Zentrum für Neuroendokrine Neoplasien (NEN)

Vielfältige Therapiemodalitäten

Herzlich willkommen im Zentrum für Neuroendokrine Neoplasien

Neuroendokrine Tumore sind seltene Tumoren, die aus hormonbildenden Zellen entstehen und meist selbst Hormone, Überträger- oder Botenstoffe produzieren.

Ausgangspunkt sind sogenannte neuroendokrine Zellen, die aus dem Nervensystem stammen und Überträgerstoffe, Botenstoffe oder Hormone ausschütten.

Neuroendokrine Neoplasien sind selten und komplex, die Patienten zeigen auch bei fortgeschrittener Metastasierung ein hohes Langzeitüberleben.

Ursachen

Die Gründe für die Entstehung neuroendokriner Tumoren sind weitestgehend unbekannt. In manchen Fällen sind neuroendokrine Tumoren auf genetische Veränderungen zurückzuführen. Das ist oft der Fall, wenn die Tumore bereits in jüngerem Alter in verschiedenen Organen auftreten. Man spricht dann von einem multiplen endokrinen Neoplasie Syndrom (MEN 1 Syndrom). 

Neuroendokrine Neoplasien sind selten und komplex, die Patienten zeigen auch bei fortgeschrittener Metastasierung ein hohes Langzeitüberleben. Betroffene Familien haben Anspruch auf eine genetische Beratung und auf regelmäßige, engmaschige Früherkennungsmaßnahmen.

Therapien

Die Therapiemodalitäten sind vielfältig und reichen von der nebenwirkungsarmen Biotherapie mit Somatostatinrezeptoranaloga über molekularzielgerichtete Therapien bis hin zu verschiedenen Chemotherapiemodalitäten.

Radiologisch interventionelle Verfahren wie die transarterielle Chemoembolisation, die SIRT, die Mikrowellenablation und die Peptidradiorezeptortherapie kommen sowohl im palliativen Setting als auch in ausgewählten Fällen in kurativer Intention zum Einsatz.

Die richtige Reihenfolge und das richtige Maß an Therapie festzulegen, sind die klinischen Herausforderungen.

Sprechstunde

Sprechstunde für Neuroendokrine Neoplasien (sporadische, nicht-vererbte Formen)


Montag 9 bis 14 Uhr
Anmeldung in der Leitstelle 4

Telefon: 05 71 / 7 90-14 50 oder -14 51


Eine Überweisung von Haus- oder Facharzt*ärztin ist erforderlich!

Im Zentrum für Neuroendokrine Tumoren arbeiten alle an Diagnostik und Therapie beteiligten Spezialistinnen und Spezialisten der verschiedenen Fachbereiche an einem  individuellen Therapieplan.

Jeden Dienstag treffen sich die Kolleginnen und Kollegen der verschiedenen Fachdisziplinen – wie Strahlentherapie, Onkologie, Endokrinologie, Gastroenterologie, Chirurgie, Radiologie und Nuklearmedizin – und legen ein individuelles Therapiekonzept für jede Patientin und jeden Patienten fest.

Lernen Sie das Team kennen

Priv.-Doz. Dr. med. Nehara Begum
Oberärztin/ Sektionsleiterin Neuroendokrine Neoplasien
ENETS-Zentrum Minden

Telefon: 05 71 / 7 90 32 01
E-Mail: allgemeinchirurgie-minden[at]­muehlenkreiskliniken[dot]de

Prof. Dr. med. Berthold Gerdes
Direktor der Klinik für Allgemeinchirurgie, Viszeral-, Thorax- & Endokrine Chirurgie

Telefon: 05 71 / 7 90 32 01
E-Mail: allgemeinchirurgie-minden[at]­muehlenkreiskliniken[dot]de

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Neuroendokrine Neoplasien sind selten und komplex, die Patienten zeigen auch bei fortgeschrittener Metastasierung ein hohes Langzeitüberleben
– Priv.-Doz. Dr. med. Nehara Begum
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