Neben der ärztlichen Betreuung unterstützen wir Sie in Ihrer Situation auch in verschiedenen anderen Punkten durch Beratung, Bewegung und Information. Selbshilfegruppen sind gute Ansprechpartner und können Ihnen zur Seite stehen. Unsere betreuenden Fachabteilungen sind für Sie da.
Unter den folgen Punkten stellen wir die einzelnen Bereiche vor.
Wir bieten den an Krebs erkrankten Patienten des JWK Minden und deren Angehörigen psychoonkologische Beratung und Begleitung an. Während der Diagnostik-, Behandlungs- und Therapiephase sind wir gerne für Sie da.

Elke Sechelmann
Dipl.-Psych., Psychoonkologin
Telefon: 0571 / 790 5 42 24
E-Mail: elke.sechelmann[at]muehlenkreiskliniken[dot]de

Zofia-Aleksandra Gajewska
Psychoonkologin, Systemische Therapeutin
Telefon: 05 71 / 7 90 5 10 06
E-Mail: ZofiaAleksandra.Gajewska[at]muehlenkreiskliniken[dot]de

Milana Kroll
M.Sc. Psychologin, Psychoonkologin
Telefon: 0571 / 790 5 42 09
E-Mail: Milana.Kroll[at]muehlenkreiskliniken[dot]de
Unsere Sozialarbeiter*innen stehen Ihnen gerne bei Fragen zur Verfügung. Sie informieren über Leistungen der Pflegeversicherung, einschließlich der Organisation und Finanzierung von ambulanter und stationärer Pflege. Außerdem leiten sie medizinisch notwendige Rehabilitationsmaßnahmen ein und vermitteln Kontakte zu Selbsthilfegruppen und Beratungsstellen.
Hier geht es zur Internetseite des Sozialdienst

