRO), Allgemeinbefinden, Symptomlast unter Aktivitäten des täglichen Lebens, Progression zu Woche 52 und Mortalität

Einschlusskriterien:

Patienten ab dem 18 Lj. mit der Diagnose RA, SLE, IIM, pSS, MCTD, SSc overlap unter Standarttherapie

Im HRCT Nachweis einer ILD mit >10% Lungenparenchymbeteiligung

ILD Progression in den letzten 24 Monaten (Abfall der FCV / DLCO und/oder Progression HRCT)

Ausschlusskriterien:

Schwangerschaft

FVC ≤45% , DLco (corrected for hemoglobin) ≤40% , Sauerstoffpflichtigkeit

Patienten mit Pulmonal arterieller Hypertonie, COPD, Depressionen, Brustkrebs in den letzten 10 Jahren

Der Einsatz von Nintedanib oder anderen antifibrotischen Medikamenten

Cyclophosphamid und RTX innerhalb der letzten 6 Monate vor Studieneinschluss

RA-ILD und AILD Nerandomilast SARD-ILD Studie

SARD-ILD (Nerandomilast für interstitielle Lungenerkrankung bei rheumatischer Systemerkrankung inklusive rheumatoider Arthritis)

Studie:

SARD-ILD (Nerandomilast für interstitielle Lungenerkrankung bei rheumatischer Systemerkrankung inkl. Rheumatoider Arthritis)

Studienidentifizierungsnummer: 1305-0046

Design:

Es handelt sich um eine Phase 3 Studie über 26 Wochen, die parallel randomisiert, doppelt-blind, Placebo kontrolliert ausgerichtet ist und die Sicherheit sowie Effektivität von Nerandomilast an Patienten mit interstitielle Lungenerkrankung bei rheumatischer Systemerkrankung inklusive rheumatoider Arthritis untersucht.

Das Medikament:

Nerandomilast eine wirksamer Inhibitor für das PDE4B Enzym mit breiter Wirkung sowohl gegen Entzündung als auch Fibrose, um die fortschreitende Entwicklung einer Lungenfibrose im Rahmen der Rheuma-Erkrankung zu verhindern. Die Medikation wird als Tablette zusätzlich zur laufenden antirheumatischen Therapie (der sog. DMARDs) gegeben.

In dieser Studie soll untersucht werden, ob die Behandlung mit Nerandomilast  bei Patienten mit CTD-ILD zu einer Stabilisierung und/oder Verbesserung der Lungenfunktion führt und ILD assoziierte Symptome verbessert, bei einem guten Sicherheitsprofil. 

Endpunkte:

Neben Sicherheitsaspekten, Pharmakokinetik und Pharmakologie werden folgende Endpunkte formuliert.

Primärer Endpunkt: Effektivität der Therapie anhand der interstitiellen Lungenerkrankung in der Computertomographie mit Verlaufskontrolle nach 6 Monaten unter Therapie.

Sekundärer Endpunkt: Patient-Reported Outcomes (PRO), Lungenfunktionsmessungen, Allgemeinbefinden, Symptomlast unter Aktivitäten des täglichen Lebens,

Einschlusskriterien:

Patienten ab dem 18 Lj. mit der Diagnose RA, SLE, IIM, pSS, MCTD, SSc overlap unter Standarttherapie

Im HRCT Nachweis einer ILD mit >10% Lungenparenchymbeteiligung

ILD ohne Verbesserung bzw. mit Progression in den letzten 6 Monaten (Abfall der FCV / DLCO und/oder Progression HRCT)

Ausschlusskriterien:

Schwangerschaft

FVC ≤45% , DLco (corrected for hemoglobin) ≤30% , Sauerstoffpflichtigkeit

Patienten mit Pulmonal arterieller Hypertonie, COPD, Depressionen, Brustkrebs in den letzten 10 Jahren

CAR-Therapie bei Rheuma

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Patientinnen und Patienten,

wir freuen uns, Sie in diesem Abschnitt unserer Website darüber zu informieren, dass unsere Klinik für Rheumatologie und klinische Immunologie sogenannte CAR-Therapien anbietet.

Die „CAR-Therapien“ gehören zu den zellulären Immuntherapien und werden seit wenigen Jahren vorwiegend in der Hämatologie und Onkologie eingesetzt. Seit kurzen zeigen Studiendaten auch eine Wirksamkeit bei bestimmten rheumatologischen Systemerkrankungen wie dem Lupus erythematodes oder der systemischen Sklerose.

