Exzellente Nachwuchskräfte

12 Operationstechnische Assistentinnen starten ins Berufsleben

Eine feierliche Zeugnisübergabe: Die Absolvent*innen gemeinsam mit Oliver Neuhaus (Direktor der Akademie für Gesundheitsberufe), Bernd Mühlenbruch (Pflegedirektor Johannes Wesling Klinikum) und den Pädagogen der Akademie für Gesundheitsberufe.

Ohne sie läuft in einem Operationssaal eines Krankenhauses und eines Klinikums nicht viel zusammen. Sie müssen den Operationssaal für den Eingriff vorbereiten, alle Geräte bereitstellen, die Instrumente oder auch Prothesen auswählen, und, und, und. Die Rede ist von Operationstechnischen Assistent*innen (OTA). 

Nach drei Jahren Ausbildung an der Akademie für Gesundheitsberufe der Mühlenkreiskliniken starten jetzt 12 motivierte Absolvent*innen ins Berufsleben:
Mina Besirevic aus Minden, Svetlana Brauer aus Bielefeld, Annalena Hütt aus Bielefeld, Jennifer Kroneberger aus Gütersloh, Lara Maier aus Kirchlengern, Pauline Meier aus Bückeburg, Pauline Müller aus Lemgo, Nadia Oduncu aus Bielefeld, Wyona Reis aus Lübbecke, Sophie Rienks aus Hüllhorst, Yvonne Schmidt aus Rahden und Nelli Wiebe aus Porta Westfalica. Mit einem Durchschnitt von 1,0 sind Wyona Reis und Pauline Meier die Kursbesten geworden.

„Wir freuen uns, dass alle Auszubildenden bestanden haben und dass alle so großartige Ergebnisse erzielt haben. Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Wyona Reis und Pauline Meier. Das OP-Team kann sich auf exzellente Nachwuchskräfte freuen“, sagt Oliver Neuhaus, Direktor der Akademie für Gesundheitsberufe.Oliver Neuhaus hatte auch den Prüfungsvorsitz inne und ist begeistert: „Inhaltlich war das von allen sehr, sehr gut. Es ist toll zu sehen, dass wir so engagierte und fachlich absolut kompetente Nachwuchskräfte haben.“

Die dreijährige theoretische und praktische Ausbildung fand abwechselnd im Blocksystem statt. Die theoretische Ausbildung umfasste 1.600 Stunden, die praktische Ausbildung 3.000 Stunden. Die praktische Ausbildung erfolgte im Rotationsprinzip in den Häusern der Mühlenkreiskliniken und der Kooperationspartner*innen an unterschiedlichen Standorten. „Das war ein ganz toller Kurs, die Auszubildenden zeichnen sich durch eine sehr gute Selbstorganisation aus. Alle haben sehr erfolgreiche Abschlüsse gemacht. Darauf können die Absolventinnen stolz sein. Vor allem sind hier im Kurs richtige Freundschaften entstanden. Wir wünschen den Absolventinnen alles Gute für ihre berufliche Zukunft,“ sagt Anke Haberzettl, Kursleitung und zuständig für Fort- und Weiterbildungen der OTA-Schule.

Operationstechnische Assistent*innen (OTA) arbeiten vorwiegend in operativen Zentren von Krankenhäusern und Kliniken. „Operationstechnische Assistent*innen sind Teil eines multiprofessionellen Operationsteams. Sie sorgen für den reibungslosen Ablauf von operativen Eingriffen“, erklärt Anke Haberzettl.Außerdem stellen sie medizintechnische Geräte, das Instrumentarium und weitere Medizinprodukte bereit. Weitere Einsatzgebiete sind Endoskopieabteilungen, Notfallambulanzen, Zentrale-Sterilgut-Versorgungsabteilungen sowie Zentren für ambulantes Operieren. In den genannten Bereichen sind Operationstechnische Assistent*innen Mitglieder von interdisziplinären und multiprofessionellen Operationsteams.Im Mittelpunkt der Aufgabenbereiche stehen die Mithilfe bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Maßnahmen bei der medizinischen Diagnostik und Therapie und die umfassende Betreuung der Patient*innen in diesen Arbeitsbereichen. Sie assistieren einerseits professionell bei Operationen und unterstützen andererseits das gesamte Operationsteam durch die sogenannten Springertätigkeiten. OTA tragen hohe Verantwortung im Bereich der Hygiene. Sie entwickeln und setzen Qualitäts- und Sicherheitsstandards und gewährleisten ein hohes Maß an Patientensicherheit. Sie führen Tätigkeiten effizient und wirtschaftlich aus und übernehmen Verantwortung für eine fachlich korrekte Dokumentation.

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