Kostenfreies Surfen

Mühlenkreiskliniken bieten WLAN an allen Standorten

Das MKK-WLAN steht in allen Häusern der Mühlenkreiskliniken zur Verfügung. Eine Passworteingabe ist nicht notwendig. Nach der Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen, kann die Verbindung hergestellt werden. Collage: MKK

In allen Krankenhäusern der Mühlenkreiskliniken steht für Patienten und Besucher ab sofort ein offenes und kostenfreies WLAN zur Verfügung. Mit wenigen Klicks können die Patienten und Besucher im Johannes Wesling Klinikum Minden, dem Krankenhaus Lübbecke, dem Medizinischen Zentrum für Seelische Gesundheit, dem Krankenhaus Bad Oeynhausen, der Auguste-Viktoria-Klinik und dem Krankenhaus Rahden das kostenfreie WLAN nutzen. Über die Einstellungen des Endgeräts muss lediglich das richtige WLAN-Netz ausgewählt werden. Anschließend muss der Browser geöffnet und den Nutzungsbedingungen zugestimmt werden. Eine Passworteingabe entfällt. So stehen allen Patientinnen und Patienten während des Klinikaufenthaltes ihre gewohnten Kommunikations- und Informationskanäle ohne Einschränkung zur Verfügung.

„Das kostenfreie und unkompliziert nutzbare Internet ist eine unserer vielen Serviceleistungen. Kostenfreies WLAN ist in Krankenhäusern und Kliniken anders als in vielen anderen Lebensbereichen noch kein Standard. Dies liegt unter anderem auch daran, dass sich in einem Krankenhaus sehr viele Menschen befinden, die das Internet nutzen wollen. Die technisch zur Verfügung stehende Bandbreite ist aber begrenzt und nicht ohne weiteres skalierbar. Gleichzeitig muss immer gewährleistet sein, dass jederzeit genügend Bandbreite für medizinische Daten zur Verfügung steht. Moderne Medizintechnik ist selbstverständlich vernetzt – insbesondere in einem Klinikverbund wie den Mühlenkreiskliniken“, sagt der Vorstandsvorsitzende Dr. Olaf Bornemeier. „Daher freue ich mich jetzt besonders, dass es uns gelungen ist, die Bandbreite zu vergrößern und wir unseren Patientinnen und Patienten dieses hervorragende Serviceangebot dauerhaft anbieten können. Das Surfen und die Kommunikation via Internet gehören schließlich heute bei vielen zu den Grundbedürfnissen“, sagt der Vorstandsvorsitzende.

In näherer Zukunft wird es zudem in den Häusern der Mühlenkreiskliniken ein weiteres, kostenpflichtiges Angebot geben: Highspeed-Internet beispielsweise zum Nutzen von Streamingdiensten. „Auch damit kommen wir konsequent den Bedürfnissen unserer Patientinnen und Patienten nach. Insbesondere junge Menschen nutzen Streamingdienste häufig stärker als das lineare Fernsehen“, sagt Dr. Olaf Bornemeier. Aufgrund des hohen Datenvolumens wird dieses Angebot allerdings nicht kostenfrei zur Verfügung stehen. Spätestens im Sommer wird dieses Angebot erhältlich sein.      

Für die Zeit der umfassenden Besuchsbeschränkungen ist zudem seit Dezember das Telefonieren für alle Patientinnen und Patienten der Mühlenkreiskliniken kostenfrei. „Zum Schutz unserer Patientinnen und Patienten müssen wir Besuch im Krankenhaus nahezu verbieten. Diese Maßnahme ist hart und sehr belastend. Die Corona-Pandemie zwingt uns aber dazu. Technische Kanäle wie das Telefon helfen, um mit der Familie und Freunden in Kontakt zu bleiben. Das Telefon ist insbesondere für ältere Patienten die einzige Kontaktmöglichkeit zu ihren Liebsten. Aus diesem Grund war es für uns selbstverständlich, dass wir unser Telefonnetz für die Zeit der weitreichenden Besuchsbeschränkungen kostenfrei zur Verfügung stellen und alle Telefongebühren übernehmen. Die Kosten dafür sind im Übrigen nicht gering: unsere monatliche Telefonrechnung beläuft sich auf einen hohen fünfstelligen Betrag“, so der Vorstandsvorsitzende Dr. Olaf Bornemeier.

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