Im Rahmen einer sogenannten Phase I StudieCALiPSO können wir Patientinnen und Patienten mit schwerwiegenden Krankheitsverläufen in ausgewählten Fällen bei

  • Systemischen Lupus erythematodes
  • Lupusnephritis
  • Dermato- und Polymyositis
  • Systemischer Sklerose

die sogenannte CAR-iNK-Zell Therapie anbieten. Sie stellt eine Weiterentwicklung der CAR-T-Zell Therapie dar. Bei der CAR-iNK-Zell-Therapie werden fremde (und nicht eigene Leukozyten wie bei der CAR-T-Zelltherapie) angewendet, um sogenannte autoimmune Zellklone im Körper aufzuspüren und hochselektiv zu zerstören.

 

Die Abbildung zeigt schematisch eine CAR-iNK-Zelle, die nach Standardverfahren genetisch so verändert wird, dass sie

  • das Erkennungsmerkmal für die gezielte Zerstörung von CD19 positiven B-Zellen trägt
  • vom eigenen Immunsystem als „nicht-fremd“ erkannt und nicht abgestoßen wird (knock-out)
  • eine Markierung zum diagnostischen Nachweis trägt (HLA-E & EGFR)

Das Therapiekonzept ist aufwendig mit mindestens 2 stationären Aufenthalten für 7-10 Tage, in denen eine konventionelle Chemotherapie zur Lymphozytendepletion verabreicht wird, bevor die unter Studienbedingungen angelieferten und im flüssigen Stickstoff gelagerten allogenen CAR-iNK-Zellen Ihnen als Patient oder Patientin infundiert werden. Überwachung und prophylaktische Maßnahmen gegen Allerdgien und Infektionen werden dabei nach Protokoll vorgenommen, die unerwünschten Ereignisse scheinen aber meist nicht schwerwiegend zu sein und vergleichbar mit dem Einsatz von Cyclophosphamid, das seit vielen Jahren für schwere Rheumamanifestationen zum Einsatz kommt.

 

Gerne treten Sie mir uns in Kontakt!

Mit freundlichen Grüßen

Univ.-Prof. Dr. Gunter Aßmann
Klinikdirektor und Rheumatologe, Hämatologe/Onkologe und Immunologe

 

ICONIC-PsA

Studie:

Eine Phase 3, Multicenter, Randomisierte, Doppelt-blinde, Placebo-kontrollierte Studie zur Evaluation von Effektivität und Sicherheit des IL-23 Blockers ICOTROKINRA als tägliche Tablette im Vergleich mit dem sc. IL-23 Blocker USTEKINUMAB in der Behandlung von aktiver Psoriasis Arthritis bei Patienten.

EU TRIAL NUMBER: 2023-509239-19

Design:

Es handelt sich um eine Phase 3 Studie über 52 Wochen. Patienten sollen eingeschlossen werden, wenn sie eine AKTIVE ARTHRITIS und PSORIASIS VULGARIS haben und zuvor noch nicht mit einem Biologikum behandelt wurden.  

Das Medikament:

ICOTROKINRA ist ein Peptid, das mit hoher Affinität an die IL-23R-Untereinheit bindet und die IL-23-Bindung verhindert. Dadurch wird die proximale IL-23R-Signalgebung und nachgelagerte Entzündungsmechanismen wirksam gehemmt. Die bisherigen Daten aus der Phase 2b Studie zeigen eine gute Wirksamkeit und sehr gute Sicherheitslage.

Endpunkte:

Neben Sicherheitsaspekten, Pharmakokinetik und Pharmakologie werden folgende Endpunkte formuliert.

Primärer Endpunkt: Bewertung der Wirksamkeit von ICOTROKINRA mg und 400 mg im Vergleich zu Placebo in Woche 16 bei Teilnehmern mit aktiver Psoriasisarthritis (PsA) durch Beurteilung der Verringerung der Anzeichen und Symptome von PsA

Sekundärer Endpunkt: Bewertung der Wirksamkeit von ICOTROKINRA 200 mg und 400 mg im Vergleich zu Placebo in Woche 16 hinsichtlich der Verbesserung der Hauterkrankung bei Teilnehmern mit PsA

Tertiärer Endpunkt: Ansprechen u.a. der axialen Beteiligung, Nägel, gesundheitsbezogene Lebensqualität und arbeitsbezogene Endpunkte.