Maurice Winkel
Leitung Sozialdienst
Telefon: 05 71 / 7 90 11 45
E-Mail: maurice.winkel[at]muehlenkreiskliniken[dot]de
Die Physiotherapie leistet einen wichtigen Beitrag zum Heilungsprozess der Patient*innen. Die Mobilität und den Bewegungsumfang unter möglichst schmerzfreien Bedingungen wiederherzustellen sind unsere Ziele. Die fächer- und professionsübergreifende Zusammenarbeit ist dabei ein wesentlicher Baustein der optimalen Patientenbehandlung. Durch enge Kooperation unterschiedlicher Expertenteams sorgt die Physiotherapie dafür, dass Patient*innen möglichst schnell wieder in Bewegung kommen – getreu unserem Motto: „Wir bewegen Sie – Sie bewegen uns“.
Hierfür stehen Ihnen die unterschiedlichsten Verfahren und bestqualifizierte Therapeut*innen zur Verfügung. Das Therapiekonzept ist sehr umfangreich und individuell auf Ihre Erkrankung zugeschnitten. Nach Ihrem stationären Aufenthalt können Sie jederzeit Ihre weiterführende ambulante Therapie bei uns durchführen, somit bleiben Sie in gewohnter Umgebung und bei Ihnen bekannten Therapeut*innen in Behandlung.
Einen wichtigen Anteil unseres Therapieangebotes stellt die Gehschule für beinamputierte Patient*innen dar. In enger Zusammenarbeit mit unserer orthopädietechnischen Abteilung bieten wir Ihnen ein holistisches Therapiekonzept, in welchem wir auf Ihre Probleme mit der Prothesenversorgung, dem Umgang mit Ihrer Prothese und der Alltagsbewältigung eingehen.
Die Ergotherapie umfasst die Rehabilitation von Patient*innen mit angeborenen, traumatischen oder degenerativen Erkrankungen der oberen Extremität und deren Auswirkungen. Mittels Ergotherapie soll ein funktionsgestörter Arm oder eine Hand zum automatisierten und koordinierten Gebrauch, also zur möglichst ursprünglichen Funktion, zurückgeführt werden. Ziel ist es die Lebensqualität wirksam zu verbessern. In der Abteilung findet sowohl eine stationäre als auch ambulante Therapie statt.
Die Logopädie betreut Sprach-, Sprech-, Stimm-, Hör- und Schluckstörungen unserer Patienten und Patienten. Sie planen aufgrund der durchgeführten Diagnostik eine individuell auf die betroffene Person abgestimmte Therapie. Je nach Störungsbild und auch Erfahrungen der Logopäden und Logopädinnen werden die Therapieverfahren bzw. die Therapieformen ausgewählt, die sich für die betroffene Person am besten eignen. Nach jeder Therapieeinheit werden die Inhalte der Stunde, sowie die Fort- oder ggf. Rückschritte innerhalb der Therapie dokumentiert und auf Grundlage dessen die nächste Therapieeinheit geplant. Im Verlauf der Therapie wird deren Erfolg immer wieder gemessen und interpretiert und das ausgewählte Konzept angepasst oder ein anderes Konzept ausgewählt. Dabei orientieren sich unsere Logopäden und Logopädinnen an den medizinischen Leitlinien zur Diagnostik und Therapie und bilden sich regelmäßig fort, um auf dem neuesten Stand sein zu können.
Die Diagnose Krebs kann zu Unsicherheit und Ängsten im Umgang mit der Erkrankung führen. Trotz eines ausführlichen Arztgesprächs ergeben sich weitere Fragen wie:
- Wie wird die Therapie ablaufen?
- Wie kann ich meinen Alltag gestalten?
- Wie kann ich das Auftreten von Nebenwirkungen positiv beeinflussen?
- Welche Hygienemaßnahmen muss ich beachten?
- Wie sollte meine Ernährung aussehen?
Die onkologische Pflegeberatung ist ein Teil des Behandlungsteams der Universitätsklinik für Hämatologie und Onkologie. Hier werden sie von Fachkräften individuell pflegerisch beraten, betreut und begleitet. Ziel ist es, Unsicherheit und Angst zu minimieren und Ihre Selbstpflegekompetenz zu stärken.
Vielleicht sind Sie oder ein Angehöriger von einer der folgenden Nebenwirkungen betroffen:
- Mundschleimhautentzündungen
- Veränderungen des Blutbilds
- Fieber
- Haarausfall
- Durchfall, Verstopfung, Sodbrennen
- Nervenschmerzen
- Müdigkeit
- Atemnot
- Schlafstörungen
- Geschmacksstörungen
- Appetitlosigkeit
- Haut- und Nagelveränderungen
Weitere Themen könnten sein:
- Sexualität und Partnerschaft
- Sportliche Aktivität
- Ablauf einer Chemotherapie
- Umgang mit Port-Kathetern
- Verhalten nach Operationen
Bei Fragen wenden Sie sich an die
Die Ernährung spielt bei der Vorsorge, aber auch bei einer bestehenden Krebserkrankung eine Rolle.
Viele Patientinnen und Patienten berichten über Gewichtsverlust in den Wochen und Monaten bevor die Erkrankung festgestellt wurde. Auch im Zuge der Behandlung kann es zu Veränderungen oder Störungen der Ernährung kommen. Gewichtsverlust und Mangelernährung führen zu Schwäche und Müdigkeit. Es fehlt die Energie, um den Alltag zu bewältigen. Das Angebot der Ernährungsmedizin für Patientinnen und Patienten sowie Angehörige umfasst individuelle Beratungsgespräche je nach Bedarf. Unter anderem bei: Tumorerkrankungen, Gewichtsverlust, Beratung zur Ernährung nach Operationen an den Verdauungsorganen, Beratung über parenterale und enterale Ernährungstherapie auf Station sowie Organisation der häuslichen Weiterversorgung.
Die Diagnose Krebs reißt Betroffene aus ihrem gewohnten Leben. Dann kann es hilfreich sein, sich mit anderen in der gleichen Situation auszutauschen, Fragen stellen zu können und sich mit Menschen zu treffen, von denen man sich verstanden fühlt.
Selbsthilfegruppen können zu jedem Zeitpunkt der Krebserkrankung eine Hilfe und Unterstützung sein – auch für Angehörige. Sie geben Tipps und Erfahrungen weiter, setzen sich aber auch für die Interessen Betroffener in der Gesundheitspolitik und der Öffentlichkeit ein. Und manchmal lenken sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch einfach mal mit Unternehmungen in der Gruppe vom Kranksein ab.
Wir haben eine Auswahl von Links aus unserem Kreisgebiet zusammengestellt zu Selbsthilfegruppen und Patientenorganisationen.
Viszeralonkologisches Zentrum Minden:
- AdP – Arbeitskreis der Pankreatektomierten Ostwestfalen-Lippe - ADP e.V.
- ILCO - Ilco Ortsgruppe Minden
(Die Deutsche ILCO e.V. ist eine Selbsthilfeorganisation für Menschen mit künstlichem Darmausgang oder künstlicher Harnableitung (Stoma), Darmkrebsbetroffene und deren Angehörige.)
Mindener Neuroonkologisches Zentrum:
- Deutsche Hirntumorhilfe e.V.
- Netzwerk Hypophysen- und Nebennierenerkrankungen e. V. Glandula
- Das Hundertmorgenland - Diagnose Hirntumor
Brustkrebszentrum Minden- Herford & Gynäkologisches Zentrum Minden:
Hauttumorcentrum Minden:
Lungenkrebszentrum Minden:

Prof. Dr. Ralf Gutzmer
Leitung Cancer Center Minden
Hautklinik
CCM Cancer Center Minden

Prof. Dr. med.
Berthold Gerdes
Stellvertretende Leitung
Allgemeinchirurgie
CCM Cancer Center Minden

Prof. Dr.
Martin Griesshammer
Stellvertretende Leitung
Innere Medizin
CCM Cancer Center Minden

Julia Klamor
Zentrumskoordinatorin
CCM Cancer Center Minden
Telefon: 0571 / 7 90 5 20 67
E-Mail: ccm[at]muehlenkreiskliniken[dot]de