Einschlusskriterien:

Patienten ab dem 18 Lj. mit der Diagnose Psoriasisarthritis (PsA).

Die Diagnose PsA muss mindestens drei Monate vor der ersten Verabreichung der Studienintervention vorliegen.

Aktive Psoriasis-Arthritis muss vorliegen, definiert durch:

  • Mindestens drei geschwollene Gelenke
  •  und mindestens drei druckschmerzhafte Gelenke beim Screening und
  • zu Studienbeginn C-reaktives Protein (CRP) ≥ 0,1 mg/dl

Eine derzeitige Anwendung von MTX, SSZ, HCQ oder LEF ist möglich uns sogar erwünscht.

Ausschlusskriterien:

Maligne Erkrankung oder eine Vorgeschichte von malignen Erkrankungen innerhalb der letzten fünf Jahre vor dem Screening (mit Ausnahme von nicht-melanozytärem Hautkrebs).

Pos. TBC Test (IGRA TEST or QuantiFERON®-TB or T-SPOT®) oder chron. Aktive Infekterkrankungen (Hepatitis B oder C).

 

Kontakt:

Dr. med. Anne Eiken, E-Mail: anne.eiken[at]­muehlenkreiskliniken[dot]de

Prof. Dr. med. Gunter Aßmann, E-Mail: rheumatologie-minden@muehlenkreiskliniken.de

 

ESSCAPE-Studie zum Einsatz von Efgartigimod an Patienten mit Systemischer Sklerose (SSc)

Protokoll Nummer: ARGX-113-2317

Design: Es handelt sich um eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Phase-2-Parallelgruppenstudie zur Bewertung der Wirksamkeit, Sicherheit, Verträglichkeit, Pharmakodynamik, Pharmakokinetik und Immunogenität von Efgartigimod bei erwachsenen Teilnehmern mit systemischer Sklerose (SSc) +/- Lungenbeteiligung (SSc-ILD).

Präparat: Bisherige klinische Daten belegen den Nutzen von Efgartigimod bei der Behandlung von Immunglobulin-γ (IgG)-vermittelten Autoimmunerkrankungen, ähnlich wie bisherige Therapien (z. B. intravenöse Immunglobulin-[IVIg]- und B-Zell-Depletionstherapien). Es wird bereits zur Behandlung der Myasthenia gravis eingesetzt.

Wirkmechanismus: Efgartigimod blockiert den neonatalen Fc-Rezeptor (FcRn), was den Abbau von Immunglobulin G (IgG) Antikörpern im Körper verlangsamt, somit reduziert sich das Level der IgG-Antikörper im Blut.

Endpunkte: Wirksamkeit und Sicherheit von Efgartigimod im Vergleich zu Placebo bei Hautsklerose bei Teilnehmern mit SSc. Veränderung des mRSS gegenüber dem Ausgangswert in Woche 24 und 48, Verbesserung der SSc-ILD u.a. in Lungenfunktionsparametern und Lebensqualität.

Wer kann eingeschlossen werden?

Einschlusskriterien: 
Erwachsene ab 18 mit gesicherter Diagnose der Systemischen Sklerose (SSc) mit oder ohne SSc-ILD
Patienten mit SSc-Diagnose nicht länger als 5 Jahre, diffus oder limitiert
positives ANA-Testergebnis beim Screening mittels indirekter Immunfluoreszenz im Zentrallabor mit einem Titer ≥1:160
Hautmanifestation: mRSS-Wert ≥15 und ≤35 beim Screening und zu Studienbeginn

Ausschlusskriterien:

Isolierte ACA-Seropositivität
FVC <45% / DLCO <30%
Pulmonal arteriell Hypertonie Grad III/IV
Schwere digitale Ulzerationen / Amputationen
Renale Krise vor < 6 Monaten, GFR < 30ml/min

Kontakt:

Prof. Dr. med. Gunter Aßmann, E-Mail: rheumatologie-minden@muehlenkreiskliniken.de
Dr. med. Anne Eiken, E-Mail: anne.eiken[at]­muehlenkreiskliniken[dot]de

 

RILIEF Studie zum Einsatz von Rilzabrutinib bei IgG4 Related Disease

Protokol Nummer: EFC17359

Design: Eine randomisierte, doppelblinde Phase-3-Studie über 52 Wochen zur

Bewertung der Wirksamkeit und Sicherheit von Rilzabrutinib (SAR444671)

im Vergleich zu Placebo bei erwachsenen Patienten mit aktiver IgG4-assoziierter Erkrankung

Präparat:Rilzabrutinib ist ein Inhibitor der Bruton-Tyrosinkinase (BTK). Zellen der B-Lymphozyten-Linie haben u.a. in der Pathogenese bei der IgG4-RD durch Antigenpräsentation, Zytokinsekretion sowie Vermittlung von Fibrose einen entscheiden Stellenwert.  Es wird erwartet, dass die Hemmung der BTK hilft die Krankheitsaktivität zu kontrollieren und Schübe zu reduzieren.

Bereits in der Phase-2-Studie mit Rilzabrutinib bei Patienten mit IgG4-RD (einschließlich Patienten, die auf Rituximab nicht ansprachen, war gute Ergebnisse zu verzeichnen.

Dauer der Studienintervention

Die Dauer der verblindeten Behandlungsphase beträgt 52 Wochen einschließlich einer anfänglichen 4-wöchigen Glucocorticoid-Ausschleichphase. Für die Verlängerungsstudie (OLE) sind bis zu 108 Wochen vorgesehen.

Endpunkte:

Primärer Endpunkt:

Zeit bis zum ersten bestätigten klinischen Krankheitsschub.

Sekundäre Endpunkte:

Anteil der Teilnehmer ohne klinisch bestätigten Krankheitsschub im Rahmen einer IgG4-RD und ohne Glukokortikoide und Immunmodulatoren in Woche 52.

Prozentuale Veränderung des IgG4-RD-RI-Scores gegenüber dem Ausgangswert in Woche 52.

Wer kann eingeschlossen werden?

Einschlusskriterien:

  • Erwachsene ab 18 mit gesicherter Diagnose IgG4-RD (Organbeteiligung: Pankreas,
  • Speicheldrüsen, Gallenwege, Orbita, Niere, Lunge, Aorta, Retroperitoneum, Pachymeninx
  • oder Schilddrüse (Riedel-Thyreoiditis)) ODER
  • Pathologischer Nachweis eines Entzündungsprozesses, begleitet von
  • einem lymphoplasmozytären Infiltrat unklarer Ätiologie in einem dieser Organe
  • Teilnehmer mit einem aktuellen Impfstatus gemäß den lokalen Richtlinien. Die letzte Dosis von Lebendimpfstoffen sollte mindestens 30 Tage vor Tag 1 verabreicht worden sein.

Ausschlusskriterien u.a:

  • Kein Ansprechen auf Glucocorticoid > 40mg/d in 4 Wochen
  • Rascher Progress
  • Retroperitonealen Fibrose, sklerosierenden Mesenteritis, fibrosierenden Mediastinitis oder anderer
  • überwiegend fibrotische Expression der IgG4-RD, als einzige Krankheitsmanifestation
  • Andere Immunerkrankungen „IgG4-RD Mimics“ (Sarkoidose, ANCA Vaskulitiden, Sjörgen Disease, PBC z.B.)
  • Vorherige RTX oder Cyclophsophamid Therapie im Abstand < 6 Monate

Kontakt:

Prof. Dr. med. Gunter Aßmann, E-Mail: rheumatologie-minden@muehlenkreiskliniken.de
Dr. med. Anne Eiken, E-Mail: anne.eiken[at]­muehlenkreiskliniken[dot]de

 

OBLENIO Phase I-Studie (ein tri-spezifischer T-Zell-Engager gegen Autoimmunerkrankungen)

Neue Therapieoption bei schweren, behandlungsresistenten Autoimmunerkrankungen: Die LBL-051-Studie

Wir freuen uns, Sie darüber zu informieren, dass wir im Rahmen einer klinischen Phase-I-Studie eine neuartige und hochmoderne Immuntherapie anbieten können: die Behandlung mit dem Studienmedikament LBL-051.

Dabei handelt es sich um den weltweit ersten therapeutischen Antikörper gegen Rheuma, der gleichzeitig drei Zielzellen gleichzeitig angeht.

Diese Therapie zielt darauf ab, einen „Neustart“ des Immunsystems zu ermöglichen und tiefgreifende, langanhaltende Rückgänge der Krankheitsaktivität (Remissionen) zu erreichen. Sie richtet sich speziell an Betroffene, bei denen mehrere bisherige Standardtherapien keine ausreichende Wirkung gezeigt haben.

Einschlusskriterien für die Studie

  1. Wir bieten diese Therapie im Rahmen der Studie für erwachsene Patientinnen und Patienten an, die an schwerwiegenden und schwierig behandelbaren Verläufen der folgenden Erkrankungen leiden:

Systemischer Lupus erythematodes (SLE)

Systemische Sklerose (SSc)

Idiopathische entzündliche Myopathie (IIM / Muskelentzündungen)

Primäres Sjögren-Syndrom (PSS)

Rheumatoide Arthritis (RA)

  1. Voraussetzung für eine Teilnahme ist unter anderem, dass mehrere etablierte Vortherapien (wie z. B. verschiedene Basistherapeutika, Biologika oder Glucocorticoide) über einen ausreichenden Zeitraum nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben.

 

Wie funktioniert die Therapie mit LBL-051?

Im Gegensatz zur zellulären CAR-Therapie handelt es sich bei LBL-051 um einen sogenannten „T-Cell Engager“ (TCE) – einen speziell entwickelten, dreifach wirksamen Antikörper. Er nutzt das körpereigene Immunsystem auf intelligente Weise, um die Krankheit zu bekämpfen:

Zweifaches Aufspüren: Der Wirkstoff erkennt gezielt zwei bestimmte Merkmale (CD19 und BCMA), die sich auf der Oberfläche von krankmachenden B-Zellen und langlebigen Plasmazellen der Autoimmunität befinden.

Aktivierung der eigenen Abwehr: Gleichzeitig bindet das Medikament an die körpereigenen T-Zellen (die „Abwehrzellen“ des Immunsystems, über das Merkmal CD3) und zieht diese direkt an die krankmachenden Zellen heran.

Gezielte Zerstörung: Durch diesen direkten Kontakt zerstören die eigenen T-Zellen die fehlerhaften B- und Plasmazellen. Dies entzieht der Autoimmunerkrankung die Grundlage und ermöglicht eine Erholung des Immunsystems.

 

Behandlungsablauf während der Studie:

Zunächst wir geprüft, ob der Patient für die Studie geeignet ist. (Screening).

Das Therapiekonzept erfordert zu Beginn eine engmaschige medizinische Betreuung:

Für die ersten Medikamentengaben und die darauffolgende Überwachung ist ein stationärer Aufenthalt von mindestens 5 Tagen (Tag 1 bis Tag 5) vorgesehen.

Im Anschluss folgen ambulante Kontrolltermine (z. B. an Tag 8 und 15).

Um die Sicherheit und die Dauerhaftigkeit des Therapieerfolgs zu prüfen, schließt sich eine strukturierte Nachsorge an, die bei gutem Ansprechen bis zu 24 Monate umfassen kann.

Sicherheit und Überwachung

Die Behandlung erfolgt unter strengen Studienbedingungen. Therapien, die das Immunsystem derart stark aktivieren, können Überreaktionen wie das sogenannte Zytokin-Freisetzungs-Syndrom (CRS) auslösen. LBL-051 wurde jedoch speziell so designt, dass die Bindung an die T-Zellen abgeschwächt ist. Dies soll das Risiko solcher Überreaktionen im Vergleich zu ähnlichen Krebstherapien deutlich senken. Dennoch werden Sie während der stationären Phase kontinuierlich überwacht, um mögliche Nebenwirkungen sofort erkennen und behandeln zu können.

Haben Sie Fragen oder Interesse an einer Studienteilnahme?

Treten Sie gerne mit uns in Kontakt! Wir prüfen in einem persönlichen Gespräch ausführlich, ob die Studienkriterien in Ihrem individuellen Fall erfüllt sind (inkl. notwendiger Auswaschphasen bisheriger Medikamente).

Kontakt:

Prof. Dr. med. Gunter Aßmann, E-Mail: rheumatologie-minden@muehlenkreiskliniken.de
Dr. med. Anne Eiken, E-Mail: anne.eiken[at]­muehlenkreiskliniken[dot]de

 

Ihre Ansprechpartner:

Alle
Leitung:
Team:

Prof. Dr. Gunter Aßmann
Direktor
Internist, Rheumatologe, Hämatologe/Onkologe, Immunologe
Universitätsprofessur der RUB für Rheumatologie und klinische Immunologie

E-Mail: rheumatologie-minden[at]­muehlenkreiskliniken[dot]de

Dr. Anne Karen Eiken
Oberärztin
Internistin, Rheumatologin

Susanne Vatter
Study nurse

Jenny Figura
Study nurse

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Rheuma wird immer besser behandelbar – dank innovativer Therapien.
– Prof. Dr. Gunter Aßmann
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